Wie kurz darf Rasen denn nun sein?

Wenn die Halme so kurz stehen, wie dieser Text hoch ist, wären sie zu kurz. Das ist schonmal klar.Und die erste Maht ist kritisch. Man fängt lang an und geht die nächsten Male immer tiefer. Das ist gut für den Wuchs, sonst macht man sich die Grasnarbe schon zu Anfang der Saison  kaputt.

»Das Schneiden des Rasens ist immer dann angesagt, wenn die Halme um die Hälfte länger geworden sind, als sie sein sollen«. So steht es auf der Website von John Langley, dem Fernsehgärtner des NDR. Mehr von ihm hier.

Näheres hier zu Rasen-Ideallänge und Rasenmähereinstellungen

Kommentar schreiben Donnerstag, 10. Mai 2012 M. Morell

Jetzt Rasenmäher entmotten und klarmachen

Der Rasen steht für Ende März dieses Jahr ganz sachte im Wuchs, im Süden ist er bereits weiter. Jetzt wird gekalkt, vertikutiert (muss nicht, siehe „vertikutieren“, aerifiziert oder besandet. In 1-2 Wochen werden wir die ersten Rasenmäher-Motorgeräusche wahrnehmen. Frühjahrsmusik in unseren Ohren!

Vorm Ausmotten und ans-Licht-zerren sollte man seinem Mäher deutlich mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken. Besser für diese Arbeiten ist der Herbst, viele haben es aber nicht mehr geschafft. Bevor wir loslegen: Damit der Motor während der Pflegearbeiten nicht aus Versehen anspringt (selbst schon passiert), sollte der Zündkerzenstecker gezogen werden. Dann werden alle (oft angeschimmelten) Grasreste von Gehäuse, Messer und Rädern entfernt, das Gerät innen und außen geschmiert und die Metallteile mit Rostschutzmittel behandelt. Silikonspray oder Nähmaschinenöl ist auch ein Mittel der Wahl für die Feinmechanik wie Bowdenzüge und Feststellschrauben, nicht ranzende Fette nimmt man für Großflächen und Messer. Gummigriffe fettet man mit Hirschtalg ein, sie bleiben länger griffig und trotzen dem Zerfall wegen UV-Strahlung. Und der Motor und die Messer?

Der Frühling ist der zweitidealste Zeitpunkt für eine Motorenwartung bei Benzinmähern, der Herbst ist eher dafür geeignet: Durch jährliche Motorenwartung reduzieren wir die Abgasmengen, senken den Benzinverbrauch und verlängern die Lebensdauer des Motors deutlich. Es werden Luftfilter, Zündkerze und Öl gewechselt. Für den Herbst/Winter bedenken: In jedem Fall sollte man dem Benzin für die mähfreie Winter-Zeit einen Stabilisator beigeben, sagt mein Tankwart. Der Handel bietet extra Wartungssets an, versierte Selbermacher lächeln darüber nur. Nach Abschluss der Einmottungsarbeiten soll der Mäher an einem trockenen Ort gelagert werden. Das klingt zwingend logisch, wird aber meist nicht beherzigt. Wozu hat man das Gerät denn eingefettet 😉 ?! Das Messer schärfen und auswuchten kann man gleich mitmachen. Aber bitte nicht an der heimischen Werkbank, die man nicht hat. Darüber schrieb ich schon hier. Frühjahrs-oder Herbst-Wartung mit Zündkerze, Ölwechsel, Schärfen und Auswucht kosten bei mir im Dorf 25 Euro. Unschlagbar. Den Rest „mok ick sülbens“ („mach ich selber“ auf plattdeutsch)

1 Kommentar Samstag, 17. März 2012 M. Morell

Wie ein Profi Rasenmäher: Kraftvoll große Flächen mähen

Wer einen eigenen Garten besitzt, hat im Sommer viel Freude daran. Vor allem die Rasenpflege und das Mähen des Rasens nimmt dagegen viel Zeit in Anspruch. Auf dem Markt sind verschiedene Typen von Rasenmähern erhältlich, die alle ihre je eigenen Vor- und Nachteile haben. Rasenmäher mit Benzin-Motor sind leistungsstark und daher besonders geeignet für hohes Gras oder weitläufige, unebene Rasenflächen. Aber auch unter den Benzinern gleicht nicht ein Ei dem anderen, wie das Testmagazin nun herausgefunden hat. Mit welchem klappt’s am besten?

stigaBenzin-Rasenmäher haben in der Regel einen kräftigen Motor, dessen Leistungsstärke gerade bei dichtem und hohem Gras von Vorteil ist. Die Schnittbreiten variieren, erreichen aber in den meisten Fällen Werte von 46 bis 50 Zentimeter. Unter normalen Voraussetzungen benötigen Geräte mit diesen Schnittbreiten erfahrungsgemäß etwa fünf bis sieben Minuten für das Mähen von 100 qm. So sind in relativ kurzer Zeit große Flächen zu schaffen. Natürlich spielen noch andere Indikatoren bei einer Kaufentscheidung für einen Benzin-Rasenmäher eine Rolle. Der Benzin-Verbrauch, das Laufgeräusch, die Geländegängigkeit oder auch die Frage nach der Lagerungsmöglichkeit sind beispielsweise wichtige Parameter.

Acht Benzin-Rasenmäher mit Marktpreisen von 135 bis 600 Euro hat das Test-Magazin intensiv überprüft. Testsieger wurde Stiga Multiclip Pro 50 Svan, der laut Testbericht auch für den professionellen Einsatz geeignet ist. Allerdings: Der Testsieger ist ein sogenannter Mulchmäher d.h., das Gras wird im geschlossenen Mähgehäuse zerkleinert und dann wieder auf dem Rasen verteil. Einen Fangkorb besitzt der Stiga-Rasenmäher nicht und es kann auch keiner nachgekauft werden.

