Welcher Gartentyp sind Sie?

Gärten sind ein Spiegel der Seele, das sagen die Philosophen. Gärten sind Lebensräume, das sagen die Trendforscher. Dazwischen liegen Millionen deutscher Privatgärten. Und in jedem gibt es einen Lieblingsplatz. Damit man sich dort richtig wohlfühlt, müssen solche privaten Paradiese individuell geplant werden. Ein Gartentypentest zum Download hilft gerade auch Paaren weiter.

Weil die Neuanlage oder Renovierung eines Gartens eine höchst persönliche Angelegenheit ist, braucht der professionelle Gartengestalter viel Feingefühl beim kreativen Prozess von der Ideenfindung über die Planung bis zum Bauabschluss. Um mit dem Kunden gemeinsam herauszufinden, wie sein Traum vom Garten denn aussehen soll, haben meine Kunden, die Gärtner von Eden ein Gartentypenmodell entwickelt. Anhand eines Fragenkataloges und von Garten-Abbildungen lässt sich viel leichter ein stimmiger Ansatz entwickeln, der dann um so mehr zum großen Wurf wird.

Mir gefällt diese Grobeinteilung, wobei es natürlich im realen Leben Überschneidungen und viele Zwischentöne gibt. Das Konzept erleichtert beiden Seiten den Weg zum Gartentraum und es hat sich gut bewährt.

Für Ästheten – der Garten mit feinen Nuancen: Pflanzen und Materialien schaffen eine intime Grundstimmung, die individuelle Freiräume erst möglich macht. Man entdeckt diesen Garten immer wieder neu. Er ist die Erweiterung des Alltagslebens – gerade bei kleinen Gärten entstehen hier von außen nicht einsehbare Paradiese, die Geborgenheit und Ruhe ausstrahlen, zum Begegnungsort werden. Bereichernd wirken hier Ansammlungen von Steinen, das Plätschern eines Wasserspiels oder Urlaubsmitbringsel. Schreiende Farben stören hier nur und ruhige, von sensibler Hand geplante Pflanzungen sind ideal. Intime Sitzplätze und die gesamte Farb- und Formensprache vermitteln ein Gefühl der Geborgenheit, der man sich nicht entziehen kann. Ein Paradies für die Sinne – mit ganz individueller Note.

Für Genießer – der Garten mit Opulenter Fülle: Schwelgerische Fülle ist hier in allen Sinnesfreuden zu finden. Blütendüfte, Kräuter-Aromen, farbenreiche Staudenpflanzungen – ein Genießergarten ist wie ein Menue. Es erfasst alle Aspekte des individuellen Geschmacksempfindens. Der Einsatz von Wasser ist ein Beispiel für genussbetonte Gartengestaltung. Ein Genießergarten kann durch eine mediterrane Grundidee bestimmt sein oder asiatisch angehaucht sein. Es kann die Sammlung eines Staudenfreundes oder einen Naturschwimmteich beherbergen. Solche Gärten besitzen meist Prestige-Charakter, jedoch halten sich Nutzbarkeit und der große Auftritt immer die Waage. Die üppig blühende Kulisse erfordert Raum, wobei die Gestaltung versteckter Nischen bewusst in den Hintergrund tritt.

Für Designfreunde – der Garten mit formaler Grundidee: Er ist zeitlos schön und über alle Moden erhaben. Zu sehen sind innovative Materialien wie Naturstein, Beton oder Edelstahl. Wer einen designorientierten und klar strukturierten Garten zu seinem Lieblingsplatz macht, ist meist offen für neue Ideen. Oft ist ein solcher Garten mit moderner Architektur verbunden. Die klare Linienführung macht den Lieblingsplatz leicht begehbar und erreichbar. Die konzeptionelle Strenge gewinnt dem Garten eine ganz neue Bedeutung ab, wobei die Materialien stilbildend eingesetzt werden. Designorientierte Gärten verändern ihr Gesicht im Wechsel der Jahreszeiten nicht so stark, wie naturnahe. Einzelpflanzen können wichtige Akzente setzen, die im schlichten Umfeld zur besonderen Geltung kommen. Diese Garten-Konzeption gleicht am ehesten der eines Wohnraumes.

