Ehemals als US-Trend belächelt und als luxuriös verschrien, gilt Rollrasen heute als ein sicheres, ökologisch sinnvolles, leicht zu verarbeitendes Naturprodukt mit klaren Vorteilen.
Stichhaltig: Innerhalb weniger Stunden verwandelt sich nackter Boden in eine saftig grüne, sauerstoffproduzierende Rasenfläche, die schon bald ein angenehmes Mikroklima entwickelt.
Etwa 40% der Neuanlagen werden mittlerweile aus Rollrasen gebaut.
Für den Auftraggeber wie auch für den Ausführenden hat es den Vorteil, daß die Baustelle durch Einsatz von Rollrasenfix und fertig übergeben werden kann – teure und aufwändige Nacharbeiten, wie sie bei Einsaaten die Regel sind, entfallen.
Hier einige der Rollrasen-Vorteile gegenüber der Raseneinsaat:
Innerhalb von wenigen Stunden saftig, grüner Rasen. Bei Einsaaten dauert es oft ein Jahr – mit oft zweifelhaftem Endergebnis. Mutterboden wird nicht weggeweht oder weggeschwemmt, im Gegensatz zur Einsaat. Saatgutschwund und Anzuchtprobleme, wie bei Einsaaten, gibt es nicht mehr – die üblichen Kinderkrankheiten entfallen. Das hochwertige, vom Fachmann zusammengestellte Saatgut garantiert dauerhafte Qualität. Bei Einsaaten ist die Herkunft des Saatgutes oft unbekannt und das Saatgut von minderer Qualität. Unkraut läßt sich für lange Zeit nicht mehr blicken. Bei Einsaaten gibt es in der Regel starke Unkrautprobleme. Rollrasen ist zudem schnell verlegt (ca 50 m² / h / Person)
Das alles macht Rollrasen zur vernünftigen Lösung für jede Rasenanlage. Das rechnet sich auch. Schonmal den privaten Stundenlohn für Ansaatpflege gerechnet? Da wird einem ganz schummerig…
Der Preis für Rollrasen, so meinen viele – auch Profis sind noch darunter – sei teuer. Wie kommt das?
Es gibt Fachleute, die sagen, Rasenansaat werde letztlich zu billig angeboten. Es lohnt sich, das Argument zu prüfen. Fakt ist, dass es bei der klassischen Ansaat viel mehr Reklamationen gibt. Sehr viel mehr als bei Rollrasen. Das Problem der Ausschwämmung, des ungleichmäßigen Anwuchses und des hohen pflegerischen Aufwandes bis zum “vorläufigen Endergebnis” werden schnell verdrängt. Meine Freunde, die Gartenbauer, meinen, die Wahrscheinlichkeit, daß ein angesäter Rasen wesentlich zum positiven Baustellenergebnis beiträgt, sei in ihrer Praxis eher gering. Unschlagbar bleibt der große Vorteil der raschen Nutzbarkeit. Für sie ist der Einsatz von Rollrasen eine Möglichkeit, sich von Mitbewerbern im Privatgartenbereich positiv abzuheben. Auch kann man mit Rollrasen spezielle Kunden-Ansprüche viel effizienter befriedigen. So muß der sog. Holiday-Rasen nur alle drei Wochen gemäht werden. Die langsam wachsende Grasart Kammschmiele ermöglicht dies. Manche Rasenbesitzer sind durchaus bereit, für diese Arbeitserleichterung und weitere Vorteile auch mehr Geld zu bezahlen. Warum nicht?
Schon im März stellen verunsicherte Gartenbesitzer die Frage „Kann man denn schon säen?“
Und Ende Oktober heißt es dann „Ist Säen überhaupt noch möglich?“. Doch in beiden Fällen ist Warten bis zum Mai angesagt, weil das Risiko zu groß ist und immer ein Teilverlust zu erwarten ist. Wenn man lückenlos bewässern kann, darf auch im Juli und August ausgesät werden. Doch hier muss unbedingt täglich gegossen werden, sonst trocknet der Keimling aus. Katastrophal ist ausgiebiger Regen, der die Saat wegwäscht und in Rinnen oder Senken (die es nicht geben darf) sammelt.
