Rasen-Renovierung: So klappt’s auch mit dem Nachbarn

1rollras12Der Wunsch nach Privatsphäre stellt die Besitzer kleiner Gärten manchmal vor Probleme, das sehe ich bei meinen Kundenbesuchen immer wieder. Vor allem bei Reihenhausgärten, die meist kleinere Ausmaße haben, ist es keine Lösung, den Garten durch hohe Hecken oder Zäune abzugrenzen. Das Ergebnis sind immer eher dunkle, schlauchähnliche Gebilde mit beklemmender Atmosphäre.

Es geht auch ganz anders: Um die Terrasse gegen allzu neugierige Blicke abzuschirmen, eignen sich ein paar locker angeordnete Gehölze wie Buxus oder höhere Stauden ganz hervorragend. Und da der Nachbar das gleiche Interesse haben dürfte, ist es empfehlenswert, sich mit ihm abzustimmen, damit die Grenzbepflanzung ein „grenzenloses“ Blütenmeer oder eine gemeinsame Gehölzgruppe wird oder wenn aus einer geplanten Kirschlorbeer-Hecke oder aus einer Buchsbaum – Reihe eher eine kunstvoll beschnitten Gruppierung wird, die in Form gehalten wird und nicht optisch abgrenzt. Ideal ist es, wenn vor allem Rasen- und Beetflächen benachbarter Gärten ineinander übergehen. Aus dem schmalen „Gartenhandtuch“ wird dann erstaunlich großräumiges Grün.

Bei der Rasenrenovierung sollte man sich also besser absprechen und eine einheitliche Sorte wählen und das Thema Rasen gemeinsam anpacken. Gemeinsam gekauft, verlegt und gepflegt wird es eine runde Sache. Dann klappt das auch mit dem Nachbarn.

3 Kommentare Donnerstag, 20. Mai 2010 Jonni Borgmann

Das Gartenjahr beginnt im Herbst – woran jetzt denken?

Der Abschied vom Sommer fällt schwer und ein Hauch von Melancholie liegt in der Luft. Zentner frischer Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Pfirsiche werden gerade geerntet. Voraussetzung dafür ist der richtige Schnitt der Obstgehölze. Wer unsicher ist, überlässt den Sommer- und Winterschnitt lieber dem Fachmann.

Nicht nur die im Frühling blühenden Zwiebeln müssen bekanntlich jetzt in die Erde, der Herbst ist die beste Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden. Man kann zwar Bäume, Sträucher und Stauden, die in Kunststoffgefäßen, den so genannten Containern, angeboten werden, das ganze Jahr über pflanzen. Um ihnen einen Entwicklungsvorsprung gegenüber der Frühjahrspflanzung zu geben, ist die Herbstpflanzung im allgemeinen besser. Die Pflanzen bilden dann noch vor dem Winter neue Feinwurzeln. Wenn im Frühjahr die Vegetationsperiode beginnt, sind sie schon gut verwurzelt und wachsen ohne Zeitverlust, während die im neuen Jahr gepflanzten Gehölze und Stauden mehr Zeit zum Anwachsen benötigen.

Bei Pflanzen, die mit nackten Wurzeln oder Erdballen angeboten werden, gilt folgender Kalender: Immergrüne und Stauden werden ab September gepflanzt, laubwerfende Gehölze ab Mitte Oktober. Wichtig für langanhaltende Freude an den Pflanzen ist der richtige Standort. Lichtverhältnisse, Bodenart, Wasserversorgung, ausreichend Platz zum Wachsen – all das sind Aspekte, die eine Rolle spielen, damit sich Bäume, Sträucher und Stauden gut entwickeln können. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf den Gartenbereich. Und der Anruf beim Fachmann.


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Kommentar schreiben Mittwoch, 20. September 2006 M. Morell


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