US-Studie: Rasenmäher sind sehr gefährlich

Füsse weg!Was es alles gibt. Nun gilt nicht nur das Trinken frisch gebrühten Kaffes als gefährlich oder das Verspeisen von zu viel Cheeseburgern oder das Leben an sich – nun sind endlich die wahren Ausmaße blutig endender Mäharbeiten publik geworden. In Focus Onlinesteht’s:

»Die Risiken der Rasenpflege wurden bislang offenbar unterschätzt: Allein in den USA müssen jährlich 80 000 Menschen nach Unfällen mit Rasenmähern im Krankenhaus behandelt werden.

In der ersten nationalen Studie dieser Art ermittelten Mediziner der Johns Hopkins University Bloomberg School of Public Health, dass zwischen 1996 und 2004 insgesamt mehr als 663 000 Menschen nach Rasenmäher-Zwischenfällen in den Notfallambulanzen der USA versorgt worden sind. Am häufigsten kam es zu Verletzungen durch aufgewirbelte Steine und Äste im Rasen sowie zu Brüchen an den Füßen.

Damit verursachen Rasenmäher ungefähr halb so viele behandlungsbedürftige Verletzungen wie Schusswaffen. Betroffen waren vor allem Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren und ältere Menschen über 60 Jahren.

Um die Unfallrate zu senken, empfehlen die Autoren beim Rasenmähen unter anderem das Tragen von langen Hosen, kräftigen Schuhen und Schutzbrillen. Kinder unter zwölf Jahren sollten am besten überhaupt nicht zum Mähen herangezogen werden.«

Gesunder Menschenverstand und Stahlkappen-Schuhe helfen schon weiter. Und Automower:

1 Kommentar Donnerstag, 10. Mai 2012 M. Morell

Garten-Trends 2012

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Branche wieder mit einer Reihe von Innovationen, die den Gartenfreund, egal ob Amateur oder Profi, nicht nur von der Optik begeistern, sondern ebenso durch die Eigenschaften überzeugen können.

Eine wichtige Innovation, die besonders in diesem Jahr vermehrt in die Gärten Einzug nehmen wird, sind sog. „INKARHO“-Rhododendren (wobei INKARHO für „INteressengemeinschaft KAlktoleranter RHOdodrendren“ steht). Hierbei handelt es sich um eine aufwändige Züchtung von Rhododendren, die sich insbesondere durch Ihre Standorttoleranz und leichte Pflege auszeichnen, ohne optisch weniger attraktiv zu sein, als die klassischen Rhododendren.
Im Gegensatz zu den klassischen Rhododendron-Sorten, die eine saure Umgebung unbedingt zum Gedeihen brauchen, wachsen und gedeihen diese auch auf kalkhaltigem Boden, und auch im Hinblick auf die Dichte nicht ganz so strikte Anforderungen hat. Handelsübliche Pflanzerde und Humus reichen hier völlig aus, um den Boden aufzulockern und optimale Anwuchs- und Gedeihbedingungen zu schaffen.

Vielfältige Farbvariationen sind inzwischen verfügbar, so dass beinahe jedem Geschmack und jedem Wunsch hier entsprochen werden kann. Wunderschöne Exemplare in vielen Größen, angefangen bei 60cm bis hin zu Größen von bis zu 140cm haben wir in unserem Sortiment, auch das Farbspektrum reicht von Weiß über seichtes Flieder bis hin zu leuchtendem Rosa und kräftigem Violett.

Genauso standorttolerant wie die INKARHO-Rhododendren sind, genauso pflegeleicht sind sie auch. Nach der Blütezeit sollte man die verwelkten Blütenstände herausbrechen, um den Neuaustrieb und die Bildung neuer Knospen zu unterstützen. Ältere Pflanzen sind sogar für einen Rückschnitt oder Formschnitt geeignet, was allerdings vor dem Austrieb, also recht früh im Jahr durchgeführt werden sollten. Zu beachten ist allerdings, dass nach einem Form- oder Rückschnitt die Pflanzen im gleichen oder folgenden Jahr nicht umgepflanzt werden.

Die INKARHO-Rhododendren ist eine tolle Neuentwicklung, um die Blütenpracht von Rhododendren in noch mehr Umgebungen genießen zu können, ohne aufwändig den Boden erst säuern zu müssen.

