Wie kurz darf Rasen denn nun sein?

Wenn die Halme so kurz stehen, wie dieser Text hoch ist, wären sie zu kurz. Das ist schonmal klar.Und die erste Maht ist kritisch. Man fängt lang an und geht die nächsten Male immer tiefer. Das ist gut für den Wuchs, sonst macht man sich die Grasnarbe schon zu Anfang der Saison  kaputt.

»Das Schneiden des Rasens ist immer dann angesagt, wenn die Halme um die Hälfte länger geworden sind, als sie sein sollen«. So steht es auf der Website von John Langley, dem Fernsehgärtner des NDR. Mehr von ihm hier.

Näheres hier zu Rasen-Ideallänge und Rasenmähereinstellungen

Kommentar schreiben Donnerstag, 10. Mai 2012 M. Morell

Rasenpflege: Mulchen macht Sinn

Nicht immer ist der Mulchmäher die optimale Lösung. Bekommen die Bodenlebewesen nämlich zu lange, zu viele oder zu harte Grashalme und schaffen dadurch den Zersetzungsprozess nicht, verfilzt der Rasen schnell.

Ist der Rasen zu lramaeang, bleiben zudem unansehnliche Rasenklumpen liegen, oder man trägt sich den Rasenschnitt möglicherweise ins Haus. Im Schnitt muss beim Mulchmähen während der Wachstumsperiode alle drei bis fünf Tage gemäht werden. Der zusätzliche Zeitaufwand ist aber insgesamt niedriger als beim Mähen mit Fangkorb.

Nachteile: Je höher und dichter das Gras ist, desto schwerer wird es für den Mäher, das Grün zu häckseln und gleichzeitig in den Rasen einzuführen. Somit kann es schnell dazu führen, dass Grasklumpen zurückbleiben oder der Rasen durch das viele Material verfilzt und der Boden nicht mehr Atmen kann. Das wirkt sich nachteilig auf den Rasen aus und kann in manchen Fällen zum langsamen Absterben führen.

Es ist daher sinnvoll, in der Wachstumsphase (April/Mai) in diesen Intervallen zu mähen. Aus meiner unverbindlichen Sicht ist ein Mulchmäher grundsätzlich zu empfehlen und als Kombigerät ideal für jeden Garten. Es funktioniert jedoch nur, wenn der Rasenboden auch die Voraussetzungen hierfür mitbringt.

Mulchmähen ohne ausreichende Humusversorgung des Bodens führt zur Bildung von Rasenfilz. Diese Verfilzung ist meist ein Zeichen dafür, dass der Boden biologisch nicht aktiv ist. Nur ein aktiver Boden würde die anfallende organische Masse, also abgestorbene Wurzeln oder Rasenschnitt wieder umwandeln in Humus und Nährstoffe. Und das ist bei einem stark lehmhaltigen Boden nicht gerade der ideale Fall.

John Langley

2 Kommentare Donnerstag, 20. Mai 2010 John Langley

Was es so um Rasen alles gibt …

Mit Fliehkraft vertikutieren? Das soll mit mobiler Technik kein Problem mehr sein. Wer einen total verdichteten, verfilzten und vermoosten (nicht famosen) Rasen mit besonders vielen Knick- und Wirrhalmen hat, dazu noch einen megaschlechten Luft-und Nährstoffwechsel vorfindet, ist immer auf der Suche nach Lösungen.

Hier verspricht die Werbung die ultimative Moosbefreiung auf dem hart umworbenen Schnäppchenmarkt mit der Super – Messer – Kraftharke mit Fliehkraftfeder. Diese braucht nur ganz einfach anstelle des Messerbalkens unter den geeigneten Rasenmäher geschraubt zu werden – schon ist eine (so versprechen es diverse Anbieter) kraftvolle Motorrasenharke einsatzbereit.

Der leidige Kampf mit Moos & Co kann beginnen. Filz und Moos werden ausgekämmt, Knick- und Wirrhalme gekappt. Das fördert nachhaltig den Luft-, Wasser- und Nährstoffaushalt. Und wer mit einer Fahrt über die kunterbunte grüne Fläche auch kleinere Mulden und Maulwurfshügel auffüllen oder einebnen will: Klar, auch hier soll die Kraftharke das ideale Gartengerät sein.

Fliehkraftfederdorne durchkämmen mit kraftvollen Rotationsbewegung den Rasen im erdnahen Bereich. Es entsteht wie im Fluge ein eine Befreiung der Rasenverdichtung. Kantensteine sollen davon total unberührt bleiben (das ist auch gut so) – die Fliehkraftfeder weicht diesen und anderen Hindernissen blitzschnell aus.

Wer hat mit dieser ultimativen Wunderwaffe bei Rasenbelüftung und Vertikutieren seine eigenen Erfahrungen gemacht? Wie befestigt man(n) (oder frau) die Kraftharke unter einem Flymo-Mäher? Regeneriert das so enthauptete Gras wieder, ohne in Stress zu geraten? Wer kennt diese umweltschonende Moos-Schleuder? Macht die Anschaffung der Kraftharke für den Rasenmäher überhaupt Sinn? Fragen über Fragen…..vielen Dank für aufklärende Worte hier im Rasenblogger.