Für Naturmenschen – Gärten als naturnahe Oase: Einen naturnahen Garten zu gestalten, ist ein Kunststück. Ein Grundstück sich allein zu überlassen, hat wenig mit Gartenkunst zu tun. Ein Garten für Naturmenschen ist eine gelungene Imitation natürlicher Situationen: Wiese, Wald, Wasserrand und Steppe können je nach Standortbedingung eine Rolle spielen. Allen gemeinsam ist die Fülle. Wie in der Natur ist Wachstum und Veränderung im Jahresverlauf die treibende und stilbildende Kraft. Dieser Gartentyp ist nicht pflegearm, sondern braucht ordnende Kraft. So ist der Gartenort nicht nur Rückzugsmöglichkeit, er ist auch sinnerfüllendes Betätigungsfeld. Bei der Auswahl der Materialien stehen Holz und Stein ganz vorn, regionale Baustoffe überwiegen als Bindeglied zur umgebenden Natur. Eine Anlage nach Feng Shui begünstigt die Regenerationskraft dieser Oasen für Mensch und Tier. Auch ohne asiatischen Einfluss sind Wegeführung und Beetformen eher organisch geschwungen angelegt, Mulch, Kies und andere Beläge fördern das sinnliche Erleben.

Etwas Werbung für ein wunderbares Garten-Buch:

Für jeden Garten gibt es eine ideale und zugleich individuelle Lösung – das ist das Credo der »Gärtner von Eden«. Das Buch „100 Traumgärten von Deutschland, Gärten – geplant und gebaut von den Gärtnern von Eden“ ist erneut aufgelegt worden und stellt auf 245 Seiten 100 Gärten in Deutschland vor, die ihre Handschrift tragen. Geordnet nach Gartentypen entdeckt man 100 Paradiese, 100 Träume, 100 Oasen – mit farbigen Gartenplänen, den Fotos der dazugehörigen Gärten, ausführlichen Beschreibungen und praktischen Tipps. Das Buch gilt bereits als Standardwerk, das all jene inspiriert, die ihren Garten schöner machen wollen. Herausgegeben hat es der Callwey Verlag, geschrieben wurde es Buch von den Autoren der Zeitschrift für Gartengestaltung, EDEN.
€ 59,95; € A 61,70; SFr 102,-
ISBN 3-7667-1651-4


37 Kommentare Mittwoch, 4. September 2013 M. Morell

Achtung Hitzewelle: Zu kurzer Schnitt häufiger Fehler bei der Rasenpflege im Sommer. Robotermäher bringen Ruhe in die Pflege

Hitze, Trockenheit und falsches Verhalten von Gartenbesitzern – der Rasen hat es während der Sommermonate nicht immer leicht. Automatische Helferlein können Rasenbesitzer mehr Gelassenheit schenken.

Neben der Beachtung wichtiger Regeln wie regelmäßiges Mähen, eine konstante Schnitthöhe, keine zu starke Bewässerung und regelmäßiges Kühlen des Rasens können Roboter-Rasenmäher wie der Robomow einen hilfreichen Beitrag für einen schönen, gepflegten Sommerrasen leisten. Alle Robomow-Modelle, die beim Spezialanbieter von Gartengeräten Rumsauer erhältlich sind, mähen automatisch, sind umweltfreundlich, entlasten von anstrengender Mäharbeit und düngen gleichzeitig den Rasen. Der Robomow-Besitzer hat währenddessen Freizeit, die er anderweitig genießen kann.