Den Gartenfreund lange an einer außergewöhnlichen Blütenpracht zu erfreuen war auch das Ziel bei der Züchtung der Gartenhortensie „Endless Summer“ und es ist nun gelungen. Mit einer wunderschönen weißen Blüte, die in der Regel den gesamten Sommer erhalten bleibt, ist sie ein optischer Augenschmaus. Zu dem langandauernden und besonders vollem Blütenreichtum überzeugt sie auch mit einer Blüte, die bereits an einjährigen Gehölzen auftritt, wohingegen die Vielzahl der anderen Hortensien erst nach zwei bis drei Jahren eine Blüte ausbildet.

Als dritte Innovation im Garten ist eine optische Rarität zu nennen, die bisher in Deutschland erst bei einer Handvoll Baumschulen verfügbar ist: Die Dachplatane „The Swing“. Die Verbindung aus absolut außergewöhnlicher, elegant geschwungener Stammform mit einem Dach als Krone lässt diese Platane ein exklusives Highlight in jedem Garten oder auch an jedem Firmeneingang werden.

Als einzigartige Bedachung für eine Sitzecke, als Schattenspender für den Sommer, als Sonnenschirm der anderen Art oder auch als Begrenzung für eine natürliche Allee – in all diesen Arrangements macht die Dachplatane Platanus acerifolia ‚The Swing‘ eine außergewöhnliche Figur. Aber auch als hochwertige Dekoration von Firmengründstücken stellt sie eine exklusive Option dar.

Sie überzeugt neben Ihrer sehr außergewöhnlichen Optik durch die bekannt guten Eigenschaften von Dachplatanen, die sich schon seit langer Zeit in vielen Situationen als Laubgehölz mit einer schönen Dachform bewährt hat. Mit einem jährlichen Zuwachs von 40-50cm kann der Baum eine Gesamtgröße von 20-30m erreichen und immerhin 15-23m breit werden. Im Sommer begeistert die Dachplatane „The Swing“ mit einem auf der Oberseite dunkelgrünen Blatt, welches an der Unterseite durch die leuchtend-hellgrüne Färbung begeistert. Im Herbst besticht Sie dann in den typischen Herbstfarben, also mit weichem Gelb. Auch in den Standortansprüchen ist die Platane nicht sehr anspruchsvoll und toleriert viele Gegebenheiten – sogar kurzweilige Überflutungen kann sie vertragen. Für den Laien, Amateuer und Fachmann stellt dieses Laubgehölz ein abolutes Highlight dar.

Die Baumschule NewGarden www.baumschule-newgarden.de hat ihr Sortiment auch in der neuen Saison wieder mit vielen neuen Sorten und Züchtungen erweitert, so dass sowohl Privatleute aber auch professionelle Gärtner immer fündig werden. Weitere Informationen zu den hier vorgestellten Pflanzen und allen weiteren Pflanzen rund um den Garten stellt die Baumschule NewGarden gerne zur Verfügung.

(Fotos und Text von Baumschule NewGarden)

 

Kommentar schreiben Sonntag, 22. April 2012 baumschule-newgarden.de

Wann Rasen kalken?

Eine nette Gartenbegeisterte aus Elmshorn traf ich im dortigen Garten-Paradies von Isolde Fritsch-Hamann und Mann Piet. Sie meint, dass Kalk – wenn überhaupt – erst im Frühjahr, etwa im März, auf den Rasen gebracht werden muss. Sie hat es trotzdem bereits hinter sich und es sieht jetzt wie Rauhreif aus. Wir haben Winter bei über 10 Grad Celsius. Nun lese ich in „Land und Garten“, man solle bereits im November oder Dezember kalken. Welche Aussage stimmt nun?

Meine Gartenbau-Kunden verhalten sich zum Thema Kalken uneindeutig: Im Prinzip ist beides richtig. Das Wichtigste ist, dass Kalk nie zusammen mit Stickstoffdünger auf den Rasen gebracht wird. Denn dabei wird Nitratstickstoff freigesetzt. Zwischen der Gabe von Kalk und der Stickstoffdüngung sollten deswegen mindestens vier Wochen liegen. Wenn die Düngung erst im April erfolgt, kann also auch Anfang März gekalkt werden. Weil die Kalkgaben einen Vorrats-Effekt von zwei bis drei Jahren haben, kann aber ebenso gut in den Wintermonaten gekalkt werden. Nun wissen wir’s.

