Tipp: Welcher Rasen ist der richtige?

rasenwolfgartenflaschenEntscheidend für die Vorbereitung des Bodens und die Auswahl des Rasensaatgutes ist die Frage nach der vorgesehene Nutzung der Rasenfläche.
Das ist logisch, die Frage wird aber meist nicht gestellt oder nicht richtig beantwortet. Meistens soll ein Rasen am Haus unkompliziert und belastbar sein. Darauf laufen, spielen, liegen und feiern will man können, und die regelmäßigen Pflegearbeiten sollen nicht sehr aufwändig sein. Für diesen Verwendungszweck kommen die Rasengräser Ausdauerndes Weidelgras, Wiesenrispe, Rotschwingel und Lägerrispe in Frage.

Andererseits kann ein Hausrasen aber auch rein repräsentativen Zwecken dienen. In diesem Fall wird er kaum betreten oder belastet. Für einen Zierrasen sind die Rasengräser Rotschwingel, Wiesenrispe und Lägerrispe geeignet. In beiden Fällen müssen bei der Auswahl der Gräser noch besondere Standortbedingungen wie z.B. Schatten oder Trockenlage berücksichtigt werden. Im Zweifel helfen Fachleute oder Nachbarn, die Rasenerfolg haben. Mehr Informationen finden sich auch in folgenden Artikeln zum Thema:

„Anlage von Hausrasen“ der Deutschen Rasen Gesellschaft e.V.
http://www.rasengesellschaft.de/content/rasenbasis/rasentypen_hr_anlage.php
„Typen wählen je nach Zweck“
http://www.rasenblogger.de/2006/10/12/typen-waehlen-je-nach-zweck/
„Gras, die Mischung macht’s“
http://www.rasenblogger.de/2006/05/07/gras-die-mischung-machts/
„Qualitäts-Saatgut rechnet sich immer“
http://www.rasenblogger.de/2006/04/09/qualitaetssaatgut-rechnet-sich-immer/
(Photo: WOLF-Garten)

5 Kommentare Sonntag, 6. Mai 2012 M. Morell

Der perfekte Rasen für Gartenmöbel

Die Schönheit eines gepflegten Rasens im Garten ist wie ein Aushängeschild für ein Haus und seine Bewohner. Da der Rasen im Garten aber nicht allein zum Anschauen dient, sondern einer großen Beanspruchung stand halten muss, spielt die Auswahl des richtigen Rasens eine wichtige Rolle. Wie die Wahl des richtige Rasen ist eine regelmäßige Rasenpflege wichtig, sie sorgt dafür, die Schönheit des Rasens zu erhalten.

Es gibt unterschiedliche Sorten von Rasen, so dass die Auswahl mit Bedacht stattfinden muss. Für einen viel beanspruchten Rasen, der beispielsweise als Stellfläche für Gartenmöbel und als Liegewiese genutzt wird, ist ein einfacher Mischrasen die beste Alternative. Hier finden sich außer Gras ebenso Kräuter und Wiesenblumen, die hoher Beanspruchung standhalten und dem Rasen eine natürliche Wildwiesen-Optik verleihen. Doch auch Fußballrasen ist durchaus geeignet für die hohe Beanspruchung im Garten. Wer auf Wildkräuter und Blumen verzichten möchte, kann mit diesem Rasen aus dünnen Grashalmen, einen grünen und anspruchslosen Teppich im Garten zaubern.

Zum Aufstellen von Gartenmöbeln sollte also für einen Rasen entschieden werden, wo Gräser sich nach der Beanspruchung wieder aufrichten und durch Unverwüstbarkeit langfristig überzeugen. Natürlich spielt auch die Auswahl der richtigen Gartenmöbel eine Rolle, um einen Rasen lange schön zu halten. Regelmäßige Mäharbeiten sorgen für einen kurz geschnittenen und dicht wachsenden Rasen, der unter der Beanspruchung nicht leidet. Im Abstand von mindestens 2 Wochen, bei Bedarf auch öfter, sollte ein Rasen gemäht werden. Der Abstand zwischen den Mäharbeiten ist hauptsächlich von der Feuchtigkeit, sowie der Wärme in der Wachstumsphase abhängig. In trockenen Sommern wächst der Rasen weitaus langsamer, als im Sommern, wo öfter Regen fällt.

Um in Rasen und Boden keine bleibenden Löcher zu hinterlassen, eignen sich Gartenmöbel mit großer und ebener Standfläche am besten. Auf dem weichen Rasengrund können sie nicht kippen und hinterlassen keine bleibenden Beschädigungen im Rasen. Reine Terrassenmöbel erweisen sich ungeeignet.

Mehr zum Thema Rasensorten und Rasensaaten hier

4 Kommentare Dienstag, 27. Dezember 2011 M. Morell

Rollrasenverarbeitung: So frisch wie nur irgend möglich

Rollrasen ist Frischware und hält sich zusammengerollt nur einige Stunden aufgerollt. Insbesondere im Sommer. Er muss daher recht zügig verarbeitet werden. Dazu verlegt man die i.d.R. ca. 2 m langen Rollen ganz dicht und, wie Ziegel, immer versetzt.

