Kategorie 'Trends'

Garten-Trends 2012

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Branche wieder mit einer Reihe von Innovationen, die den Gartenfreund, egal ob Amateur oder Profi, nicht nur von der Optik begeistern, sondern ebenso durch die Eigenschaften überzeugen können.

Eine wichtige Innovation, die besonders in diesem Jahr vermehrt in die Gärten Einzug nehmen wird, sind sog. „INKARHO“-Rhododendren (wobei INKARHO für „INteressengemeinschaft KAlktoleranter RHOdodrendren“ steht). Hierbei handelt es sich um eine aufwändige Züchtung von Rhododendren, die sich insbesondere durch Ihre Standorttoleranz und leichte Pflege auszeichnen, ohne optisch weniger attraktiv zu sein, als die klassischen Rhododendren.
Im Gegensatz zu den klassischen Rhododendron-Sorten, die eine saure Umgebung unbedingt zum Gedeihen brauchen, wachsen und gedeihen diese auch auf kalkhaltigem Boden, und auch im Hinblick auf die Dichte nicht ganz so strikte Anforderungen hat. Handelsübliche Pflanzerde und Humus reichen hier völlig aus, um den Boden aufzulockern und optimale Anwuchs- und Gedeihbedingungen zu schaffen.

Vielfältige Farbvariationen sind inzwischen verfügbar, so dass beinahe jedem Geschmack und jedem Wunsch hier entsprochen werden kann. Wunderschöne Exemplare in vielen Größen, angefangen bei 60cm bis hin zu Größen von bis zu 140cm haben wir in unserem Sortiment, auch das Farbspektrum reicht von Weiß über seichtes Flieder bis hin zu leuchtendem Rosa und kräftigem Violett.

Genauso standorttolerant wie die INKARHO-Rhododendren sind, genauso pflegeleicht sind sie auch. Nach der Blütezeit sollte man die verwelkten Blütenstände herausbrechen, um den Neuaustrieb und die Bildung neuer Knospen zu unterstützen. Ältere Pflanzen sind sogar für einen Rückschnitt oder Formschnitt geeignet, was allerdings vor dem Austrieb, also recht früh im Jahr durchgeführt werden sollten. Zu beachten ist allerdings, dass nach einem Form- oder Rückschnitt die Pflanzen im gleichen oder folgenden Jahr nicht umgepflanzt werden.

Die INKARHO-Rhododendren ist eine tolle Neuentwicklung, um die Blütenpracht von Rhododendren in noch mehr Umgebungen genießen zu können, ohne aufwändig den Boden erst säuern zu müssen.

Den Gartenfreund lange an einer außergewöhnlichen Blütenpracht zu erfreuen war auch das Ziel bei der Züchtung der Gartenhortensie „Endless Summer“ und es ist nun gelungen. Mit einer wunderschönen weißen Blüte, die in der Regel den gesamten Sommer erhalten bleibt, ist sie ein optischer Augenschmaus. Zu dem langandauernden und besonders vollem Blütenreichtum überzeugt sie auch mit einer Blüte, die bereits an einjährigen Gehölzen auftritt, wohingegen die Vielzahl der anderen Hortensien erst nach zwei bis drei Jahren eine Blüte ausbildet.

Als dritte Innovation im Garten ist eine optische Rarität zu nennen, die bisher in Deutschland erst bei einer Handvoll Baumschulen verfügbar ist: Die Dachplatane „The Swing“. Die Verbindung aus absolut außergewöhnlicher, elegant geschwungener Stammform mit einem Dach als Krone lässt diese Platane ein exklusives Highlight in jedem Garten oder auch an jedem Firmeneingang werden.

Als einzigartige Bedachung für eine Sitzecke, als Schattenspender für den Sommer, als Sonnenschirm der anderen Art oder auch als Begrenzung für eine natürliche Allee – in all diesen Arrangements macht die Dachplatane Platanus acerifolia ‚The Swing‘ eine außergewöhnliche Figur. Aber auch als hochwertige Dekoration von Firmengründstücken stellt sie eine exklusive Option dar.

