Beliebt: Laubsammeln mit dem Rasenmäher

rasenmaher-vikingGarten-Häcksler und Laubpuster scheinen die idealen Geräte, um mit dem Herbstlaub fertig zu werden. Halt: Rasenmäher sind leiser und bequemer zu handhaben.

Was viele nicht wissen: Laubsammelarbeit lässt sich auch mit einem leistungsfähigen Rasenmäher oder einem bequemen Rasentraktor erledigen. Zumal sie, wie z.B. die VIKING-Mäher, über Mähwerke mit starkem Sog verfügen und Turbokraft das aufgesammelte Laub in den Grasfangkorb befördert.

Was tut ein Hobby-Gärtner, der auch noch im Herbst seine Runden im Garten zieht? Er sammelt Herbstlaub und macht so seinen Rasen winterfest und sorgt so dafür, dass er im Frühjahr ungehindert sprießen kann. Schon die kompakten Elektromäher von VIKING erzeugen einen Luftstrom, mit dem man herabgefallenes Laub aufsammeln kann. Bei Rasenmähern mit Mulchfunktion entscheidet der Gärtner, ob er das Sammelgut im Grasfangkorb auffängt oder die Laubreste mit seinem Mulch-Mähwerk klein häckselt und gleich wieder dem Boden zurückgibt. Bequem klappt das auch mit den Rasentraktoren von VIKING.

Rasentraktoren können mit demselben Messer mähen oder mulchen.


37 Kommentare Sonntag, 1. September 2013 M. Morell

Von wegen Pause: Der Winter ist Gartengestalter’s Hauptsaison

Ein alter Gartenbesitzer-Mythos lautet: Weht im Herbst das Laub von den Bäumen, geht die Natur in eine wohlverdiente Wachstumspause: Irrtum – eben nicht! Ihr oberirdisches Wachstum haben die Pflanzen zwar abgeschlossen, unter der Erde sind sie aber umso aktiver und sorgen für ideale Startvoraussetzungen für den kommenden Frühling. Pflanzzeit ist jetzt – und (noch) entspannte Zeit für ein Planungsgespräch mit einem kompetenten Fachmann.

Viele glauben es kaum: Von November/Dezember bis März ist Gartengestalters Hauptsaison. Ob mit oder ohne Frost – es wird geplant und renoviert und neu angelegt, damit der Garten im Frühling umso schöner erwacht. Und der Nachbar sagt: „Erstmal feiern wir Weihnachten und Silvester – dann schauen wir im Februar oder März weiter.“ Ob er dann noch einen Termin beim Gartenfachmann bekommt?

Wer zuerst kommt, der …

Wenige Monate nach der Gartensaison ist die Erinnerung noch recht frisch, wo ein kräftiger Farbtupfer eine langweilige Ecke beleben könnte, an welcher Stelle ein Sichtschutz fehlt oder eine Lücke im Staudenbeet gähnt. Bestimmt ist noch der ein oder andere Gartenwunsch offen, den einem der Fachmann erfüllen kann. Der pflegende Top-Gärtner ist ja auch ein kreativer Gartengestalter. Er erkennt, was aus dem mit Liebe angelegten Garten noch werden könnte und schmiedet mit einem gemeinsam bereits Pläne für die nächste Gartensaison. Jonni Borgmann, »Gärtner von Eden« in Rellingen sagt aus Erfahrung: „First come, first serve, das ist jedes Jahr wieder das gleiche Motto. Wenn im März die Sonne steigt, steht das Telefon kaum still. Die Kunden wollen Schwimmteiche oder neue Terrassen, dann sind die Auftragsbücher meist schon voll. Mit einer Planung Anfang des Jahres kann man noch einen günstigen Bautermin erwischen und alles wird zeitig und ohne Stress fertig. Auch Baumschnitte sind jetzt viel besser durchführbar als im weiteren Frühjahr.“

