75 Euro – Final-Rasen wird verkauft

Das Versandunternehmen Quelle hatte sich ja bereits vor der WM den Rasen des WM-Stations in Berlin gesichert und Verkauf in großem Stil angekündigt. Nun wird er in Einzel-Portionen verkauft.
Wählen kann man naturbelassene Stücke zum Einpflanzen in einer Größe von 30×20 Zentimeter oder 14x8x5 Zentimeter große Stücke, eingegossen und erstarrt im Acrylblock. Der Stückpreis liegt bei 75 Euro, bestellt werden kann der WM-Rasen per Telefon oder im Internet. Die Rückgabe der Stücke ist übrigens ausgeschlossen. So liest es sich im Online-Katalog werbegetextet:

»Wollen Sie einmal selbst den Teppich der Weltstars streicheln, vielleicht ein Mini-Stadion im Garten bauen? Dann sichern Sie sich den Original Rasen in Natur zum Einpflanzen in Ihren Garten. Nach dem WM-Finale wird er von Gartenprofis abgebaut, portioniert und in Spezialkartons mit Lüftung fachmännisch verpackt – dann haben Sie Ihr persönliches Original-Rasenstück zu Hause! «

Besondere Rasenstücke wie Elfmeterpunkte, Linien und Eckmarkierungen wurden bereits größtenteils versteigert. Die letzte Runde beim Auktionshaus ebay soll noch laufen. Ordentlich hingelangt wird für den Elfmeterpunkt. Der kostet mehrere tausend Euro. 100.000 Euro des Erlöses kommen der Uwe Seeler Stiftung zu Gute, die sich um hilfsbedürftige Menschen kümmert.

1 Kommentar Mittwoch, 12. Juli 2006 M. Morell

Quelle will Berliner Endspiel-Rasen verkaufen

Schippe mit GrassodenDas Haus Quelle verkauft den Rasen des Olympiastadions in Berlin, auf dem am 9. Juli das Finale der WM ausgetragen wird. Fans und Sammler können für 75 Euro ein etwa 30×20 Zentimeter (!) großes Stück Rasen kaufen und ab sofort Reservierungen vornehmen. Neben einer naturbelassenen Version kann auch eine in Acryl gefasste kleinere Variante zum selben Preis erworben werden. Ein Teil des Erlöses kommt der Uwe-Seeler-Stiftung zugute.

Rasenstücke früherer WM-Spiele waren immer an Funktionäre des Weltverbandes FIFA, Spieler oder andere beteiligte Organisationen gelangt. Der Endspiel-Rasen könnte theoretisch rund 8,9 Millionen Euro einbringen. Voraussetzung: der Zustand des Spielfeldes erlaubt den Verkauf der gesamten Fläche. Der speziell gezüchtete Rollrasen kostet ursprünglich rund 100.000 Euro. Ausgeliefert wird der Rasen jedoch nur an Adressen in Deutschland. Ran!

Kommentar schreiben Dienstag, 21. März 2006 M. Morell


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