Sie überzeugt neben Ihrer sehr außergewöhnlichen Optik durch die bekannt guten Eigenschaften von Dachplatanen, die sich schon seit langer Zeit in vielen Situationen als Laubgehölz mit einer schönen Dachform bewährt hat. Mit einem jährlichen Zuwachs von 40-50cm kann der Baum eine Gesamtgröße von 20-30m erreichen und immerhin 15-23m breit werden. Im Sommer begeistert die Dachplatane „The Swing“ mit einem auf der Oberseite dunkelgrünen Blatt, welches an der Unterseite durch die leuchtend-hellgrüne Färbung begeistert. Im Herbst besticht Sie dann in den typischen Herbstfarben, also mit weichem Gelb. Auch in den Standortansprüchen ist die Platane nicht sehr anspruchsvoll und toleriert viele Gegebenheiten – sogar kurzweilige Überflutungen kann sie vertragen. Für den Laien, Amateuer und Fachmann stellt dieses Laubgehölz ein abolutes Highlight dar.

Die Baumschule NewGarden www.baumschule-newgarden.de hat ihr Sortiment auch in der neuen Saison wieder mit vielen neuen Sorten und Züchtungen erweitert, so dass sowohl Privatleute aber auch professionelle Gärtner immer fündig werden. Weitere Informationen zu den hier vorgestellten Pflanzen und allen weiteren Pflanzen rund um den Garten stellt die Baumschule NewGarden gerne zur Verfügung.

(Fotos und Text von Baumschule NewGarden)

 

Kommentar schreiben Sonntag, 22. April 2012 baumschule-newgarden.de

Wann sollte man Rasen säen?

Viele juckt es in den Fingern. Schon im März stellen Gartenbesitzer, die kaum mehr warten können, die Frage „Kann man denn schon Rasen Samen säen?“ Und Rasensaat, die letztes Jahr noch im November ausgebracht wurde, ist die letzten Wochen ordentlich aufgeschossen und quält sich nun mit Hagel, Eis, Matsch und Wind.

rasngrossEnde Oktober heißt es „Ist Säen überhaupt noch möglich?“. Doch in beiden Fällen ist Warten bis zum Mai angesagt, weil das Risiko zu groß ist und immer ein Teilverlust zu erwarten ist. Wenn man lückenlos bewässern kann, darf auch im Juli und August ausgesät werden. Doch hier muss unbedingt täglich gegossen werden, sonst trocknet der Keimling aus. Katastrophal ist ausgiebiger Regen oder ein heftger Schauer, der die Saat wegwäscht und in Rinnen oder Senken (die es nicht geben darf) sammelt.

Am besten geeignet ist der ruhigere Monat Mai, eventuell auch schon Ende April, sowie September und bis Mitte Oktober. Zum einen keimt der Grassamen nur bei einer Wärme, die auch nachts nicht unter 10° C sinkt und braucht hierfür, je nach Sorte, auch viel mehr als eine Woche dieser konstant warmen Temperaturen. Demzufolge wären auch die Monate Juni, Juli und August geeignet. Doch hier drohen Gefahren. Heftige Regengüsse, Hagelschlag und Trockenperioden können die Arbeit und das investierte Kapital zunichte machen. Man muss dann oft von vorn beginnen, der Rasen ist dann mitunter nicht gleichmäßig und kann im schlimmsten Falle erst nach Monaten genutzt werden. Rollrasen ist hier wieder eine gute Alternative, die sich auch rechnet.

a href=“http://www.karlhaeussler.de/?pid=mmorell“ target=“_blank“>

5 Kommentare Freitag, 20. April 2012 M. Morell

Gartenplanung 2012 – Welche Bodenbedingungen braucht ein Rasen zum Wachsen?

Die vorherrschenden Bodenbedingungen haben einen großen Einfluss darauf, ob sich der Rasen den Erwartungen entsprechend entwickelt und viel Freude bereitet.

Auch, wenn die Rasenfläche wesentlich schneller nutzbar ist, als bei klassischem gesäten Rasen, muss auch für die Anlage einer Grünfläche mit Fertigrasen der Boden vorher entsprechend vorbereitet werden, insbesondere wenn der Boden keine optimalen Bedingungen mitbringt. Zwar ist gerade Fertigrasen sehr resistent im Gegensatz zu eingesätem Rasen und auch das Ergebnis ist wesentlich gleichmäßiger, aber um sich nachhaltig gut zu entwickeln, braucht Fertigrasen ebenso gut die für eine gutes Rasenwachstum notwendigen Voraussetzungen.

