Rasenmäher kaufen und Frühling: vor dem Neukauf eine „Proberunde“ drehen, Größe und Art des Rasens entscheidend

Beginnt das Gras im Frühling zu sprießen, verlangt es schnell nach dem ersten Schnitt. „Wer sein Gerät über den Winter eingemottet hat, sollte vor dem ersten Einsatz einiges beachten“, erklärt Juan-Luis Fernandez von TÜV Rheinland.

Grasreste aus dem Vorjahr aus dem Gehäuse entfernen, lockere Schrauben festziehen und überprüfen, ob das Kabel – falls vorhanden – noch intakt ist. Besondere Beachtung verdient das Messer: „Es muss fest montiert und scharf sein – ansonsten sollte man es austauschen oder schärfen lassen“, rät der Experte für Gartengeräte. Seinen Rasen sollte der Gartenfreund vor dem ersten Mähen nach Steinen und Ästen absuchen, denn geraten sie unter den Rasenmäher, können sie am Gerät Schäden verursachen oder werden im schlimmsten Fall zu gefährlichen Geschossen.

Wer sich einen neuen Rasenmäher zulegen will, hat die Qual der Wahl zwischen unzähligen Modellen. Entscheidend hierbei sind Größe und Art des Gartens. Kleine Rasenflächen lassen sich noch gut mit einem mechanischen Hand-Spindelmäher bewältigen. Für mittelgroße Rasenstücke oder wenn das Gras sehr hoch steht, sind Elektro- oder Akkurasenmäher die richtige Wahl.

Aufsitzrasenmäher oder Traktoren lohnen sich nur, wenn sehr große Flächen gemäht werden müssen. Ganz allgemein gilt: „Um festzustellen, ob das Gerät geeignet ist, sollte man einige Proberunden drehen. Der Mäher sollte stabil und handlich sein, beim Vorwärtsgehen in der Bahn bleiben und nicht allzu schwer zu schieben sein. Der Grasfangkorb lässt sich im besten Fall ganz leicht ein- und aushängen“, so Juan-Luis Fernandez. Auf Nummer Sicher geht, wer sich für ein Gerät mit dem GS-Zeichen entscheidet, das von TÜV Rheinland vergeben wird und für geprüfte Sicherheit steht.

Bleibt noch die Frage nach der Stromversorgung: „Akkurasenmäher haben den Vorteil, dass sie nicht an einem Kabel hängen, das sich in Bäumen oder Sträuchern verfängt. Damit die Mäharbeiten nicht unfreiwillig unterbrochen werden, ist jedoch ein Zweit-Akku sinnvoll. Viele Hersteller liefern den gleich mit“, berichtet der Fachmann. Wer sich für einen Mäher mit Kabel entscheidet, sollte im Geschäft schon einmal ausprobieren, ob die Handhabung des Kabels beim Richtungswechsel am Rasenrand gut klappt. Auch hier hat der TÜV Rheinland-Experte Fernandez einen weiteren nützlichen Rat zur Hand: „Kabel in Signalfarben wie rot oder orange übersieht man auf dem Rasen nicht so leicht.“

Kommentar schreiben Freitag, 11. Mai 2012 M. Morell

Schatz, mach‘ Du mal heut den Rasen

Rasenmähen wird nach Aussagen der Gartengeräte-Hersteller meist von Frauen erledigt. Denn nach landläufiger Meinung soll Gartenarbeit zur Hausarbeit zählen und darf damit aus Männersicht ohne schlechtes Gewissen als ‚brauch ich nicht zu machen‘ abgehakt werden.

Realsatire vom FeinstenDas legt den Schluss nahe: Wenn schon Frauen diese Arbeit überwiegend tun, dann sollten auch ihre speziellen Bedürfnisse Berücksichtigung finden, oder? Die neuen Mäher-Exemplare, die ich auf der Messe sah, waren geräuscharmer, leichter und formschöner. Es gibt einen Weg weg von martialischer Garten-Power-Ästhetik. Die Zahl der Geräte mit unterstützenden Rad-Antrieben scheint auch zu wachsen. Das hat auch mit der überalternden Gesellschaftund sich wandelnden Bedürfnissen zu tun. Unbeschwert bis ins hohe Alter den Garten geniessen – da braucht es manch Erleichterung von technischer Seite . Aber das ist wieder ein Extra-Thema für sich.

