Rasenmähen bleibt gefährlich – Finger raus und nie rückwärts gehen!

Eine der häufigsten Unfallursachen bei Elektro-Rasenmähern ist das Reinigen der Messer bei nicht gezogenem Netzstecker:

gruencrossMit den Fingern werden Steine oder Grasbüschel aus den stehen gebliebenen Messern gelöst, plötzlich und blitzschnell rotieren die Messer wieder und verletzen die Finger. Die schmerzhaften Folgen reichen von Fleischwunden, durchtrennten Nerven bis hin zum Verlust von Fingern. Bei der Gartenarbeit sind die Finger fast dreimal so gefährdet wie bei der normalen Hausarbeit: Dort werden „nur“ in zwölf Prozent aller Unfälle die Finger verletzt, bei der Gartenarbeit sind bei 34 Prozent aller Unfälle die Finger beteiligt. Deshalb: Vor dem Reinigen oder Warten der Messer stets den Netzstecker ziehen. Und beim Rasenmähen nie rückwärts gehen: Auch wer seinen Rasenmäher …

Auch wer seinen Rasenmäher rückwärts gehend zieht, spielt mit dem Risiko. Wer dabei stürzt, kann mit dem Fuß unter das laufende Messer geraten und sich schmerzhafte Wunden zuziehen. Besonders groß ist diese Gefahr beim Mähen am Hang. Rote oder gelbe Klebestreifen, in kurzen Abständen um ein schwarzes Elektrokabel gewickelt, tragen ebenfalls zu mehr Sicherheit beim Rasenmähen bei. Und ein defektes Stromkabel ist ein Reparatur-Auftrag für den Fachmann – kein Anlass zum Selberflicken.

Weitere Informationen zur sicheren Gartenarbeit bietet die kostenlose Broschüre „Den Garten genießen. Sicher gärtnern“ von GDV und DSH. Bezugsadresse: DSH, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg, oder über infoødas-sichere-haus.de Kostenloser Download unter www.das-sichere-haus.de, Rubrik: Broschüren.

Kommentar schreiben Mittwoch, 18. Mai 2011 M. Morell


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