Rasenpflege: Mulchen macht Sinn

Nicht immer ist der Mulchmäher die optimale Lösung. Bekommen die Bodenlebewesen nämlich zu lange, zu viele oder zu harte Grashalme und schaffen dadurch den Zersetzungsprozess nicht, verfilzt der Rasen schnell.

Ist der Rasen zu lramaeang, bleiben zudem unansehnliche Rasenklumpen liegen, oder man trägt sich den Rasenschnitt möglicherweise ins Haus. Im Schnitt muss beim Mulchmähen während der Wachstumsperiode alle drei bis fünf Tage gemäht werden. Der zusätzliche Zeitaufwand ist aber insgesamt niedriger als beim Mähen mit Fangkorb.

Nachteile: Je höher und dichter das Gras ist, desto schwerer wird es für den Mäher, das Grün zu häckseln und gleichzeitig in den Rasen einzuführen. Somit kann es schnell dazu führen, dass Grasklumpen zurückbleiben oder der Rasen durch das viele Material verfilzt und der Boden nicht mehr Atmen kann. Das wirkt sich nachteilig auf den Rasen aus und kann in manchen Fällen zum langsamen Absterben führen.

Es ist daher sinnvoll, in der Wachstumsphase (April/Mai) in diesen Intervallen zu mähen. Aus meiner unverbindlichen Sicht ist ein Mulchmäher grundsätzlich zu empfehlen und als Kombigerät ideal für jeden Garten. Es funktioniert jedoch nur, wenn der Rasenboden auch die Voraussetzungen hierfür mitbringt.

Mulchmähen ohne ausreichende Humusversorgung des Bodens führt zur Bildung von Rasenfilz. Diese Verfilzung ist meist ein Zeichen dafür, dass der Boden biologisch nicht aktiv ist. Nur ein aktiver Boden würde die anfallende organische Masse, also abgestorbene Wurzeln oder Rasenschnitt wieder umwandeln in Humus und Nährstoffe. Und das ist bei einem stark lehmhaltigen Boden nicht gerade der ideale Fall.

John Langley

2 Kommentare Donnerstag, 20. Mai 2010 John Langley


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