Was tun bei Rasenkrankheiten?

Obwohl man sich bei der Entscheidung für ordentlichen Rollrasen am allerwenigsten Ärger ins Haus holt und dafür auch noch sofort einen gesunden, grünen Teppich hat, können hin und wieder doch Pilze und andere ärgerliche Sachen auftauchen. Meist wegen schlechter Behandlung und Pflege. Um diese unangenehmen und unansehnlichen Dinge geht es in dieser Anleitung, die wir Kunden zur Ersthilfe immer mitgeben oder gedownloadet werde können.

K R A N K H E I T S B I L D E R

Braune Flecken im Rasen kurz nach der Verlegung
Grund 1: Die Erde ist an manchen Stellen so verdichtet, dass Wasser nicht abfließen kann und dort “stehen” bleibt. Folge: Vernässung. Grund 2: Die Bodenoberfläche ist uneben, oder der Boden sackt ab. Dadurch bilden sich Senken. Die noch nicht verwurzelte Grasmatte hat an diesen Stellen keinen Bodenkontakt mehr und wird trocken.

Rotspitzigkeit
Während feuchter Witterungsperioden bilden sich rosafarbene Myzelflecken, die Blattscheiden verkleben, danach treten nadelartige, sich verzweigende korallenrote Gewebe hervor. Hier ist Stickstoff mit Kali und Phosphat zu geben. Gute Belüftung und nicht zu tiefer Schnitt beugen der Ausbreitung entgegen.

Hexenringe
Pilz wächst kreisförmig, dann entsteht eine tote Fläche, die am Rand von besonders stark wachsendem Gras begrenzt wird. Mit einer ausgewogenen Düngung und der intensiven Durchlüftung des Bodens wird der Hexenring bekämpft, auch hilft Bodenaustausch.

Blattfleckenkrankheit
Erst sind an den Blättern, dann an Blattscheiden kleine, ovale Flecken zu sehen, deren innerer Kreis später weiß wird. Teils bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchte. Hier hilft, resistente Sorten zu säen. Bekämpfung mit chemischen Mitteln ist nicht möglich.

Schneeschimmel
Ab Herbst, spätestens nach der Schneeschmelze sind die Pflanzen mit weißgrauem oder rötlichem Schimmel überzogen. Anfangs kleine Runde Flecken, überziehen sie Flächen bis 3 Meter Durchmesser, die einander überschneiden. Kräftigung der Pflanzen durch Kali hilft. Zu späte Düngung mit N im Herbst ist zu vermeiden. Den Rasen im Winter nicht zu stark zu strapazieren, zu belüften und trocken zu halten ist angesagt. Vorbeugende Behandlung mit chemischen Mitteln ist möglich. Bitte dazu fragen.

Schwarzbeinigkeit
Einzelne gelblich verfärbte Flecken von 10 bis 15 mm Durchmesser, die sich bis 50 mm vergrößern können. Sie werden gelblich braun und bilden ein feines weißes Myzel zwischen den Blattscheiden. Feuchtrwarme Witterung begünstigt die Ausbreitung. Dränage, Beseitigung von Filzschichten und Vermeidung von N-Düngung im späten Herbst verhüten das Krankheitsbild.

Pythium-Fäule
Der Wurzelhals ist schwarz verfärbt und abgeschnürt. Flächenpartien sind abgestorben – mit grünen Blättern. Zunächst weißes Myzel – dann graue, schleimige Masse. Nasse Böden und kühle Witterung fördern den Pilz. Aerifizieren, Besanden, beste Nährstoffversorgung und gute Beregnung beugen langfristig vor.

Blattfäule
Absterben der Pflanzen im Frühjahr nach der Schneeschmelze, blassrosa Myzel. An bleichen Blättern in Bodennähe findet man Dauerkörper des Pilzes in Gestalt harter, kugeliger, stecknadelkopfgroßer Ausbuchtungen. 6 Grad Celsius ist optimale Temperatur zur Verbreitung. Eine ausgewogene Düngung, das Besanden und nach der Schneeschmelze die Aerifizierung drängen das Bild zurück und vermeiden langfristig das Erscheinen.