Am besten geeignet sind die ruhigeren Monate Mai, eventuell auch schon Ende April, sowie September und Oktober. Zum einen keimt der Grassamen nur bei einer Wärme, die auch nachts nicht unter 10° C sinkt und braucht hierfür, je nach Sorte, auch viel mehr als eine Woche dieser konstant warmen Temperaturen. Demzufolge wären auch die Monate Juni, Juli und August geeignet. Doch hier drohen Gefahren. Heftige Regengüsse, Hagelschlag und Trockenperioden können die Arbeit und das investierte Kapital zunichte machen. Rollrasen ist hier wieder eine gute Alternative.
Es sind jetzt auch viele Hobbygärtner besorgt, was die Verträglichkeit der neuen E10-Kraftstoffe mit ihren benzinbetriebenen Gartengeräten angeht. Briggs & Stratton, weltweit führender Anbieter von luftgekühlten Benzin-Viertaktmotoren, gibt nun Entwarnung: Alle Motoren des Herstellers sind ohne Einschränkung E10-tauglich.
In zahlreichen Ländern, darunter auch dem US-amerikanischen Heimatmarkt von Briggs & Stratton, ist die Beimischung von 10 Prozent Bioethanol zum Benzin seit Jahren üblich. Etwaige Sorgen von Hobbygärtnern, dass die Motoren durch den neu in Deutschland eingeführten E10-Kraftstoff Schaden nehmen könnten, kann das Unternehmen zerstreuen: „Alle unsere Motoren sind ohne weiteres E10-tauglich“, betont Technikexperte Marlon Treptow von Briggs & Stratton. Dies gelte, so Treptow weiter, nicht nur für die aktuellen Antriebe des Unternehmens sondern auch für grundsätzlich alle Motoren, die in Millionen deutscher Hausgärten bereits im Einsatz sind.
Ein entscheidender Nachteil der E10-Kraftstoffe soll jedoch nicht verschwiegen werden: die Haltbarkeit beträgt kaum mehr als drei Wochen. Danach lässt die Zündfähigkeit des Kraftstoffs nach und er beeinträchtigt oder schädigt schlimmstenfalls kraftstoffführende Bauteile des Motors. Ein Additiv, wie das von Briggs & Stratton angebotene Fuel Fit, hält diesen Alterungsprozess für bis zu zwei Jahre auf. Damit kann der E10-Kraftstoff selbst über den Winter in Tank oder Benzinkanister verbleiben.
Vielleicht eine der schönsten Reihen im Europäischen Gartenbuchmarkt. Mit Hunderten bester Gartenbeispiele. Mit Texten, wunderbaren Fotos, Plänen und allen Erklärungen zu Details.
Sehr von uns zu empfehlen. Die Beispiele sind fast zeitlos schön zu nennen und immer inspirierend. Zum Teil sind die älteren Ausgaben noch gebrauchthier imVersand zu bekommen. Private Gärten sind die persönlichen Paradiese ihrer Besitzer. Dieses Buch zeigt 101 aktuell von den Gärtnern von Eden geplante und realisierte Traumgärten. Detaillierte farbige Gartenpläne, anschauliches Bildmaterial und alle wichtigen Daten und Fakten zu den Gärten liefern praktische Lösungen und Inspirationen für alle, die ihren Garten professionell gestalten wollen. Die Vielfalt der vorgestellten Projekte beinhaltet Beispiele für nahezu jedes gestalterische Problem. Ob Naturfreund, Designliebhaber oder Familienmensch, für jeden Geschmack und jeden Stil ist ein Traumgarten vorhanden.
Die Herausgeber: Über 70 anspruchsvolle Gartengestalter und Gartenbaubetriebe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich zu den „Gärtnern von Eden“ zusammengeschlossen – und es werden immer mehr. Gemeinsam stehen die Planer für kreative Lösungen, qualitativ hochwertige Arbeiten und individuelle Beratung.