Trend: Ergonomische Helfer für die Rasenpflege

Das Wetter ist prima. Damit der Garten sich von seiner besten Seite zeigt, ist schon wieder  Rasenschnitt angesagt. Mit neuen Mähern geht die Arbeit leicht und stressfrei von der Hand. Ergonomische Griffe und höhenverstellbare Mäher passen sich dem Gartenliebhaber an.

Die neue Mähergeneration des „Rotak“ beispielsweise hat Bosch mit einem Ergo-Flex-System ausgestattet. Damit wird die Arbeit im Garten angenehmer, natürlicher und gesünder für den Bewegungsapparat. Die neuartigen Griffe ermöglichen unterschiedliche Greifpositionen und die Höhenverstellbarkeit des Mähers einen aufrechten Gang. Kribbeln in den Armen oder eingeschlafene Hände gehören der Vergangenheit an, denn durch Hörnchen am Multi-Positions-Griff kann man während des Arbeitens immer wieder umgreifen und so Muskeln und Sehnen spürbar entlasten. Einhändig, zweihändig, senkrecht oder waagerecht zufassen – das hält länger fit. Für das gesundheitsschonende Design gab es von der „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ (AGR) das begehrte Gütesiegel.

Der Antrieb des „Rotak“ ist deutlich leiser als ein kraftstoffgetriebener Mäher, und keine lästigen Abgase stören die frischen Gartendüfte. Per Knopfdruck geht es gleich los, ob beim Akku- oder Elektromodell. Die Elektromäher geben mit dem „Powerdrive“-Motor richtig Gas. Sogar 30 Zentimeter langes Gras entkommt ihnen nicht: Das starke Untersetzungsgetriebe wandelt die hohe Drehzahl des Motors in ein hohes Drehmoment am Messer um.

Maximale Flexibilität und hohe Leistung bieten die Akkumodelle mit 36-Volt-Lithium-Ionen-Akku. Kabellos umrunden sie auch Buchsbaum und Thuja spielend und liefern dennoch jede Menge Power. Schon nach 30 Minuten Aufladen hat der Akku 80 Prozent seiner Leistung wiedererlangt, und nach einer Stunde ist er komplett voll. Die neuen Mäher gibt es ab 159,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer). Unter www.bosch-pt.de gibt es mehr Informationen.

2 Kommentare Dienstag, 12. Juli 2011 M. Morell

Gartenarbeit bringt Tetanus-Gefahr

Aus gegebenem Anlass gebe ich eine Warnung ab. Die Tetanus-Impfrate ist in Deutschland gering, das Bewusstsein für die realen Übertragungs-Gefahren ist kaum vorhanden.

Bagatelle mit FolgenTetanus, der so genannte Wundstarrkrampf, ist eine schwere Erkrankung, die sich durch Muskelkrämpfe äußert und tödlich enden kann. Da sich der Erreger oft im Erdboden finden lässt, können schon Bagatellverletzungen bei der Gartenarbeit bei nicht ausreichendem Immunschutz zu einer Infektion führen. Die resistenten Sporen kommen überall vor, auch im Gartenstaub, in der Gartenerde sowieso, sogar im Staub der Stadt. Die Infektion erfolgt durch das Eindringen der Sporen in Wunden. Das Bakterium vermehrt sich und sondert die Toxine Tetanospasmin und Tetanolysin ab. Der Todeskampf wird anschaulich bei Wikipedia beschrieben. Als ich meine Lehre in der Landwirtschaft begann, habe ich meinen Impfschutz sofort aufgefrischt und tue das seitdem alle 10-15 Jahre. Das Robert Koch Institut hat dem Thema Garten und Tetanus einen extra Beitrag gewidmet.

1 Kommentar Montag, 19. Juli 2010 M. Morell

Männer sind geborene Rasenmäher

53 Prozent der Männer mähen ihn spätestens alle zwei Wochen, 3 Prozent sogar öfter als einmal pro Woche. Wen? Na, den Rasen natürlich.

Das ergab eine Online-Umfrage des Männer-Lifestylemagazins mit dem für uns schier unaussprechlichen Namen „Men’s Health„. Das Augenmerk der Mehrheit der befragten Männer (59 Prozent) richtet sich dabei vor allem auf ein gepflegtes Aussehen des Grüns – von ganz kurz bis ein paar Zentimeter hoch reicht die kurze Spanne.

Insgesamt gesehen scheinen Männer geborene Gärtner, vor allem geborene Rasenmäher, zu sein. 70 Prozent macht die Gartenarbeit Spaß. Die drei häufigsten Argumente: Man kommt an die frische Luft (66 Prozent), es ist entspannend (35 Prozent), man kann sich gut bräunen (30 Prozent).

Nur zwei Dinge hassen die meisten Männer: Unkraut jäten (75 Prozent) und Schnecken entfernen (55 Prozent). Da kann man nur hoffen, dass sich für diese Arbeiten ein fleißiges Weibchen findet, damit „Mann“ von allen Seiten großes Lob für „seinen“ Garten einheimsen kann.

John Langley


2 Kommentare Montag, 2. Juni 2008 John Langley


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