Wie so häufig im Leben – die richtige Mischung macht es und genau das gilt auch für einen guten Boden, auf dem ein Fertigrasen verlegt werden soll. Der ideale Gartenboden ist von krümeliger, nährstoffreicher Struktur und kann bei guter Belüftung trotzdem ausreichend Wasser speichern. Diese Eigenschaften werden durch ein Zusammenspiel der Bodenbestandteile Sand, Lehm, Ton & Humus erreicht. Fehlen Bestandteile im Boden, können diese aber durch das manuelle Einbringen derselben angereichert werden und der Boden wird qualitativ besser. Nach der Aufbringung von Fertigrasen werden die Bodenverbesserungen dann schnell sichtbar, indem der Fertigrasen in saftigem Grün steht und belastbar ist.

Das Vorkommen von Lehm, Humus und Sand ist auch für Laien durch einen einfachen Test erkennbar.

Leichter, sandiger Boden:

– hat oftmals einen hohen Sandanteil
– lässt sich nicht formen und rieselt durch die Finger in der Hand
– in der Regel keine Probleme mit Staunässe
– gut belüftet
– oft eher nährstoffarm und nur eine geringe Speicherfähigkeit an Wasser

Rasen, der auf leichtem und sandigen Boden angelegt wird, egal ob Fertigrasen, Fertigrasen, Teppichrasen oder auch frisch gesäter Rasen, kann auf diesen oft ausgelaugten und wasserarmen Böden nur eingeschränkt gut gedeihen. Daher ist hier eine gute Düngung und vermehrtes Wässern notwendig.Um aber ein gutes Anwachsen der Fertigrasen-Fläche zu ermöglichen und auch um einen saftig grünen Rasen zu erhalten, sollten aber die Maßnahmen zur korrekten Versorgung mit Nährstoffen und Wasser durchgeführt werden.

Normaler Boden

– Mischung aus Sand, Lehm, Humus
– formbar, aber nicht zu stark verdichtet
– große Anzahl an Mikroorganismen
– gute Speicherfähigkeit von Nährstoffen und Wasser

Dieser sehr gut für Rasen in allen Variationen geeignet. Sowohl frisch gesäter Rasen, wie auch Fertigrasen honoriert diese Bodenbedingungen in der Regel mit einem saftigen Grün. Vor einer Aufbringung von Fertigrasen sind daher keine besonderen Maßnahmen notwendig. Die typischen Vorbereitungen der späteren Rasenfläche, wie ein Entfernen des Altrasens, das Herstellen der planen Fläche etc. sind natürlich trotzdem vorzunehmen, um eine unproblematische Aufbringung des Rollrasens zu ermöglichen. Gerade bei diesen Bodenbedingungen geht die Aufbringung von Fertigrasen sehr schnell und auch ein Anwachsen von Fertigrasen stellt kein Problem dar, so dass die Rasenfläche umgehend genutzt werden kann.

Schwerer Boden:

– sehr hoher Anteil von Ton oder Lehm
– große Verdichtbarkeit
– gute Speicherfähigkeit von Nährstoffen und Wasser
– Gefahr von Staunässe aufgrund der Verdichtung

Um dem Rasen auch bei diesen schwierigen Bedingungen eine Möglichkeit zu geben, in saftigem Grün zu stehen sind vielfältige Maßnahmen notwendig. Mechanische Auflockerung und auch das Untermischen von Kompost, Humus etc. kann notwendig sein, um die Dichte des Bodens zu verringern und die Eigenschaften zu verbessern. Auch vor der Aufbringung von Fertigrasen auf diesem Boden sind diese Maßnahmen notwendig. Zwar bringt Fertigrasen kleine eigene Erdschicht mit, aber trotzdem müssen diese Rasensorten Wurzeln im darunter liegenden Erdreich schlagen können und gleichzeitig vor der auftretenden Staunässe geschützt werden. Sonst ist die auch die Freude an frisch verlegtem Fertigrasen nur von kurzer Dauer. Vor der Aufbringung vom Fertigrasen sollte daher der Boden professionell vorbereitet und aufgelockert werden. Häufig sind dafür Maschinen notwendig, die nur ein Profi zu Verfügung hat. Nach der entsprechenden Präparation geht die eigentliche Aufbringung des Rollrasens auch auf schwerem Boden recht zügig und die Rasenfläche kann umgehend genutzt werden.

Eine kompetente Analyse der Bodenbedingungen und auch die individuelle Vorbereitung und fachmännische Aufbringung des Rollrasens bietet unter anderem die Firma Kerkhoff Grün (www.rasen-verlegung.de ) an. Dort kann auch ein kostenloses und unverbindliches Angebot für eine Aufbringung von Fertigrasen (rasen-verlegung.de/rollrasen_verlegeangebot.html) angefragt werden über ein Formular.

