Rollrasen: Rasenbau mit Know-How

von der Rolle„Der Nachbar eines Kunden fuhr früh zur Arbeit. Tagsüber verlegten wir dort Rollrasen. Als der Nachbar am Nachmittag von der Arbeit zurückkam, stieß er vor lauter Überraschung ob des grünen Rasens mit einem anderen Fahrzeug zusammen.“

Diese Episode von Herrn Schwab, einem Rollrasen-Spezialisten, las ich in einem Exkursionsbericht vom Besuch Landshuter Meisterschüler/innen beim Rollrasenhersteller Schwab.
Den ganzen Bericht lesen.

Kommentar schreiben Sonntag, 3. April 2011 Tita Maelzer

Saftigen Rollrasen einfach ausbringen: Mach den Bodentest und dünge

rasngrossImmer wieder fragen Gartenbesitzer beim Beratungstelefon an, woran sie merken, ob der Bodengrund für die Rollrasenausbringung gut genug ist. Eigentlich sollen solche Arbeiten vom Fachmann ausgeführt werden, wenn man an seine Grenzen kommt. Der lokale Fachmann hilft telefonisch gern weiter:

Man macht einen ganz einfachen Bodentest: Drückt man den Oberboden der zukünftigen Rasenfläche in der Hand zu einem Ball zusammen und fällt dieser Klumpen beim öffnen der Hand nicht wieder auseinander, dann ist der Boden zu „fett“ und muß mit Sand (Grob- oder Mittelkorn), Kies, Kalk, Lavagrus, Granulate, Styromull u. ä. vermagert werden. Dann kommen noch die Frage nach ph-Wert, Nährstoffreserve, Wasser- und Luftdurchlässigkeit sowie Bodenaktivität. Diese Fragen sind durch eine Bodenuntersuchung zu klären. (Bieten meine Kunden auch an.)

Bitte: Auf gar keinen Fall Torf untermischen! Im Rasenboden ist Torf sehr unvorteilhaft. Der Boden wird nicht lockerer, sondern es entsteht eine Verdichtung und Verschlämmung, die nicht nachträglich durch Umgraben oder Aerifizieren behoben werden kann. Nach der Verwendung von Torf erhält man sehr schnell eine vermooste und schmierige Rasendecke. Mehr dazu zum Download bei Freund Jonni

Kommentar schreiben Sonntag, 30. Mai 2010 M. Morell

Nie wieder zum Rasen bücken

Mit meinen Gartenbauer-Kunden spreche ich oft über die Zukunft, über das, was sich bereits jetzt gesellschaftlich abzeichnet und wie wir damit umgehen.

Züchter Thomas Büchner bei der QualitätskontrolleAls sicher gilt: In Zukunft wird es mehr Ältere, mehr Alleinlebende und einen größeren Anteil anderer Kulturen in unserer Gesellschaft geben. Verstärken wird sich entsprechend die multikulturelle Garten-Ästhetik. Eng mit den Entwicklungen in einer Gesellschaft verknüpft ist die Veränderung der Zeitstrukturen. Zu nennen sind hier die Verbindungen von Arbeit und Freizeit, die Zeitverdichtung aber auch Rücknahme von Beschleunigungen. Der Garten gilt als ‚Zeit-Partner‘ für ruhige Phasen der ‚Entschleunigung‚. Begreiflich sind in dem Zusammenhang Wünsche nach zeitsparenden Techniken. Viele Menschen bevorzugen einen Garten, den man in Ruhe genießen kann und der nicht viel Arbeit macht. Auch „Herumtüdler“ brauchen zukünftig helfende Hände, einen ordentlichen Gehölzschnitt und Ideen für Umgestaltungen, damit ihre Immobilie werthaltig bleibt.
Entwicklungen in der Berufsarbeit wirken sich auch auf die Bedeutung des Gartens aus: Bei Zunahme des Arbeitsdrucks gewinnt das „Aussteigen“ im Garten einen neuen Stellenwert. Der Garten wird zum Meditationsraum, in dem Kraft für kommende Aufgaben getankt werden kann. Da sind sich Soziologen wie Trendforscher einig. Ein Aspekt aus dem Thema, das bereits Selfness getauft wurde.

Was die Gartentechnikentwickler und deren Marktstrategen sich bereits für den sog. „Golden Market“ kommender Zeiten ausdenken, lesen wir bei Gartentechnik .de:

„Reifere Menschen sehen sich mit körperlichen Einschränkungen konfrontiert: Mit der nachlassenden Beweglichkeit und Kraft, der abnehmenden Ausdauer, dem reduzierten Seh- und Hörvermögen und einem veränderten Farbempfinden werden sie sich nur solchen Produktlösungen zuwenden, die es ihnen auch im Alter noch ermöglichen, aktiv ihre Gartenfreizeit zu genießen. Das ergonomische Design zur bequemen Handhabung von Geräten gehört ebenso dazu, wie beispielsweise die Kraft sparende Getriebeübersetzung bei mechanischen Scheren oder der Radantrieb beim Rasenmäher.

Beliebt sind zudem montage- und bedienungsfreundliche Bewässerungssysteme, Dünger mit Langzeitwirkung und effektive Gartentechnik: Sie erleichtern und beschleunigen die Gartenpflege, so dass viel freie Zeit bleibt, den Garten zu genießen. Das Sortiment umfasst inzwischen Gartengeräte mit ergonomischen Langstielen, höhenverstellbare Führungsholme, langstielige Gießstäbe, Knieschoner oder Schlauchwagen und Wand-Schlauchboxen.

Kompakte Motorgeräte ersetzen die fehlende Kraft und werden bequem an Holmen geführt, ohne sich bücken zu müssen: Am Beispiel der Rasenmäher zeigt sich, welche Bedeutung die Hersteller inzwischen dem Kraft schonenden und einfachen Umgang mit den Geräten beimessen. Das Sortiment wird inzwischen geprägt vom Aufsitzmäher, Radantrieb, elektrischen Starthilfen, Lenkmähern und Mehrfachkombinationen, die in einem Gerät mähen, fangen und mulchen.“

Selber noch im Saft und mit 46 noch gut in Schuss, lese ich das mit gemischten Gefühlen und denke an meine Altersvorsorge. Hier wächst eine Generation zukünftiger „Oldies“ heran, die mit der jetzigen wohl wenig Gemeinsames haben wird.


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Kommentar schreiben Montag, 4. September 2006 M. Morell


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