Schwere Maßnahmen nur bei Frost

Entgegen der landläufigen Meinung ist Frost für die Erledigung schwerer Arbeiten willkommen. Er hilft, die Oberfläche zu schonen, die sich durch den Einsatz von Maschinen bei Nässe und milden Temperaturen in eine Schlammlandschaft verwandeln könnte. Bei Mauer- und Pflasterarbeiten hingegen bedeutet eine Frostperiode immer Wartezeit. Klassischer Gehölzschnitt, Holzfällarbeiten und sogar Formschnitt können dann durchaus gut erledigt werden. Hubwagen für den Schnitt in großer Höhe stehen dann wie eine eins und hinterlassen kaum Spuren“, sagt Jonni Borgmann. Er macht die Erfahrung, dass Garten- und Pflanzpläne in diesen Monaten besonders gut erarbeitet und verabschiedet werden können, um dann von Fachleuten in wahre Traumgärten umgesetzt zu werden. „Da erwachen andere gerade erst aus dem Winterschlaf und reiben sich die Augen“

Extratipps vom »Gärtner von Eden«:
Immergrüne für Balkon und Terrasse, niedrige Hecken und blühende Sträucher

Wenn Eis und Schnee Einzug halten und der Wind um die Hausecken pfeift, dann sind die Laubbäume längst kahl, die letzte Rose ist meist verblüht, und alles Leben scheint sich im Winterquartier verkrochen zu haben. Doch Terrasse und Balkon müssen nicht trist und leer bleiben. Denn jetzt beginnt die große Zeit der immergrünen Gehölze und der frostharten, wintergrünen Stauden und Hecken. “Viele immergrüne Gehölze können auch Balkon und Terrasse verschönern, denn einige wachsen langsam oder bleiben von Natur aus klein. Schön in der kalten Jahreszeit sind z.B. Buchsbäume und Winterheide. Auf der Giardina und auf der Chelsea Flower Show konnte man beobachten, dass der Trend noch immer in Richtung formgeschnittener Nadelgehölze wie Eiben, Thuja, Taxus usw. zeigt“, so Borgmann. „Sich mit Trends auseinanderzusetzen gehört zum Beruf, aber sie fachlich korrekt einzusetzen, ist die Herausforderung, die man immer wieder neu nach Objekt lösen muss. Fachlich ist eine Trendkopie nicht das, was wir »Gärtner von Eden« fördern wollen – sondern der sachgerechte Umgang mit Pflanzen, dafür bezahlt uns der Auftraggeber“

Grüne Muscheln, blaue Sterne

Klassiker: Auch einige Nadelbäume können jetzt in Gefäßen auf Balkon und Terrasse eine gute Figur machen. Eine kleine botanische Kostbarkeit ist dabei die sehr langsam wachsende Muschelzypresse (Chamaecyparis obtusa ’Nana Gracilis’). Ihre kleinen Zweige sind so gedreht und gewellt, dass sie tatsächlich an Muscheln erinnern. Reizvoll ist auch der Blausternwacholder (Juniperus squamata ’Blue Star’). Dieser kompakt und langsam wachsende Wacholder hat silberblaue Nadeln, wird jedoch in neuen Anlagen trotz seiner Reize eher selten eingesetzt.

Immergrüne haben im Winter Durst

“Viele Gartenbesitzer wissen nicht, dass immergrüne Gehölze wie Zuckerhut-Fichten oder Kriechspindeln auch im Winter Wasser über ihre Nadeln beziehungsweise Blätter verdunsten. Im Garten können sie mit ihren Wurzeln noch aus tieferen Bodenschichten Wasser aufnehmen, in Gefäßen ist der Wurzelraum für die Pflanzen dagegen sehr begrenzt und es kann viel schneller zu Wassermangel kommen“ warnt Jonni Borgmann. Deshalb sollten Immergrüne, die in Töpfen, Kästen oder Kübeln wachsen, an frostfreien Tagen unbedingt gegossen werden. „Wichtig ist außerdem ein schattiger, geschützter Standort, an dem sie vor austrocknender Sonne und Wind geschützt sind“, sagt’s und gibt lächelnd eine Extraportion Wasser aufs Formgehölz.

