Winterrasen: bei Frost und Raureif bitte bitte nicht betreten

Im Dezember kommt man gemütlich zusammen, feiert die Weihnachtszeit und auch den Jahreswechsel. Oft zu beobachten: Die Familie, der liebe Anhang und alle Verwandten vertreten sich die Beine im Garten, rauchen, bestaunen die Winterdeko, die Lichter und betreten dabei den Rasen. Da ist der Schaden gleich vorprogrammiert. Die Überraschung sieht man dann im Vorfrühling, spätestens.

rasngrossWas passiert physikalisch?: Bei Frost bilden sich Eiskristalle in den Pflanzenzellen, welche die Zellen sprengen können. Bei Raureif wird den Gräsern Wasser entzogen und es bilden sich Eiskristalle an den Blättern. Wird der Rasen im gefrorenen Zustand oder bei Raureif betreten oder befahren, werden die Blätter beschädigt oder sogar zerstört. Diese Schäden können nicht ausgeglichen werden, da in den Wintermonaten kein Wachstum stattfindet. Zurück bleiben schwarz verfärbte Tritt- oder Fahrspuren, in die sich gerne zusätzlich noch Pilzkrankheiten wie Schneeschimmel und Typhula-Fäule einschleichen. Die Spuren verschwinden erst wieder nach dem Einsetzen des Wachstums im späten Frühjahr.

Durch eine Herbst- und Spätherbstdüngung mit einem kaliumbetonten Langzeitdünger lassen sich die o.a. Schäden zwar nicht vermeiden, die Gräser werden aber optimal auf den Winter vorbereitet. Eine gute Kaliumversorgung unterstützt die Winterhärte. Ausreichend mit Kalium versorgte Gräser bilden mehr Reservestoffe für den Winter. Außerdem sorgt Kalium für harte Zellwände, die den Pilzkrankheiten das Eindringen in die Pflanzen erschweren.

Wir empfehlen für diese Düngung zum Beispiel:

– Für Gartenrasen: Herbstdünger MAGIC Autuno 1:3 (12 – 0 – 44)

– Für Sportrasen: CLASSIC Herbst-Rasendünger Autuno 1:2

– Für Golfrasen: Hi-Green Autuno Greensdünger 1:1


52 Kommentare Montag, 26. November 2012 M. Morell

Jetzt den Rasen düngen, er braucht’s

Feng ShuiRasen sollte gleich zum Saisonstart gedüngt werden. Im März kann Langzeitdünger eingebracht werden, der die Nährstoffe über einen Zeitraum von zwei bis sechs Monaten abgibt. Darauf weist die Zeitschrift «Mein schöner Garten» hin. Recht so. Je nach Wirkungsdauer wird eine weitere Düngung im Juni oder Juli fällig. Ab August sollte dann Dünger mit hohem Kalium-Anteil verwendet werden, der die Widerstandsfähigkeit des Rasens gegen Frost erhöht.
Rasenflächen leiden häufig unter Nährstoffmangel, heißt es in dem Artikel weiter. Zum einen, weil die Rasengräser sehr viele Nährstoffe benötigen, zum anderen, weil sie durch das häufige Mähen Substanz verlieren. Ja, stimmt. Das war immer so und das bleibt auch so.



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1 Kommentar Dienstag, 13. März 2007 M. Morell


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