Video: so geht Rasenpflege nach dem Winter

So, es ist Frühling. Ist der Winter vorbei, braucht der Rasen jetzt etwas Pflege, um schön zu bleiben. Zur Kätzchenblüte kommt der erste Schnitt. Hier sehen Sie, was dabei zu beachten ist. Die Dialoge sind etwas holperig wie vom Laienensemble, sonst ist der Film gut gemacht.



Kommentar schreiben Samstag, 17. März 2012 M. Morell

Rasenpflege im Frühling, so geht das

Die Natur erwacht so langsam wieder zu neuem Leben, deshalb ist es jetzt auch bald an der Zeit, sich um die Rasenpflege zu kümmern. Sobald es keinen Frost mehr gibt, kann man einiges tun, damit der Rasen wieder schön grün wird.

Im Frühling sollte jetzt die Grundlage für einen schönen Rasen geschaffen werden. Sobald die frostige Periode um ist, entfernt man zuerst eventuell herunter gefallene Äste und altes Laub vom Rasen. Der Rasen braucht nur vor allem viel Licht, damit er sich von der kalten Jahreszeit erholen kann. Sobald die Temperaturen ab etwa Mitte März etwas steigen, tut dem Rasen eine Versorgung mit Langzeit-Dünger sehr gut. Verschiedene Produkte findet man im Fachhandel, wichtig sind vor allem einige Inhaltsstoffe, die dem Rasen gleich zur Verfügung stehen. Der Frühling ist die Zeit im Jahr, um die Basis für einen gesunden und schönen Rasen zu schaffen. Etwa um Ostern herum, wenn die Temperaturen dauerhaft über 10 Grad Celsius liegen, sollte man den Rasen das erste Mal tief mähen, dazu stellt man am Rasenmäher das Messer entsprechend ein.

Sollte der Rasen stark verunkrautet sein, sollte man allerdings erst im Mai mit den Arbeiten beginnen. In diesem Fall würde einiges an Substanz verloren gehen, so dass eine Nachsaat notwendig wäre, und die Rasensamen benötigen höhere Temperaturen. Nach dem ersten Mähen geht es nun darum, den Filz, also das abgestorbene Gras, von der Grünfläche zu entfernen. Sicherlich hat sich auch etwas Moos gebildet, und einzelne Unkräuter befinden sich in der Regel auch auf dem Rasen.

Diese störenden Elemente entfernt man am besten durchs Vertikutieren, denn die Geräte entfernen Filz und Moos, beschädigen aber den Rasen nicht. Sollte sich viel Unkraut auf der Wiese befinden, muss besonders tief vertikutiert werden. Falls nur Filz entfernt werden muss, dann darf nicht zu tief vertikutiert werden. Nach dem Vertikutieren darf man nicht erschrecken, denn der Rasen wird wahrscheinlich ziemlich zerrupft aussehen, das ist jedoch vollkommen normal. Man vertikutiert am besten erst einmal der Länge nach und dann noch einmal der Breite nach, zwischendrin entfernt man den Filz mit einem Rechen.

Wenn man keinen Vertikutierer hat, dann kann man natürlich auch einen speziellen Rechen nehmen, doch wird man so nicht alle Unkräuter, Moos und Filz entfernen können. Auf die kahlen Stellen gibt man anschließend Rasensamen und wässert anschließend gut. Nach dem Aufbringen des Rasensamens muss die Grünfläche noch gedüngt werden, so wächst der Rasen optimal an. Einen Startdünger sollte man auf jeden Fall verwenden, auch wenn kein Rasen nachgesät werden muss.

Wenn die Arbeiten durchgeführt werden, muss der Rasen von nun an regelmäßig bewässert werden, dann kann der Dünger auch optimal wirken. Auf keinen Fall bei Sonnenschein wässern, das würde dem Rasen nur schaden. Nach etwa drei bis vier Wochen kann man den Rasen dann mähen, das Gras sollte erst eine Höhe von rund 10 Zentimetern haben. Allerdings sollte der Rasen nicht zu kurz gemäht werden, anschließend empfiehlt sich ein Mähen etwa einmal in der Woche.

