Qualitäts-Saatgut rechnet sich immer

Ich erhalte Herbst und Frühjahr vermehrt Anrufe zu Rasenproblemen.  Warum? Nicht alles, was als Rasen grün wurde, verschafft übers ganze Jahr  nachhaltig Freude, insbesondere „Alles-Selbermacher“ sind oft frustriert über das Ergebnis ihr Mühen.

Ich predige dann immer: Bei Rasensaatgut gibt es große Qualitätsunterschiede.
Hochwertige Rasengräser können im Vergleich zu billigen Gräsern nur mit erheblichem Mehraufwand produziert werden und die Erntemengen sind von Natur aus geringer als bei qualitativ schlechteren Arten und Sorten. Im Fachhandel gibt es eine unüberschaubare Menge an Sorten und Arten unter verschiendensten Bezeichnungen. Nicht alle Gräser sind für jeden Zweck geeignet, das ist klar. Je nach der angestrebten Nutzung muß man die geeignete Mischung auswählen. Die populärsten Rasenmischungen bestehen in der Regel aus folgenden Gräsern:

– Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
– Wiesenrispe (Poa pratensis)
– Rotschwingelarten (Festuca ssp.)
– Straußgrasarten (Agrostis ssp.)
– Schafschwingelarten (Festuca ovina ssp.)

Diese Arten werden aufgrund ihrer Eigenschaften in unterschiedlichen Anteilen zusammen gemischt, um den verschiedenen Anforderungen der Rasentypen gerecht zu werden.

Vorteil von Qualitätsmischungen: es werden deutlich geringere Aussaatmengen verbraucht. 40 – 50 g / m² einer einfachen Berliner Tiergarten Mischung stehen 20 – 25 g / m² einer Qualitätsmischung gegenüber. Qualität hat ihren Preis, der sich durch kleinere Saatmenge, Dauerhaftigkeit und leichtere Pflege schnell bezahlt macht. Wir empfehlen natürlich Qualitätssaatgut. Und Rollrasen. Noch Fragen? (Foto: Garpa)

Mehr:
www.rasengesellschaft.de

 

35 Kommentare Sonntag, 1. September 2013 M. Morell

5 Gründe, warum sich Rollrasen weiter durchsetzt

Ehemals als US-Trend belächelt und als luxuriös verschrien, gilt Rollrasen heute als ein sicheres, ökologisch sinnvolles, leicht zu verarbeitendes Naturprodukt mit klaren Vorteilen.

schnell und grünStichhaltig: Innerhalb weniger Stunden verwandelt sich nackter Boden in eine saftig grüne, sauerstoffproduzierende Rasenfläche, die schon bald ein angenehmes Mikroklima entwickelt.
Etwa 40% der Neuanlagen werden mittlerweile aus Rollrasen gebaut.

Für den Auftraggeber wie auch für den Ausführenden hat es den Vorteil, daß die Baustelle durch Einsatz von Rollrasen fix und fertig übergeben werden kann – teure und aufwändige Nacharbeiten, wie sie bei Einsaaten die Regel sind, entfallen.

Hier einige der Rollrasen-Vorteile gegenüber der Raseneinsaat:

Innerhalb von wenigen Stunden saftig, grüner Rasen. Bei Einsaaten dauert es oft ein Jahr – mit oft zweifelhaftem Endergebnis. Mutterboden wird nicht weggeweht oder weggeschwemmt, im Gegensatz zur Einsaat. Saatgutschwund und Anzuchtprobleme, wie bei Einsaaten, gibt es nicht mehr – die üblichen Kinderkrankheiten entfallen. Das hochwertige, vom Fachmann zusammengestellte Saatgut garantiert dauerhafte Qualität. Bei Einsaaten ist die Herkunft des Saatgutes oft unbekannt und das Saatgut von minderer Qualität.
Unkraut läßt sich für lange Zeit nicht mehr blicken. Bei Einsaaten gibt es in der Regel starke Unkrautprobleme. Rollrasen ist zudem schnell verlegt (ca 50 m² / h / Person)

Das alles macht Rollrasen zur vernünftigen Lösung für jede Rasenanlage. Das rechnet sich auch. Schonmal den privaten Stundenlohn für Ansaatpflege gerechnet? Da wird einem ganz schummerig…

1 Kommentar Mittwoch, 27. April 2011 M. Morell


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