Video: so geht Rasenpflege nach dem Winter

So, es ist Frühling. Ist der Winter vorbei, braucht der Rasen jetzt etwas Pflege, um schön zu bleiben. Zur Kätzchenblüte kommt der erste Schnitt. Hier sehen Sie, was dabei zu beachten ist. Die Dialoge sind etwas holperig wie vom Laienensemble, sonst ist der Film gut gemacht.



Kommentar schreiben Samstag, 17. März 2012 M. Morell

Mythos knacken: Warum Vertikutieren doof ist

„Jedes Jahr im Frühling muss man vertikutieren“, das hört man oft. „Und Moos vernichten“. Ist das so? NEIN

Im Profi-Bereich, im Sport mag das zutreffen, Privatgarten-Besitzer können sich entspannen und wirklich etwas für ihre Grasnarbe tun. Und sie werden ein Wunder erleben. Mit wenig Anstrengung. Im Rasenblog von Günther Schwab ist das hervorragend beschrieben, ich könnte das nicht besser tun.

Hier der Vertikutier-Mythos-Artikel im Rasenblog

Kommentar schreiben Samstag, 17. März 2012 M. Morell

Jetzt lüften und vertikutieren

Schöner Rasen braucht laufend Pflege , so ist das nun mal. Im Frühjahr und Herbst sollte er vertikutiert und zwischendurch immer mal wieder gelüftet werden. Viele wollen gern ohne diese Aktivitäten auskommen. Diese Hingabe ans Grün lohnt sich aber.

Walze gewechselt und los geht'sDas Vertikutieren kämmt den dichten Rasenfilz aus der Grasnarbe und ritzt den Boden gleichzeitig mit Spezialmessern leicht an. Das gbt einen Wachstums-Reiz und gleichzeitig können Gräser und Boden frei durchatmen und Niederschläge können besser durchsickern. Das Lüften des Rasens hält die guten Wachstumsbedingungen dann während der gesamten Saison aufrecht. Es beugt auch schonend dem Ausbreiten von Moos vor und lässt im Sommerhalbjahr neuen Rasenfilz gar nicht erst entstehen. So lerne ich’s vom Kunden: Vertikutieren ist für den Rasen die Intensiv- Kur und Lüften ist die Pflege-Kur.

Gerade entdeckt: ein Gerät, das beides kann: vertikutieren und lüften. Es heißt Comfort 38 VLE Combi Care (Warum nur immer diese Anglizismen) und ist von Alko. Bei diesem Elektrogerät lässt sich je nach Gusto die Vertikutierwalze werkzeuglos gegen eine Lüfterwalze austauschen. Die Kombi kenne ich so noch nicht und in Hamburg habe ich das Gerät noch nicht gesehen.

2 Kommentare Montag, 28. März 2011 M. Morell

Rasenpflege im Frühling, so geht das

Die Natur erwacht so langsam wieder zu neuem Leben, deshalb ist es jetzt auch bald an der Zeit, sich um die Rasenpflege zu kümmern. Sobald es keinen Frost mehr gibt, kann man einiges tun, damit der Rasen wieder schön grün wird.

Im Frühling sollte jetzt die Grundlage für einen schönen Rasen geschaffen werden. Sobald die frostige Periode um ist, entfernt man zuerst eventuell herunter gefallene Äste und altes Laub vom Rasen. Der Rasen braucht nur vor allem viel Licht, damit er sich von der kalten Jahreszeit erholen kann. Sobald die Temperaturen ab etwa Mitte März etwas steigen, tut dem Rasen eine Versorgung mit Langzeit-Dünger sehr gut. Verschiedene Produkte findet man im Fachhandel, wichtig sind vor allem einige Inhaltsstoffe, die dem Rasen gleich zur Verfügung stehen. Der Frühling ist die Zeit im Jahr, um die Basis für einen gesunden und schönen Rasen zu schaffen. Etwa um Ostern herum, wenn die Temperaturen dauerhaft über 10 Grad Celsius liegen, sollte man den Rasen das erste Mal tief mähen, dazu stellt man am Rasenmäher das Messer entsprechend ein.

Sollte der Rasen stark verunkrautet sein, sollte man allerdings erst im Mai mit den Arbeiten beginnen. In diesem Fall würde einiges an Substanz verloren gehen, so dass eine Nachsaat notwendig wäre, und die Rasensamen benötigen höhere Temperaturen. Nach dem ersten Mähen geht es nun darum, den Filz, also das abgestorbene Gras, von der Grünfläche zu entfernen. Sicherlich hat sich auch etwas Moos gebildet, und einzelne Unkräuter befinden sich in der Regel auch auf dem Rasen.

Diese störenden Elemente entfernt man am besten durchs Vertikutieren, denn die Geräte entfernen Filz und Moos, beschädigen aber den Rasen nicht. Sollte sich viel Unkraut auf der Wiese befinden, muss besonders tief vertikutiert werden. Falls nur Filz entfernt werden muss, dann darf nicht zu tief vertikutiert werden. Nach dem Vertikutieren darf man nicht erschrecken, denn der Rasen wird wahrscheinlich ziemlich zerrupft aussehen, das ist jedoch vollkommen normal. Man vertikutiert am besten erst einmal der Länge nach und dann noch einmal der Breite nach, zwischendrin entfernt man den Filz mit einem Rechen.