(Fotos und Text mit Genehmigung von rasen-verlegung.de)

Mehr zum Thema Rollrasen, Pflege und Verlegung hier

 

1 Kommentar Samstag, 14. April 2012 rasen-verlegung.de

Mähen mit dem Spindelmäher – so geht es

Auf Gartentechnik.de bringen die Kollegen brauchbare Informationen zum Spindelmähen, das sich erstaunlicherweise in unseren Breiten kaum durchsetzt, dabei gibt es deutliche Vorteile.

Spindelmäher kommenSollte sich die Einstellung zur Rasenpflege hierzulande nur langsam ändern, so liefern die Spindelmaschinen schon jetzt die auf jeden Fall schöneren Rasenflächen und Schnittbilder. Die Umstellung jedoch ist nicht ganz ohne:

„Ein Spindelmäher kann deutlich tiefer schneiden als ein Sichelmäher: Der tiefe Schnitt fördert zusätzlich die Entwicklung und das Wachstum bodennaher Rasenseitentriebe. Dies gilt aber nur, wenn entsprechende Pflege, unter anderem Bewässerung und Düngung, die Rasenpflanze vor Austrocknung und Unterernährung schützen. Im Normalfall hat deshalb die extreme Tiefschnittmöglichkeit keine wesentliche Bedeutung. Noch eine Besonderheit von Spindelmähern ist zu erwähnen: Sie schneiden maximal Grashöhen, die der Hälfte des Spindeldurchmessers entsprechen. Hat die Spindel also einen Durchmesser von 16 cm, sollte das Gras höchstens 8 cm – besser jedoch weniger – hoch sein“

Mehr zum Thema hier.

 

3 Kommentare Freitag, 6. April 2012 M. Morell

Buchtipp: „50 kleine Gärten von 20 bis 150 qm – das Ideenbuch“

Callwey hat einige schöne Bücher zu neuen Saison herausgebracht. Hier ein prächtiges Ideenbuch. Denn kleine Gärten zu planen und zu gestalten, erfordert neben Geschick einige Kniffe und Ideen, die sich in der Praxis bewährt haben. 50 praktische und übertragbare Lösungen zur optimalen Nutzung kleiner Gartenflächen gibt es viele in diesem Buch, das auch preislich im Rahmen bleibt.

Ein kleiner Garten hat seinen ganz eigenen Reiz – ist aber auch eine Herausforderung, will man seinen Traum von Teich, Sitzecke, Schaukel und Rosenbeet realisieren. In diesem Gartenbuch wird jeder Garten mit zahlreichen Fotos, einem illustrierten Plan und genauen Quadratmeterangaben vorgestellt. Die Autorin beschreibt detailliert, wie man Garten-Flächen für ein optimales Ergebnis effizient aufteilt. Dazu gibt es in diesem Buch Tipps für Pflanzen, Stil, Farben, Formen, Materialien und Pflege. Ein Buch mit allem Wissenswerten über kleine Gärten. Für alle, die wenig Platz haben und neue Ideen suchen.

Keiner der vorgestellten Gärten ist gewöhnlich, es finden sich auch keine langen Listen von Dingen, die zu beachten oder zu bestellen sind, das Buch liest sich locker und macht Lust. Und die meisten der vorgestellten Gärten sehen deutlich größer aus als sie sind. Das liegt an der richtigen Planung und einem Blick mit neuen Augen. Aufteilung, Proportion, Blickachsen, Licht- Entwicklungsaspekte bekommen besondere Beachtung. Und Teiche, Brunnen und Sitzgruppen finden ebenso ihren Platz im Buch wie Kräuterbeete, Blumen, Sträucher und sogar Bäume. Alle Beispiele sind angereichert mit detaillierten Plänen die einem zum Nachahmen und sofortigen  Loslegen auffordern. Zu erwähnesind die wunderschönen und großformatigen Bilder, die ich so noch nicht gesehen habe. „Für alle, die wenig Platz haben und neue Ideen suchen, ein schöner Bildband.“ schreibt zu Recht www.garten-literatur.de

Die Autorin Hanneke Louwerse ist leidenschaftliche Gärtnerin und Autorin, deren eigener Garten jährlich viele Besucher anzieht. Sie veröffentlicht regelmäßig Reportagen in holländischen Gartenzeitschriften.

Kommentar schreiben Sonntag, 1. April 2012 M. Morell

weitere Artikel ältere Artikel


Kalender

Januar 2018
M D M D F S S
« Mai    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Archiv

Kategorien