Preis-Leistungs-Sieger wurde der Benziner Güde Eco Wheler 410 P („befriedigend“). Er kostet laut Testmagazin 169 Euro (UVP), der Testsieger dagegen knapp 700 Euro. Der Preis-Leistungs-Sieger überzeugte die Tester vor allem mit seinen für Benzin-Rasenmäher untypische Vorzügen: Er sei flink in verwinkelten Passagen und deshalb auch für kleinere Gärten geeignet.

Sechs der acht Benzin-Rasenmäher hat das Testmagazin am Ende mit der Note „gut“ bewertet. „Sehr gut“ war nur der Testsieger, „befriedigend“ nur der Preis-Leistungs-Sieger. Den ausführlichen Bericht mit vielen Tipps zum Rasenmähen kann man in der Ausgabe 6/2010 oder kostenpflichtig auf der Website des Testmagazins nachlesen.

Kommentar schreiben Mittwoch, 2. Juni 2010 M. Morell

2 neue Vertikutierer von Wolf-Garten auf dem Markt

uv4000bBeim Wachstum des Traumrasens stört der Filz nicht nur optisch. Er muss regelmäßig entfernt werden. Möglichst mit wenig Aufwand.
Die neuen Vertikutierer von Wolf-Garten machen Schluss mit leidigen Moosen und Schadpilzen. Die Rasenwurzeln können wieder optimal mit Sauerstoff und Wasser versorgt werden, weil sie direkt zu erreichen sind. Damit wird Belüftung und eine optimale Wasser- und Nährstoffzufuhr möglich. Seitentriebe werden so stimuliert, es wächst wieder dichtes Grün.

rasenschaubildDer Vertikutierer UV 4000 B hat eine Arbeitsbreite von 4o Zentimetern: Sein 2,4 kW starker 4-Takt-Motor treibt 21 Messer an. Die zentrale Höheneinstellung ist stufenlos verstellbar. Das Gerät hat ein Chassis aus Stahl und wiegt 31 Kilogramm. Das neue Topmodell UV 40 B hat ein Chassis aus Stahl und Kunststoff: Ein 2,4 kW-BS-OHV-Motor dient als kräftiger Antrieb für die 17 Doppelmesser. Durch die patentierte Wolf-Garten-Technologie wird der Rasen schonend und doch gründlich und vollständig vom Rasenfilz befreit. Die Höheneinstellung ist zentral und rasenschaubild2stufenlos zu bedienen. Zum Komfort tragen der Softgrip-Überzug am Klappgriff und die Räder bei.

Praktischer Clou: Beide Geräte lassen sich in Transportstellung bequem in den Schuppen bringen, wo sie Dank der zweiteiligen, klappbaren Bügel Platz auf kleinstem Raum finden. Das ist auch hilfreich für den Pkw-Transport und somit für das Verleihgeschäft.

Kommentar schreiben Donnerstag, 7. Januar 2010 M. Morell

Rasen mähen über Mittag! Blöde grüne Maschinisten…

Gehoerschutz, Stöpsel tun es auchDer kleine, ruhige Ort Owschlag zwischen Rendsburg und Schleswig ist derzeit meine Heimat. Und die liegt nah der Ostsee, der Schlei und unweit den schönen Hüttener Bergen. So weit, so gut. Es ist Anfang Mai wie jedes Jahr, Mittag, die Sonne scheint, göttlich. Zeit für einen Mittagsdöser an meinem Teich. Nein – der Nachbar wirft seinen Motormäher an. ES IST MITTAG! das dauert 30 Minuten, ein Mal nachtanken. Stille. Kaum ist er fertig, startet der Nachbar auf der anderen Seite. So erlebe ich ein nerviges Duett, schon fängt der dritte an. Warum nur Mittag? Offenbar eine Verabredung, ein Ritual? Ich arbeite viel, weshalb kann ich nicht bis 15 Uhr meine Ruhe haben? Ist es hier nicht common sense? Offenbar nicht. Jetzt ist Ruhe …. Ahhhh.
Jetzt startet mein Nachbar seinen monströsen Traktor. Gülle tanken fahren. Ich weiß schon jetzt, was kommen wird. Dieser Geruch geht durch und durch. Lüften hilft nicht …

Also: Der Rasenmäher hat, zur falschen Zeit in Betrieb, in Deutschland schon so manchen Streit unter Gärtnern ausgelöst. Der Grund dafür sind festgelegte Zeiten zu denen der Rasenmäher in Betrieb sein darf und wann nicht. Allgemein ist es erlaubt, den Rasen zu folgenden Zeiten zu mähen:

Werktag (Montag – Freitag) 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Samstag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntag und Feiertag ist es absolutes Tabu und verboten

Kleingartenvereine oder Orte können jedoch auch Sonderregelungen festgelegt haben. Um einen Streit zu vermeiden, fragen Sie einfach in der Gemeindeverwaltung oder beim Vorsteher des Kleingartenvereins nach, welche Zeiten gelten. Der Beste Weg, einem Nachbarschaftskonflikt aus dem Weg zu gehen, ist immer noch der direkte Kontakt, schreibt ein Benimmbuch. »Fragen Sie also ob es den Nachbarn stören würde, wenn der Rasenmäher für eine halbe Stunde laufen würde.« Jetzt gehe ich herüber und frage, ob es stören würde, damit bitte sofort aufzuhören.

1 Kommentar Freitag, 2. Mai 2008 M. Morell

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