Gruß
John Langley

2 Kommentare Samstag, 12. Mai 2007 John Langley

DAS!grünt – Rasenpflege im NDR

Foto: Verena Künstner / Filmreif-TV / NDRWer träumt nicht von einem dichten Rasen? Doch Belastung und falsche Pflege lassen ihn oft braun werden. John Langley erklärt aus dem Garten von Christian Bahl (Gärtner von Eden), wie er sich wieder in ein saftiges Grün verwandelt.

Hauptproblem Moos – Mit der Zeit bildet sich in fast jedem Rasen eine Filzschicht, die aus Moosen, abgestorbenen Gräsern und Unkräutern besteht. Diese Schicht wirkt wie ein Schwamm – Licht und Luft können nicht mehr bis zum Boden durchdringen. Die Folge: Die Rasenwurzeln erhalten keine Nährstoffe mehr, verkümmern und trocknen nach und nach aus.

Richtig vertikutieren – Mit einem Vertikutierer, den es im Fachhandel auch auszuleihen gibt, schneidet man die Verfilzung und den Erdboden senkrecht ein. Auf diese Weise wird das unerwünschte Grün zerschnitten und durch rotierende Messer entfernt. Die Messer dürfen den Boden aber höchstens vier Millimeter tief einschneiden – so werden die Rasenwurzeln nicht beschädigt. Wer den Rasen zuvor mäht, verbessert das Ergebnis. Generell gilt: Der Boden darf nicht zu feucht sein. Ein wenig Dünger und Rasensaat (zehn bis 15 Gramm pro Quadratmeter) sorgen nach dem Vertikutieren dafür, dass nach spätestens sechs Wochen das Gartengrün dichter denn je wächst.

Foto: Verena Künstner / Filmreif-TVMähen mit Köpfchen – Ein guter Schnitt macht den Rasen fit – aber nur, wenn Hobbygärtner einige Regeln beachten: Die Halme des Rasens nur bis maximal zur Hälfte abmähen, ansonsten wird die Photosynthese der Triebe beeinträchtigt. Dadurch haben sie nicht mehr genügend Energie, um zu wachsen. Ein Schnitt bis zur Hälfte der Halmhöhe fördert dagegen das Wurzelwachstum. Die Wurzeln wachsen tiefer in den Boden, was zu vermehrter Mineralstoffaufnahme und mehr Trockentoleranz führt. Nach dem Mähen helfen dem Rasen außerdem fünf Gramm Hornmehl pro Quadratmeter – so bleibt er lange gesund.



myParadise.de: Online Shop für Haus und Garten


Torquato - ausgesucht gut.


BAUR Onlineshop - Wohnen


Schöne Pflanzen - Jetzt bestellen!


www.baldur-garten.de


Gartenmoebel.de - rund um den Garten

Kommentar schreiben Samstag, 31. März 2007 John Langley

Rasen-Zahlen: Wer hätte das gedacht?

Wenn es ums Grün geht ist das Interesse groß. Innerhalb von 6 Monaten gab es zu folgenden Themen diese Zugriffe allein auf meiner Homepage.

Die grüne Jahresplanung der Rasenpflege 134
Den Rasen winterfest machen 170
Wie lässt sich Gras- oder Rasenschnitt kompostieren? 138
Ohne Moos nix los 314
Grüne Monokultur ist gefragt 207
Kurz und gut – Grün beruhigt 165
Grüner, gelber oder brauner Rasen 221
Gibt es Wiesen, die immer blühen????? 557
Rasen verwildern gleich Wiese? 409
Klee im Rasen, was tun? 2596
Rasen richtig düngen 831
Grüner Teppich aus der Natur 646
Eine blühende Blumenwiese 430
Wenn das Grün gelb wird 720
Rasenpflege leicht gemacht 583
Löwenzahn im Rasen 940
Rasen mähen 599
Rasenschnitt kompostieren 985
Brauner Rasen 1261
Wenn das Gras ins Gras beißt 768
Was ist ein Idealrasen? 1965
Rasenschnitt auf dem Kompost? 942
Was tun gegen Moos? 2560
Wann kann Rasen gesät werden? 1741
Stress mit Rasen? 834
Grünes von der Rolle 708

Wer da sagt, dass das Grün uninteressant ist, ist noch Grün hinter den Ohren.

John Langley


myParadise.de: Online Shop für Haus und Garten


Torquato - ausgesucht gut.


BAUR Onlineshop - Wohnen


Schöne Pflanzen - Jetzt bestellen!


www.baldur-garten.de


Gartenmoebel.de - rund um den Garten

Kommentar schreiben Donnerstag, 18. Januar 2007 John Langley

ältere Artikel


Kalender

Dezember 2017
M D M D F S S
« Mai    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Archiv

Kategorien