—> Mehr zum Thema Gartengestaltung und Gartenpflege findet sich bei den Freunden von garten-ratgeber.net

Kommentar schreiben Dienstag, 15. März 2011 M. Morell

Rasenpflege: Simplify your Gartenarbeit

Bei Simplify Your Life gibt es Gartentipps, die simpel und sehr sehr leicht daherkommen. Sie lassen kurz vergessen, dass das alles auch Arbeit bedeutet und Erfahrung braucht. Ein Beispiel frisch von heut:

„Vertikutieren meint nichts anderes, als Filz zu entfernen. Dieser entsteht im Lauf der Jahre, wenn sich abgestorbenes Pflanzenmaterial im Rasen anreichert. Die Folge ist, dass die unteren Schichten nicht mehr genügend Luft erhalten und Oberflächenwasser abfließt statt zu versickern. Für größere Rasenflächen können Sie einen motorgetriebenen Vertikutierer mieten.

Im Lauf der Zeit kann sich auch der Untergrund eines stark genutzen Rasen verdichten. Dagegen hilft nur Belüften. Stechen Sie dazu mit einer Grabegabel etwa 10 bis 15 cm Löcher in den Boden. Ganz zum Schluss verteilen Sie eine Mischung aus drei Teilen gesiebter Gartenerde, zwei Teilen groben Sand und einem Teil gesiebten Gartenhumus auf der Fläche. So füllen sich die entstandenen Löcher wieder und die oberste Erdschicht wird mit Nährstoffen angereichert.“

Amüsiert, rührt und inspiriert immer wieder.

2 Kommentare Samstag, 3. Juli 2010 M. Morell

Was es so um Rasen alles gibt …

Mit Fliehkraft vertikutieren? Das soll mit mobiler Technik kein Problem mehr sein. Wer einen total verdichteten, verfilzten und vermoosten (nicht famosen) Rasen mit besonders vielen Knick- und Wirrhalmen hat, dazu noch einen megaschlechten Luft-und Nährstoffwechsel vorfindet, ist immer auf der Suche nach Lösungen.

Hier verspricht die Werbung die ultimative Moosbefreiung auf dem hart umworbenen Schnäppchenmarkt mit der Super – Messer – Kraftharke mit Fliehkraftfeder. Diese braucht nur ganz einfach anstelle des Messerbalkens unter den geeigneten Rasenmäher geschraubt zu werden – schon ist eine (so versprechen es diverse Anbieter) kraftvolle Motorrasenharke einsatzbereit.

Der leidige Kampf mit Moos & Co kann beginnen. Filz und Moos werden ausgekämmt, Knick- und Wirrhalme gekappt. Das fördert nachhaltig den Luft-, Wasser- und Nährstoffaushalt. Und wer mit einer Fahrt über die kunterbunte grüne Fläche auch kleinere Mulden und Maulwurfshügel auffüllen oder einebnen will: Klar, auch hier soll die Kraftharke das ideale Gartengerät sein.

Fliehkraftfederdorne durchkämmen mit kraftvollen Rotationsbewegung den Rasen im erdnahen Bereich. Es entsteht wie im Fluge ein eine Befreiung der Rasenverdichtung. Kantensteine sollen davon total unberührt bleiben (das ist auch gut so) – die Fliehkraftfeder weicht diesen und anderen Hindernissen blitzschnell aus.

Wer hat mit dieser ultimativen Wunderwaffe bei Rasenbelüftung und Vertikutieren seine eigenen Erfahrungen gemacht? Wie befestigt man(n) (oder frau) die Kraftharke unter einem Flymo-Mäher? Regeneriert das so enthauptete Gras wieder, ohne in Stress zu geraten? Wer kennt diese umweltschonende Moos-Schleuder? Macht die Anschaffung der Kraftharke für den Rasenmäher überhaupt Sinn? Fragen über Fragen…..vielen Dank für aufklärende Worte hier im Rasenblogger.

Gruß
John Langley

2 Kommentare Samstag, 12. Mai 2007 John Langley


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