Selbstverleger sorgen dafür, dass in der ganzen Fläche keine Spalten oder Ritzen bleiben.

Anschließend anwalzen durchdringend wässern. Solche Wassergaben müssen regelmäßig, anfangs täglich, wiederholt werden, bis nach 2 – 3 Wochen die Rasensoden den Boden durchwurzeln. Der erste Schnitt, nach einer Woche, muss sehr vorsichtig mit scharfen Messern erfolgen. Die Schnitthöhe sollte rund 4 cm betragen.

Wenn man den neuen Rollrasen rund 5 Wochen so schont und pflegt und ihm auch später einen regelmäßigen nicht zu tiefen Schnitt samt 3 Düngergaben im Jahr und kräftige Wassergaben verabreicht, hat man sehr lange seine Freude. Frische-Tipp: Besser in der Region kaufen.

17 Kommentare Sonntag, 10. Juli 2011 M. Morell

Schöne Gartenmöbel

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Schicke Loungemöbel im Garten: auch nachgemachte Loom Chairs werden da schnell teuer

Gerade in den Monaten März und April informieren sich viele Gartenbesitzer über neue Möbel für eine neue Saison. Worauf sollte beim Kauf besonders geachtet werden?  Bevor man sich in ein Modell im Baumarkt „verguckt“, sollte man sich vorher mit dem Material und seinen Eigenschaften beschäftigen. Und mit der Farb- und Kontrastwirkung je nach geplantem Standort.

1loungestrasse2Oft sind Gartenbesitzer enttäuscht und frustriert, nachdem die neuen Möbel erstmals im Garten aufgestellt werden. Man muss sich dann eingestehen, dass das dunkelbraune Geflecht auf der grünen Rasenfläche so ganz anders aussieht, als im Ladengeschäft vorgestellt. Dunkelbraunes Geflecht ist ein Trend, der sich zusammen mit dem Aufkommen so genannter Loungemöbel immer häufiger zeigt. Eher selten werden diese begehrten Möbel auf einer Rasenfläche präsentiert,  eher auf einer hölzernen Terrasse oder einer gefliesten Poollandschaft. Hellere Geflechtmöbel kommen auf dem saftigen Grün des Rasens meistens viel besser zur Geltung als auf Sandstein oder anderen braun-beigen Flächen, vor denen sie optisch verschwinden. Sie könnten durch bewusste Farbwahl einen optisch schöneren Effekt erzielen. Kontraste beleben den Garten auch hier

1bretob_eckeDies gilt natürlich für die bequemen Loungemöbel genauso wie für einfache Geflechtmöbel aus Loom oder ungeschältem Rattan. Wer sich bereits für dunkle Gartenmöbel entschieden hat, muss nun nicht verzagen. Denn mit weißen oder roten Kissen oder Auflagen und farbigen Decken in Wintertönen (Kontrast) versehen, wirken sie als belebender Akzent und man kann sie so gestalten, dass sie sich harmonisch in den Garten einfügen.  Rote oder weiße Kissen und Decken auf dunklen Geflechtmöbeln sind schon lange Trend und nicht mehr wegzudenken. Auch in deutschen Wohn- und Gartenmagazinen findet man immer häufiger Bilder dieser Gestaltungsvariante.

Neben den rein optischen Gesichtspunkten gibt es natürlich auch rein „praktische“ Gründe, die prinzipiell für den Kauf solcher Möbel sprechen. Auch wenn man im Freundes- und Bekanntenkreis bereits mit diversen „Horrorszenarien“ konfrontiert wurde, z.B. die von knarzenden und sich verformenden Möbeln oder aufribbelnden Armlehnen und Sitzpartien. Bevor man sich von solchen Aussagen abschrecken lässt, lohnt es sich, den Fachmann des Vertrauens zu Rate zu ziehen. Dieser wird mit Sicherheit bestätigen können, dass so genannte Markengeflechte, zu denen Rehau, Raucord, Hularo oder Virofibre zählen, durch ihre absolute Witterungs- und UV-Beständigkeit überzeugen. Diese werden heute nicht nur mehr bei Premium-Marken wie DEDON eingesetzt. In Qualitäts-Ausstattung können die Gartenmöbel ganzjährig im Freien verbleiben, ohne dass man sich um Form- oder Farbveränderungen Sorgen machen müsste. Im Frühjahr reicht eine Dusche mit dem Gartenschlauch aus, um die Polyrattanmöbel von Staub und Schmutz zu befreien, der sich aufgrund der glatten Oberfläche des Geflechtskaum absetzen kann und mit dem Regenwasser einfach von den Möbeln abperlt. Auch sind Kissen oft bereits wasser- und schmutzabweisend, so dass man am Abend das Abräumen auch einmal vergessen darf. Da freuen sich  „Putzmuffel“ über den geringen Zeitaufwand für Reinigung, Pflege und Instandhaltung. Schließlich will man Zeit haben, sich zurückzulehnen und den Sommer in vollen Zügen zu genießen.

4 Kommentare Donnerstag, 29. April 2010 M. Morell

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