Häufiger Fehler bei der Rasenpflege im Sommer ist ein zu kurzer Schnitt, weiß Peter Altmeyer von der GaLaBau Altmeyer, einem Handelsunternehmen für den Garten- und Landschaftsbau sowie Dienstleister für Rasen- und Sportplatzpflege. “Ich empfehle eine Schnitthöhe von 3,5 Zentimeter – und das während des ganzen Jahres”, so Altmeyer. Werden die Gräser zu tief abgeschnitten, trocknet der Boden schneller aus und freigelegte Wurzeln sterben ab. Regelmäßiges Rasenmähen fördert bei einer konstanten Schnitthöhe die Qualität des Rasens: Die Gräser bilden dann neue Seitentriebe, neue Blätter und Ausläufer. Um dies kann sich der Robomow kümmern: Mithilfe eines konfigurierbaren Programms lassen sich Arbeitszeiten, -tage und Schnitthöhe einstellen.

Außerdem wichtig: das Thema Bewässerung. Bei zu starker Bewässerung besteht die Gefahr, dass das Gras verfault, beziehungsweise dass sich die Triebe der Wurzeln zurückbilden und bei erneuter Trockenheit kein Wasser mehr aufnehmen können. Dennoch sollten Gartenbesitzer regelmäßig, wenn auch nicht zu häufig, bewässern. Bei großer Hitze ist eine Kühlung beziehungsweise Beregnung des Rasens während der Höchsttemperaturen, also etwa von 14 bis 16 Uhr, etwa fünf bis zehn Minuten lang empfehlenswert.

18 Kommentare Dienstag, 15. Mai 2012 M. Morell

Automower Robomow im Video

 

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Garten-Trends 2012

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Branche wieder mit einer Reihe von Innovationen, die den Gartenfreund, egal ob Amateur oder Profi, nicht nur von der Optik begeistern, sondern ebenso durch die Eigenschaften überzeugen können.

Eine wichtige Innovation, die besonders in diesem Jahr vermehrt in die Gärten Einzug nehmen wird, sind sog. „INKARHO“-Rhododendren (wobei INKARHO für „INteressengemeinschaft KAlktoleranter RHOdodrendren“ steht). Hierbei handelt es sich um eine aufwändige Züchtung von Rhododendren, die sich insbesondere durch Ihre Standorttoleranz und leichte Pflege auszeichnen, ohne optisch weniger attraktiv zu sein, als die klassischen Rhododendren.
Im Gegensatz zu den klassischen Rhododendron-Sorten, die eine saure Umgebung unbedingt zum Gedeihen brauchen, wachsen und gedeihen diese auch auf kalkhaltigem Boden, und auch im Hinblick auf die Dichte nicht ganz so strikte Anforderungen hat. Handelsübliche Pflanzerde und Humus reichen hier völlig aus, um den Boden aufzulockern und optimale Anwuchs- und Gedeihbedingungen zu schaffen.

Vielfältige Farbvariationen sind inzwischen verfügbar, so dass beinahe jedem Geschmack und jedem Wunsch hier entsprochen werden kann. Wunderschöne Exemplare in vielen Größen, angefangen bei 60cm bis hin zu Größen von bis zu 140cm haben wir in unserem Sortiment, auch das Farbspektrum reicht von Weiß über seichtes Flieder bis hin zu leuchtendem Rosa und kräftigem Violett.

Genauso standorttolerant wie die INKARHO-Rhododendren sind, genauso pflegeleicht sind sie auch. Nach der Blütezeit sollte man die verwelkten Blütenstände herausbrechen, um den Neuaustrieb und die Bildung neuer Knospen zu unterstützen. Ältere Pflanzen sind sogar für einen Rückschnitt oder Formschnitt geeignet, was allerdings vor dem Austrieb, also recht früh im Jahr durchgeführt werden sollten. Zu beachten ist allerdings, dass nach einem Form- oder Rückschnitt die Pflanzen im gleichen oder folgenden Jahr nicht umgepflanzt werden.

Die INKARHO-Rhododendren ist eine tolle Neuentwicklung, um die Blütenpracht von Rhododendren in noch mehr Umgebungen genießen zu können, ohne aufwändig den Boden erst säuern zu müssen.