Tipp: Kalken sollten Sie nur bei regnerischem Wetter tun. So vermeiden Sie verbrannte Stellen im Flor. So gepflegt kann Ihr Rasen nun ordentlich wachsen und wird Ihnen mit seinem satten Grün viel Freude bereiten.

—> Mehr zum Thema Gartengestaltung und Gartenpflege findet sich bei den Freunden von garten-ratgeber.net

3 Kommentare Samstag, 25. Februar 2012 M. Morell

Rasenmähen bleibt gefährlich – Finger raus und nie rückwärts gehen!

Eine der häufigsten Unfallursachen bei Elektro-Rasenmähern ist das Reinigen der Messer bei nicht gezogenem Netzstecker:

gruencrossMit den Fingern werden Steine oder Grasbüschel aus den stehen gebliebenen Messern gelöst, plötzlich und blitzschnell rotieren die Messer wieder und verletzen die Finger. Die schmerzhaften Folgen reichen von Fleischwunden, durchtrennten Nerven bis hin zum Verlust von Fingern. Bei der Gartenarbeit sind die Finger fast dreimal so gefährdet wie bei der normalen Hausarbeit: Dort werden „nur“ in zwölf Prozent aller Unfälle die Finger verletzt, bei der Gartenarbeit sind bei 34 Prozent aller Unfälle die Finger beteiligt. Deshalb: Vor dem Reinigen oder Warten der Messer stets den Netzstecker ziehen. Und beim Rasenmähen nie rückwärts gehen: Auch wer seinen Rasenmäher …

Auch wer seinen Rasenmäher rückwärts gehend zieht, spielt mit dem Risiko. Wer dabei stürzt, kann mit dem Fuß unter das laufende Messer geraten und sich schmerzhafte Wunden zuziehen. Besonders groß ist diese Gefahr beim Mähen am Hang. Rote oder gelbe Klebestreifen, in kurzen Abständen um ein schwarzes Elektrokabel gewickelt, tragen ebenfalls zu mehr Sicherheit beim Rasenmähen bei. Und ein defektes Stromkabel ist ein Reparatur-Auftrag für den Fachmann – kein Anlass zum Selberflicken.

Weitere Informationen zur sicheren Gartenarbeit bietet die kostenlose Broschüre „Den Garten genießen. Sicher gärtnern“ von GDV und DSH. Bezugsadresse: DSH, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg, oder über infoødas-sichere-haus.de Kostenloser Download unter www.das-sichere-haus.de, Rubrik: Broschüren.

Kommentar schreiben Mittwoch, 18. Mai 2011 M. Morell

Buchtipp: 101 neue Traumgärten der „Gärtner von Eden“

Dieses Buch gehört zu einer erfolgreichen Reihe des Callwey-Verlages. Die 3 Ausgaben zeigen ausschließlich Premium-Privatgärten im Deutschsprachigen Raum in exzellenter Aufmachung. Teilweise sind die vergriffenen Ausgaben noch gebraucht zu erhalten (Siehe Link hier drunter).

101traumgaertPrivate Gärten sind die persönlichen Paradiese ihrer Besitzer. Dieses Buch zeigt 101 aktuell von den Gärtnern von Eden geplante und realisierte Traumgärten.

Detaillierte farbige Gartenpläne, anschauliches Bildmaterial und alle wichtigen Daten und Fakten zu den Gärten liefern praktische Lösungen und Inspirationen für alle, die ihren Garten professionell gestalten wollen. Die Vielfalt der vorgestellten Projekte beinhaltet Beispiele für nahezu jedes gestalterische Problem. Ob Naturfreund, Designliebhaber oder Familienmensch, für jeden Geschmack und jeden Stil ist ein Traumgarten vorhanden. Die Herausgeber: Über 70 anspruchsvolle Gartengestalter und Gartenbaubetriebe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich zu den „Gärtnern von Eden“ zusammengeschlossen – und es werden immer mehr. Gemeinsam stehen die Planer für kreative Lösungen, qualitativ hochwertige Arbeiten und individuelle Beratung.

2 Kommentare Sonntag, 4. Juli 2010 M. Morell


Kalender

Juni 2017
M D M D F S S
« Mai    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Archiv

Kategorien