Frühjahrsdüngung – jetzt ist der Rasen oft unterversorgt

Ja, es klingt wie Düngerwerbung, muß aber sein. Gemüsebeete von Hobbygärtnern sind bekanntlich häufig überdüngt, Gräser auf den Rasenflächen hingegen sind oft unterversorgt.

1dungGräser gelten als Sonderkulturen, die besonders stickstoffhungrig sind. Rasenflächen, bei denen das „Schnittgut“ (welch gestelztes Wort) entfernt wird, brauchen die regelmäßige Gabe von Nährstoffen, um diesen Verlust auszugleichen. Unterversorgte Rasenflächen werden lückig, und unerwünschte Unkräuter machen sich breit, vor allem das beliebte Moos.

Im Handel gibt es mineralische Spezialdünger für Gräser für Frühjahr und Sommer. Sie enthalten Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) in einem Verhältnis von etwa 20:5:8, während gewöhnlicher Volldünger („Blaukorn“) meist ein ausgeglichenes Verhältnis von N und K hat. Besonders zu empfehlen sind Langzeitdünger, die nur im Frühjahr gestreut werden. Tipp: Fein gesiebter Kompost als Dünger tut es aber auch. Dünn ausgestreut und gut verteilt, sorgen Regenwürmer dafür, dass dieser Humus- und Nährstoffvorrat gut vom Boden aufgenommen wird. Von Kunden habe ich gelernt: Kompost für den Rasen sollte auf drei Gaben verteilt werden.

Weniger oder garnicht düngen braucht, bei dem der Rasen nicht zu hoch wächst (geschnittene Halmlänge unter 3 Zentimetern). Auch nicht, wenn häufig geschnitten wird und das Schnittgut auf der Fläche liegen bleibt – außer beim letzten Herbstschnitt natürlich. Der muss weg.

1 Kommentar Samstag, 26. Februar 2011 M. Morell


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