„Rebellion im Grünen“ – die neuen Gartenräume

»Die Idee, Gärten natürlichen Lebensräumen nachzuempfinden, ist so alt wie die Gartengeschichte. Neu ist der Gedanke, Gärten als Wohnraum zu nutzen. Ein Urlaub oder nur einige Tage, in denen man nicht durch den Garten gegangen ist, und schon erheben sich Gräser, Löwenzahn und Vogelmiere zu einer Rebellion gegen die ordnende, kultivierende Hand. Solche Zeitspannen sind nur Momente für den langen Atem der Natur, die jede Unaufmerksamkeit bedenkenlos ausnutzt und sich ihr Terrain mit einer Armee von Pionierpflanzen zurückerobert. Kaum auszudenken, wie der Garten nach einem oder zwei Jahren ohne Pflege aussähe. Diese unbändige Kraft, die sich hier im Kleinen offenbart, birgt Schrecken und Faszination zugleich. Schrecken über die Vergeblichkeit unseres Wirkens, Faszination und Gewissheit, dass die Natur auch unsere schlimmsten Umweltsünden in wenigen Jahren mit einem grünen Teppich zudecken wird. Was ist der Garten? Was suchen wir darin? Ist der Garten unser wildes Stück Natur, ist er Ausdruck von Kultur? Ein Blick zurück in die Kulturgeschichte des Gartens bringt Einblicke hinter dem Gartenzaun.«

Den ganzen Text finden Sie in der aktuellen Ausgabe des von mir so heiss geliebten »Eden« – Das Magazin für Gartengestaltung



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Torquato - ausgesucht gut.

Kommentar schreiben Dienstag, 29. August 2006 M. Morell


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