DAS!grünt – Rasenpflege im NDR

Foto: Verena Künstner / Filmreif-TV / NDRWer träumt nicht von einem dichten Rasen? Doch Belastung und falsche Pflege lassen ihn oft braun werden. John Langley erklärt aus dem Garten von Christian Bahl (Gärtner von Eden), wie er sich wieder in ein saftiges Grün verwandelt.

Hauptproblem Moos – Mit der Zeit bildet sich in fast jedem Rasen eine Filzschicht, die aus Moosen, abgestorbenen Gräsern und Unkräutern besteht. Diese Schicht wirkt wie ein Schwamm – Licht und Luft können nicht mehr bis zum Boden durchdringen. Die Folge: Die Rasenwurzeln erhalten keine Nährstoffe mehr, verkümmern und trocknen nach und nach aus.

Richtig vertikutieren – Mit einem Vertikutierer, den es im Fachhandel auch auszuleihen gibt, schneidet man die Verfilzung und den Erdboden senkrecht ein. Auf diese Weise wird das unerwünschte Grün zerschnitten und durch rotierende Messer entfernt. Die Messer dürfen den Boden aber höchstens vier Millimeter tief einschneiden – so werden die Rasenwurzeln nicht beschädigt. Wer den Rasen zuvor mäht, verbessert das Ergebnis. Generell gilt: Der Boden darf nicht zu feucht sein. Ein wenig Dünger und Rasensaat (zehn bis 15 Gramm pro Quadratmeter) sorgen nach dem Vertikutieren dafür, dass nach spätestens sechs Wochen das Gartengrün dichter denn je wächst.

Foto: Verena Künstner / Filmreif-TVMähen mit Köpfchen – Ein guter Schnitt macht den Rasen fit – aber nur, wenn Hobbygärtner einige Regeln beachten: Die Halme des Rasens nur bis maximal zur Hälfte abmähen, ansonsten wird die Photosynthese der Triebe beeinträchtigt. Dadurch haben sie nicht mehr genügend Energie, um zu wachsen. Ein Schnitt bis zur Hälfte der Halmhöhe fördert dagegen das Wurzelwachstum. Die Wurzeln wachsen tiefer in den Boden, was zu vermehrter Mineralstoffaufnahme und mehr Trockentoleranz führt. Nach dem Mähen helfen dem Rasen außerdem fünf Gramm Hornmehl pro Quadratmeter – so bleibt er lange gesund.



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Kommentar schreiben Samstag, 31. März 2007 John Langley

„Rebellion im Grünen“ – die neuen Gartenräume

»Die Idee, Gärten natürlichen Lebensräumen nachzuempfinden, ist so alt wie die Gartengeschichte. Neu ist der Gedanke, Gärten als Wohnraum zu nutzen. Ein Urlaub oder nur einige Tage, in denen man nicht durch den Garten gegangen ist, und schon erheben sich Gräser, Löwenzahn und Vogelmiere zu einer Rebellion gegen die ordnende, kultivierende Hand. Solche Zeitspannen sind nur Momente für den langen Atem der Natur, die jede Unaufmerksamkeit bedenkenlos ausnutzt und sich ihr Terrain mit einer Armee von Pionierpflanzen zurückerobert. Kaum auszudenken, wie der Garten nach einem oder zwei Jahren ohne Pflege aussähe. Diese unbändige Kraft, die sich hier im Kleinen offenbart, birgt Schrecken und Faszination zugleich. Schrecken über die Vergeblichkeit unseres Wirkens, Faszination und Gewissheit, dass die Natur auch unsere schlimmsten Umweltsünden in wenigen Jahren mit einem grünen Teppich zudecken wird. Was ist der Garten? Was suchen wir darin? Ist der Garten unser wildes Stück Natur, ist er Ausdruck von Kultur? Ein Blick zurück in die Kulturgeschichte des Gartens bringt Einblicke hinter dem Gartenzaun.«

Den ganzen Text finden Sie in der aktuellen Ausgabe des von mir so heiss geliebten »Eden« – Das Magazin für Gartengestaltung



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Kommentar schreiben Dienstag, 29. August 2006 M. Morell


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