Rollrasen – Preis, Bestellung, Handling und Transport

Weil jetzt wieder Dumping-Angebote ins Haus flattern, hier Fakten zum Geschäft mit Qualitätsrollrasen:

Fertigrasen wird von Spezialisten auf großen Flächen mit hohem Aufwand angebaut. Dabei wird er besonders aufwändig gewässert und häufig geschnitten und gepflegt, bis sich ein flacher und dichter Wurzelfilz bildet. Sobald der Rasen reif ist, wird er vorsichtig vom Boden abgeschält und rollenweise auf Paletten gebracht.

Ein Quadratmeter Rollrasen wiegt ungefähr 22 kg. Kleinere Mengen Rollrasen können also mit dem Autoanhänger direkt beim Händler abgeholt werden, größere Mengen sollte besser der Händler bringen. Fertigrasen gibt es in unterschiedlichen Gräsermischungen wie z.B. Zierrasen, Schattenrasen und Sportrasen, wobei letzterer aufgrund seiner hohen Strapazierfähigkeit besonders beliebt ist.

Rollrasen ist teurer als Saatrasen. Zwar sind die Materialkosten vergleichbar hoch, Bodenvorbereitung, Verlege-Arbeit und vor allem der Transport sind beim Fertigrasen viel aufwändiger. Im Endpreis kostet ein normaler Rasen etwa 3 Euro pro Quadratmeter, Rollrasen ca. 10 bis 11 Euro. Der Preisvorteil des Saatrasens wird durch privaten Pflege-Mehraufwand wieder wettgemacht. Rollrasen kommt letztlich günstiger.

Ganz Billig kann hier ganz teuer werden. Interessenten achten beim Kauf darauf, dass der Rasen unkrautfrei ist, sonst haben Sie später viel Arbeit damit.  Der Rasen sollte auf keinen Fall löchrig sein, sondern gut durchwurzelt, kräftig gewachsen und wirklich kurz gemäht sein!

—>Mehr zum Thema Verlegung und Pflege bei Freund Jonni am Telefon oder zum Download.

1 Kommentar Samstag, 5. Mai 2012 M. Morell

Neu: Rasen-Platten statt Rollen

Der Darmstädter Uwe Michael Schlitt hat Saatträgerplatten entwickelt – Patentanmeldung und Vermarktung laufen an. Eine Alternative zu Rollrasen soll es werden. Trockene Trägerplatten, die sich wie Styropor anfühlen, aber schwerer sind, enthalten Saatgut und für das Wachstum notwendige Nährstoffe. Kommt Wasser darauf, gehen die Samenkörner laut Schlitt innerhalb von sieben Tagen auf. Nach der Keimphase soll die Saat mit dem Untergrund verwachsen. Da staunt der Laie – und der Fachmann wundert sich. Mehr hier.

Kommentar schreiben Samstag, 11. November 2006 M. Morell


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