Kommentar schreiben Samstag, 3. Juli 2010 M. Morell

Rasen mähen – muß nicht unbedingt. Geht auch automatisch.

In Deutschland wird das Rasenmähen mehr als lästige Pflicht denn als Freizeitvergnügen erlebt.

1bigmoEs gibt ja auch Wichtigeres. Der Rasenmäher wird erst aus dem Schuppen oder der Garage geholt, wenn es gar nicht mehr anders geht oder die Nachbarn schon gucken. Wässern und Düngen wird unterlassen, denn das würde ja das Wachstum auch noch anregen. Dann müsste glatt wieder mehr gemäht werden. Unkraut macht sich breit, aus dem schönen Rasen wird bestenfalls eine Wiese, die oft noch unter Staunässe leidet.

Andere Länder – andere Sitten. Dort gibt es weit mehr Gartenfans, die ihren Rasen mindestens ein, wenn nicht sogar zwei Mal in der Woche mähen, regelmäßig düngen und bei Bedarf ausreichend wässern. Entsprechend sehen hier die Flächen aus: saftig grün, ohne Unkraut, fertig zum Golfspielen. …

Es muss sich bei den deutschen Vorbehalten gegen das Rasenmähen um eine grundsätzliche Abneigung handeln. Warum nur? Am Mäher-Angebot kann es nicht liegen: Geschätzte 8oo Rasenmähertypen von über 50 Anbietern suchen nämlich Käufer. Die habe ich gerade auf der größten Galabau-Messe erlebt. Nur so ein Gedanke.

Ausgesuchte Mäher, viel Dünger, beste Lounge-Möbel und Gartenbücher gibt es bei mir im Rasenblogger-Shop.

1 Kommentar Samstag, 3. Juli 2010 M. Morell

Rasen mähen – wie lang darf’s denn sein?

Der saftige, kurzgeschorene Englische Rasen meines Ex-Nachbarn beeindruckte mich einige Saisons. Ja, ich war neidisch. Der Mann lehrte mich aus Erfahrung: Rasengras verträgt den Schnitt nur bis zu einer spezifischen Wuchshöhe. Diese ideale Schnitthöhe muss man kennen und am Mäher einstellen.

Nicht zu tief mähen - das  rächt sichDie passende Einstellung ergibt sich durch den Rasentypus bzw. durch die Gräsermischung. Fakt: durch zu tiefes Schneiden sind die Rasenpflanzen nicht mehr in der Lage, neue Triebe und Blätter zu bilden. Dadurch ist der Gesamteindruck ungepflegt und es bilden sich Probleme und Krankheiten wie von allein.

So sollte ein Zierrasen aus Straußgras und Rotschwingel bis zu 2 cm tief gemäht werden. Zierrasen aus Wiesenrispe und Rotschwingel dagegen werden zwischen 3 und 5 cm hoch. Die meisten Gebrauchs- und Sportrasen, die einen hohen Anteil von Deutschem Weidelgras enthalten, mäht man nicht tiefer als 3, 5 cm.

Klar ist, dass der Rasen regelmäßig, immer gleichbleibend hoch und nie tiefer als bis zur Hälfte der Wuchshöhe geschnitten wird. Wenn also ein Mähtermin ausgefallen ist, darf das Gras nur bis zur Hälfte der Gesamthöhe abgeschnitten werden. Für den Hausrasen reicht es, wenn man ihn alle 7-10 Tage mäht. Alte Weisheit: Je kürzer der Rasen gemäht wird, desto öfter muss er wiederum geschnitten werden.

Kommentar schreiben Mittwoch, 26. Mai 2010 M. Morell

Mähroboter-Rasenmäher selbstgebaut

3 Kommentare Freitag, 14. Mai 2010 M. Morell

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