Wenn man keinen Vertikutierer hat, dann kann man natürlich auch einen speziellen Rechen nehmen, doch wird man so nicht alle Unkräuter, Moos und Filz entfernen können. Auf die kahlen Stellen gibt man anschließend Rasensamen und wässert anschließend gut. Nach dem Aufbringen des Rasensamens muss die Grünfläche noch gedüngt werden, so wächst der Rasen optimal an. Einen Startdünger sollte man auf jeden Fall verwenden, auch wenn kein Rasen nachgesät werden muss.

Wenn die Arbeiten durchgeführt werden, muss der Rasen von nun an regelmäßig bewässert werden, dann kann der Dünger auch optimal wirken. Auf keinen Fall bei Sonnenschein wässern, das würde dem Rasen nur schaden. Nach etwa drei bis vier Wochen kann man den Rasen dann mähen, das Gras sollte erst eine Höhe von rund 10 Zentimetern haben. Allerdings sollte der Rasen nicht zu kurz gemäht werden, anschließend empfiehlt sich ein Mähen etwa einmal in der Woche.

—> Mehr zum Thema Gartengestaltung und Gartenpflege findet sich bei den Freunden von garten-ratgeber.net

Kommentar schreiben Dienstag, 15. März 2011 M. Morell

Frühjahrs-Rasenpflege: Mit Luft und Licht zum satten Grün

Schnee, Eis und Frost haben den meisten Rasenflächen kräftig zugesetzt. Es gibt kahle Stellen in der Grasnarbe, und Moos und Kräuter haben sich breit gemacht. Wer etwas dagegen unternehmen will, sollte bald damit beginnen, denn jetzt ist die optimale Zeit für die Rasenpflege.

araseVon Mitte/Ende März bis Mitte April sollte der Rasen vertikutiert werden. Elektrische oder motorbetriebene Vertikutierer leiht der Fachhandel aus. Mit den Geräten wird verfilztes, abgestorbenes Gras aus der Narbe gekämmt. Gleichzeitig wird der Boden belüftet und die Graswurzeln angeschnitten. Luft, Licht und Wurzelschnitt fördern die Bestockung der Gräser und lassen den Rasen in neuer sattgrüner Frische erstrahlen.

Nach dem Vertikutieren freut sich der Rasen über eine Startdüngung. Der exakte Bedarf an Stickstoff, Phosphat, Kali und Kalk lässt sich über die Analyse einer Bodenprobe ermitteln. Wer diese z.B. bei der LUFA Nord, Jägerstr. 23-27 in 26121 Oldenburg einsendet, erhält für 30,65 Euro zzgl. MwSt. die Ergebnisse inklusive einer verständlichen Düngeempfehlung.

Am besten wird kurz vor einem Regenschauer gedüngt. So lösen sich die Körner schnell auf und die Nährstoffe stehen den Gräsern schon nach kurzer Zeit zur Verfügung. Spezielle Langzeitdünger sind für den Rasen besonders zu empfehlen, denn sie lassen die Nährstoffe nur langsam fließen und versorgen die Pflanzen über mehrere Monate optimal. Ein dichter, kräftiger Rasen und regelmäßige Kalkgaben alle zwei bis drei Jahre drängen das Moos zurück. Es hat zwischen den dicht stehenden Grashalmen und einem nicht zu sauren Boden keine Chance. Auch siedeln sich im Sommer hier kaum Ameisen an, denn diese bevorzugen den sandigen, offenen Boden mit wenig Grasbewuchs.

Zweikeimblättrige Kräuter wie Gänseblümchen, Löwenzahn, Klee oder Ehrenpreis können im Rasen nur mit Herbiziden entfernt werden. Zugelassene Pflanzenschutzmittel für den Hausgarten sind im Fachhandel erhältlich. Bevor sie eingesetzt werden, sollte genau überlegt werden, ob ihr Einsatz sinnvoll ist. Kräuter im Rasen erhöhen die Vielfalt im Garten und haben eine positive ökologische Wirkung. Wem diese Arbeiten zu lästig sind, der kann einen Gärtner mit der kompletten Rasenpflege inklusive Düngung und Abtransport des anfallenden Vertikutiergutes beauftragen. Wer dagegen nur Fragen hat, ist beim Expertentelefon der Niedersächsischen Gartenakademie gut aufgehoben. Immer montags und freitags von 9 bis 12 Uhr beraten Fachleute unter der Telefonnummer 0441 / 8018-30 kostenlos.

Ganz hervorragende Tipps und tiefergehende Informationen bietet die Website der Deutschen Rasengesllschaft e.V. hier

Kommentar schreiben Sonntag, 27. Februar 2011 M. Morell

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