Rasen-Renovierung: So klappt’s auch mit dem Nachbarn

1rollras12Der Wunsch nach Privatsphäre stellt die Besitzer kleiner Gärten manchmal vor Probleme, das sehe ich bei meinen Kundenbesuchen immer wieder. Vor allem bei Reihenhausgärten, die meist kleinere Ausmaße haben, ist es keine Lösung, den Garten durch hohe Hecken oder Zäune abzugrenzen. Das Ergebnis sind immer eher dunkle, schlauchähnliche Gebilde mit beklemmender Atmosphäre.

Es geht auch ganz anders: Um die Terrasse gegen allzu neugierige Blicke abzuschirmen, eignen sich ein paar locker angeordnete Gehölze wie Buxus oder höhere Stauden ganz hervorragend. Und da der Nachbar das gleiche Interesse haben dürfte, ist es empfehlenswert, sich mit ihm abzustimmen, damit die Grenzbepflanzung ein „grenzenloses“ Blütenmeer oder eine gemeinsame Gehölzgruppe wird oder wenn aus einer geplanten Kirschlorbeer-Hecke oder aus einer Buchsbaum – Reihe eher eine kunstvoll beschnitten Gruppierung wird, die in Form gehalten wird und nicht optisch abgrenzt. Ideal ist es, wenn vor allem Rasen- und Beetflächen benachbarter Gärten ineinander übergehen. Aus dem schmalen „Gartenhandtuch“ wird dann erstaunlich großräumiges Grün.

Bei der Rasenrenovierung sollte man sich also besser absprechen und eine einheitliche Sorte wählen und das Thema Rasen gemeinsam anpacken. Gemeinsam gekauft, verlegt und gepflegt wird es eine runde Sache. Dann klappt das auch mit dem Nachbarn.

3 Kommentare Donnerstag, 20. Mai 2010 Jonni Borgmann


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