„… treten wir ihnen den Rasen kaputt“

Schuh auf Grün„Schaun mer mal“ lautet das Motto von Fußballkaiser Franz, das wohl ab dem 9. Juni täglich beherzigt werden wird. Rund dreißig Milliarden Menschen werden sich die vierundsechzig Spiele der Fußballweltmeisterschaft im Fernsehen anschauen.
Interessant für alle, die sich im passiven FB-Widerstand befinden und die Hysterie mit amüsierter Ungläubigkeit verfolgen, ist es, einige Ratschläge zu befolgen. Gerade im Sommer ist es nämlich besonders wichtig, die Warnung eines Lothar Matthäus Ernst zu nehmen und „nicht den Sand in den Kopf zu stecken.“ Oder wenn Werner Hansch sich zur Höchstform aufschwingt und herauspresst: „Wer hinten so offen ist, kann nicht ganz dicht sein.“

Von größerer Verzweiflung geprägt ist allerdings der trotzig, dahin geworfene Satz von Rolf Rüssman: „Wenn wir nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“ Aber selbst der verliert an Bedeutung, denn die Weltmeisterschaft findet ja ausschließlich auf heimischem Grün statt. Abschließend bleibt uns nur, der philosophischen Erkenntnis Jean-Paul Sartres zu folgen, die besagt: „Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“ Und was hat das alles mit Rasen zu tun? Na, ganz viel 😉

Kommentar schreiben Dienstag, 23. Mai 2006 Tita Maelzer


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