Den Gartenfreund lange an einer außergewöhnlichen Blütenpracht zu erfreuen war auch das Ziel bei der Züchtung der Gartenhortensie „Endless Summer“ und es ist nun gelungen. Mit einer wunderschönen weißen Blüte, die in der Regel den gesamten Sommer erhalten bleibt, ist sie ein optischer Augenschmaus. Zu dem langandauernden und besonders vollem Blütenreichtum überzeugt sie auch mit einer Blüte, die bereits an einjährigen Gehölzen auftritt, wohingegen die Vielzahl der anderen Hortensien erst nach zwei bis drei Jahren eine Blüte ausbildet.

Als dritte Innovation im Garten ist eine optische Rarität zu nennen, die bisher in Deutschland erst bei einer Handvoll Baumschulen verfügbar ist: Die Dachplatane „The Swing“. Die Verbindung aus absolut außergewöhnlicher, elegant geschwungener Stammform mit einem Dach als Krone lässt diese Platane ein exklusives Highlight in jedem Garten oder auch an jedem Firmeneingang werden.

Als einzigartige Bedachung für eine Sitzecke, als Schattenspender für den Sommer, als Sonnenschirm der anderen Art oder auch als Begrenzung für eine natürliche Allee – in all diesen Arrangements macht die Dachplatane Platanus acerifolia ‚The Swing‘ eine außergewöhnliche Figur. Aber auch als hochwertige Dekoration von Firmengründstücken stellt sie eine exklusive Option dar.

Sie überzeugt neben Ihrer sehr außergewöhnlichen Optik durch die bekannt guten Eigenschaften von Dachplatanen, die sich schon seit langer Zeit in vielen Situationen als Laubgehölz mit einer schönen Dachform bewährt hat. Mit einem jährlichen Zuwachs von 40-50cm kann der Baum eine Gesamtgröße von 20-30m erreichen und immerhin 15-23m breit werden. Im Sommer begeistert die Dachplatane „The Swing“ mit einem auf der Oberseite dunkelgrünen Blatt, welches an der Unterseite durch die leuchtend-hellgrüne Färbung begeistert. Im Herbst besticht Sie dann in den typischen Herbstfarben, also mit weichem Gelb. Auch in den Standortansprüchen ist die Platane nicht sehr anspruchsvoll und toleriert viele Gegebenheiten – sogar kurzweilige Überflutungen kann sie vertragen. Für den Laien, Amateuer und Fachmann stellt dieses Laubgehölz ein abolutes Highlight dar.

Die Baumschule NewGarden www.baumschule-newgarden.de hat ihr Sortiment auch in der neuen Saison wieder mit vielen neuen Sorten und Züchtungen erweitert, so dass sowohl Privatleute aber auch professionelle Gärtner immer fündig werden. Weitere Informationen zu den hier vorgestellten Pflanzen und allen weiteren Pflanzen rund um den Garten stellt die Baumschule NewGarden gerne zur Verfügung.

(Fotos und Text von Baumschule NewGarden)

 

Kommentar schreiben Sonntag, 22. April 2012 baumschule-newgarden.de

Klare Antwort: Selber mähen oder Rasen mähen lassen?:

Selber zu mähen ist keine Heldentat, oder? Automatisch ist smart. Es gibt klare Gründe für das automatische Mähen mit einem Automower:

  • mehr Zeit für schönere Dinge
  • ein Mal kaufen, minimalste Wartung
  • Schnittgut-Entsorgung entfällt, da Fein-Mulchung
  • weniger Düngergabe, weniger Krankheiten
  • Maulwurf verschwindet
  • jederzeit allerbestes Schnittbild
  • sehr, sehr leise, es geht auch in der Nacht

Mehr zum automatischen Rasenmäher und Angebote hier:

 

Kommentar schreiben Freitag, 20. April 2012 M. Morell

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