Einfache Pilze auf dem Rasen
Pilzsporen sind überall. Durch die anfänglich sehr intensive Bewässerung Ihres Fertigrasens wird das Pilzwachstum begünstigt. Diese Pilze sind ungefährlich und verschwinden wieder sobald der Rasen verwurzelt ist und Sie die Bewässerung auf ein normales Maß reduziert haben.

Schwarze Schatten
Algenbewuchs durch Nässestau und andere Boden-Faktoren. Bitte anfragen, wir beraten Sie dazu individuell. Das klingt jetzt alles dramatisch – kommt eher seltener vor. Aber wenn, einfach fragen.

—>Viel weniger Probleme mit der Rasengesundheit hat man beim Einsatz des automatischen Mähers. Eine Empfehlung: Oben oder hier drunter ins Bild klicken und Angebote nutzen.


45 Kommentare Freitag, 6. September 2013 M. Morell

Garten – schön und gut. Wohin nur mit all den Geräten?

Ein Garten wirkt nicht nur durch das, was in ihm grünt und blüht. Neben Flächen, Accessoires und Möbeln sind auch Klein-Gebäude wie Schuppen, Gartenhäuser und Ablageboxen ästhetisch und nachbarschaftsfreundlich zu integrieren. Wo bleiben Gartengeräte, die es in der Zeit des Nichtgebrauchs unterzubringen gilt? Wo die Polster, Decken und Feuerschalen? Hier bietet sich die Garage an. Die ist aber kaum noch aufnahmefähig und zudem wenig praktisch, wenn erst sperriges Werkzeug zwischen Auto, Fahrrädern, Gartengrill und Getränkekisten hervorzuholen ist.

Der Gartenmarkt bietet für diese Fälle ein umfangreiches Sortiment an Gartenhäusern, Fahrradgaragen und Auflagenboxen in nahezu jeder Größe und Preislage an. Diese können freistehend platziert werden oder sich je nach den baulichen Gegebenheiten an eine Mauer o.ä. anschließen. In einem Gartenhaus können sämtliche Geräte untergebracht werden, Auflagen der Gartenmöbel werden in einer Auflagenbox verwahrt und bei einem geeigneten Dachüberhang lässt sich dort auch Brennholz stapeln. Ab einer bestimmten Größe des Grundstücks kann ein Gartenhaus neben der Funktion als Fahrradgarage auch den Zweck eines separaten Aufenthaltsbereichs erfüllen. Kinder oder Eltern wollen schon mal abseits der jeweils anderen Gruppe ihren Bereich haben. Da bietet sich das Gartenhaus als Ausweichquartier an.

Wenn aber kein Gartenhaus zur Verfügung steht, können die Dine auch andere Plätze finden. Eine Nummer kleiner wird das Gartenhaus zum Gerätehaus, das je nach Ausstattung auch Regale zur Unterbringung von Heimwerkerutensilien bietet. Bei Gerätehäusern wird statt Holz oft Metall als Baustoff verwendet. Das ist immer dann von Vorteil, wenn auf Verwitterungsbeständigkeit geachtet werden soll.

Inzwischen bieten einige Hersteller Stahlgerätehäuser an, die eine Holzoptik haben. Damit kann man einen annehmbaren Kompromiss zwischen Haltbarkeit und Schönheit erreichen. Abfallbehälter und Mülltonnen können durch eigens dafür angefertigte Konstruktionen kaschiert werden. Deren Material kann aus Holz, aus Beton oder einfach in Form einer Hecke bestehen. Die muss erst wachsen und braucht später laufende Pflege. Die Zeit und Muße dafür hat man, wenn man den Rasen automatisch mähen lässt. Und das ist ein Thema für sich. Geben Sie in der Suche das Wort „Automower“ ein, dort finden sie alles darüber.

 

 

41 Kommentare Dienstag, 22. Mai 2012 M. Morell


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