Niedrige Hecken oder blühende Sträucher

Für niedrige Einfassungen bieten sich neben dem klassischen Buchsbaum und der zwergig wachsenden Berberitze auch Halbsträucher an, zum Beispiel Lavendel, Heiligenkraut, Gamander oder niedrige Fingerkraut-Sorten. Diese Pflanzen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich durch Schnitt klein und kompakt halten lassen, ohne dadurch ihre Schönheit zu verlieren. Wer sich eine geschnittene Hecke mit attraktivem Blüten- oder Fruchtschmuck wünscht, wählt jetzt zum Beispiel die immergrüne Berberitze, die im Mai goldgelbe Blütenrispen trägt, oder den unverwüstlichen Feuerdorn, der sich im Herbst unter roten, orangen oder gelben Beeren biegt. Viele andere Blütensträucher lassen sich ebenfalls klaglos in Form halten, wie Blutjohannisbeere, Forsythie, Rot- und Weißdorn oder der beliebten Schneeball. „Von Schnee aber werden wir bald genug haben“, sagt Jonni Borgmann. „Bald ist endlich wieder Frühling … Wünschen wir uns ein schönes, neues Gartenjahr!“

Kommentar schreiben Montag, 13. Februar 2012 M. Morell

Bläser: Bakterienalarm im Laub

Alarm!Bakterien im Boden zersetzten Laub, Holz und tote Tiere. Dadurch wandeln sie pflanzliche und tierische Rückstände in Nährstoffe um. Ohne diese Nährstoffe könnten keine Pflanzen existieren. So weit so gut. Nun vermehren sich gerade in diesen milden Tagen hierzulande reichlich Bakterien im Laub. Laub, das sich in den Gärten ansammelt und nun vorm Frost zusammengekehrt und -geblasen wird. Mein Kunde, selbst Profi-Gartengestalter, erzählt, einige seiner Kollegen und auch eigene Mitarbeiter seien erkrankt davon, hätten Grippe und andere Symptome. Wer mehr darüber weiß, melde sich hier bitte. Ich recherchiere weiter und warte mit dem letzten Kehren. Wehe, es kommt mir wieder einer mit dem Laub-Bläserentgegen, dem blase ich was. 😉


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3 Kommentare Sonntag, 3. Dezember 2006 M. Morell

Nochmal ran im mGarten: Rasenmähzeit verlängert

Dank der milden Temperaturen muss der Rasen eventuell doch nochmal im November gemäht werden. Nach Lehrbuch steht ja der letzte Rasenschnitt Ende Oktober an. Sind die Halme jetzt noch einmal gewachsen, sollte der eingemottete Rasenmäher wieder aus dem Schuppen geholt werden. Dabei wird gleichzeitig das Laub vom Rasen geholt, das zum Teil noch immer von den Bäumen fällt. Liegt dies zu lang auf der Narbe, kommt es zu partiellem Luftabschluss und Fäule. Der Blattfall ist gekoppelt an Helligkeit und Temperaturen. Bei milden Temperaturen bleiben die Blätter deshalb eventuell ein bis zwei Wochen länger als üblich an den Bäumen. Das kann sich aber durch eine kurze Kälteperiode oder einen Sturm schnell ändern. Spätestens dann ist der letzte Schnitt gemacht, der Winter kann kommen.


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Kommentar schreiben Dienstag, 21. November 2006 M. Morell

Was der Rasen jetzt im Herbst braucht

herbstlichJetzt muss muss das Herbstlaub unbedingt vom Rasen entfernt werden. Er erstickt sonst unter diesem Luft- und Lichtabschluss. Aber bitte nicht mit nervtötenden Saugern und Bläsern. Das gesammelte Laub kann man mulchen und als natürliche Düngung unter Bäumen und Hecken ausbringen oder dem eigenen Komposthaufen übergeben. Laub als Schutzschicht bewirkt eine Verbesserung der Humusschicht. Je nach Wachstum wird der Rasen ein letztes Mal bis Mitte November gemäht. Den letzte Schnitt vor dem Winter kann man noch weit hinauszögern, da bei mildem Wetter das Gras noch weit in den November hinein treibt, besonders in südlicheren Lagen zu beobachten.


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2 Kommentare Freitag, 10. November 2006 M. Morell

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