Kategorie 'Rasenpflege'

Rasen-Motto: Mähen statt säen

Motto des JahresEin wunderbares Motto für Rollrasen, das die Leute von Rasenprofi.de und zugleich rollrasendiscount.ch für sich reklamieren. Auch hier findet sich Allbekanntes. Sogar eine Verlegeanleitung, wie sie kürzer und wahrer nicht sein kann. Freund Jonni versichert aber, dass eine Walze nicht zwingend zum Verlege-Gelingen beitragen muss. Er selber verleiht deshalb auch keine. Schon wieder ein Stück Komplexität weniger.



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Kommentar schreiben Dienstag, 13. Juli 2010 M. Morell

Wann sollte man Rasen säen?

rasngrossSchon im März stellen verunsicherte Gartenbesitzer meinen Kunden die Frage „Kann man denn schon säen?“. Und Ende Oktober heißt es dann „Ist Säen überhaupt noch möglich?“. Doch in beiden Fällen ist Warten bis zum Mai angesagt, weil das Risiko zu groß ist und immer ein Teilverlust zu erwarten ist. Wenn man lückenlos bewässern kann, darf auch im Juli und August ausgesät werden. Doch hier muss unbedingt täglich gegossen werden, sonst trocknet der Keimling aus. Katastrophal ist ausgiebiger Regen, der die Saat wegwäscht und in Rinnen oder Senken (die es nicht geben darf) sammelt.

Am besten geeignet sind die ruhigeren Monate Mai, eventuell auch schon Ende April, sowie September und Oktober. Zum einen keimt der Grassamen nur bei einer Wärme, die auch nachts nicht unter 10° C sinkt und braucht hierfür, je nach Sorte, auch mehr als eine Woche dieser konstant warmen Temperaturen. Demzufolge wären auch die Monate Juni, Juli und August geeignet. Doch hier drohen Gefahren. Heftige Regengüsse, Hagelschlag und Trockenperioden können die Arbeit und das investierte Kapital zunichte machen. Rollrasen ist hier wieder eine gute Alternative.

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1 Kommentar Sonntag, 11. Juli 2010 M. Morell

Rasen-Typen wählen je nach Zweck

Je nach Lebensart, nach Garten-Vorlieben und alltäglichen Nutzungsvorstellungen des Grüns sind verschiedene Rasentypen klar voneinander zu trennen.

immer schön pflegenDie Rasen-Typen setzen sich aus verschiedenen Grassorten zusammen, die sich in in ihrer Strapazierfähigkeit sowie ihren Pflege- und Umweltansprüchen unterscheiden. Durch den sinnigen und zweckgebundenen Einsatz der Rasentypen wird der Grundstein für dauerhafte Qualität der Grünflächen gelegt. Das klingt trocken, bleibt aber ewig wahr. Ein Riesen-Thema, über das man auch ewig diskutieren kann. Auch über die miese Qualität, die massenhaft in Baumärkten mitgenommen wird (”Schatz, wir brauchen noch Samen, ein Mal Berliner Tiergarten bitte, oder wie hiess der billige noch …”).

Eine saubere Kurzübersicht bietet Rasen.de und die Deutsche Rasengesellschaft. Noch mehr gibt es beim TV-Gärtner John Langley. Wie schreibt er so schön und richtig:

»Die hochwertigen Rasenmischungen der guten Züchter sind individuell auf alle auftretenden Standortprobleme abgestimmt und haben zudem noch den Vorteil, nicht so “ins Kraut zu schießen” wie die Pauschalmischungen. Sie bringen wenig Schnittgut, was ja auch gewollt ist. Richtig ist es deshalb, bevorzugt RSM-Saatgut zu verwenden. Bei Verwendung von Regel-Saatgutmischungen (RSM) hat man eine gewisse Gewähr für gute Qualität des Saatgutes. In diesen Mischungen werden die besten Sorten jeder Art verwendet, und die Mindestkeimfähigkeit ist höher als bei anderen Mischungen. «

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1 Kommentar Sonntag, 4. Juli 2010 M. Morell

Urlaub: So bleibt der Rasen trotz Rekordhitze fit

WeidelgrasDieser Jahrhundertsommer enttäuscht nicht.

Niemand kann sich beschweren über zu wenig an mediterraner Stimmung: Eher zu viel Sonne haben wir, zu viel Hitze und viel zu selten Regen. Ein ewig wahrer Tipp, damit der Rasen sommer- und ferienfit bleibt: Rasen mähen bitte! Bevor es in den Urlaub geht, sollte der Rasen unbedingt noch einmal gemäht werden. Ist er bei der Rückkehr zu hoch, dann nicht sofort auf die Normallänge (Stufe 3 ist später ideal) kürzen, sondern in 2 Tagesetappen zuerst auf Stufe fünf bis sechs und dann erst kürzen. Der Rasen würde im kräftigen Sonnenlicht schlichtweg verbrennen. Das sehe ich in meiner Nachbarschaft in jedem 2. Garten.

Maik Rübner hat hier einen schönen Text zum richtigen Gartensprengen geschrieben. Alles zum Rasensprengen und mehr gibt es im Rasenblogger-Shop.



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Kommentar schreiben Sonntag, 4. Juli 2010 M. Morell

Weißer Kiesel statt Rasen?

Gott, wer’s mag … Eine Österreichische Gartenwebsite propagiert eine Alternative zu Rasen. Das Argument:

»Gerade im Hochsommer wird die Rasenpflege oft mühsam. Eine Alternative zum Gras etwa im Vorgarten ist Kies. Kiesgärten sind zum Beispiel in England weit verbreitet. “Diese steinigen Flächen werden zuerst mit einem Unkrautvlies abgedeckt. Dann kommt eine dünne Schicht Kies drauf, fast so wie in den japanischen Gärten”, so Ploberger. Besonders schön werden Kiesgärten aber erst, wenn man darin Pflanzen setzt«

Dann lese ich die Zwischenheadline “Pflegeleicht und edel” - da musste ich dann doch schmunzeln. Wie das dann aussieht, kann man hier sehen. Seventies come back again. Und dazu die Musik von Boney M - und ABBA natürlich (die ich liebe).

Maik Rübner hat hier einen schönen Text zum richtigen Gartensprengen geschrieben. Und richtig gutes Saatgut, Dünger, Mäher und andere schöne Gartensachen gibt es im Rasenblogger-Shop.


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Kommentar schreiben Sonntag, 4. Juli 2010 M. Morell

Fussballrasen: “Das masochistische Gewächs”

In der TAZ ist ein netter, gut recherchierter Beitrag zum rollbaren Rasengrün im Fußballbereich zu lesen. Hier der Einstieg, den ganzen Artikel gibt es dort.

»Die Reisegesellschaft ist am Ziel. Der WM-Rasen liegt vor ihnen. Darauf haben die Mitglieder der Deutschen Rasengesellschaft den ganzen Tag gewartet. In Holland, bei der Firma Hendriks Graszoden, können sie das Grün endlich begutachten. Sie stürmen auf die Biomasse zu, die auf nacktem Beton liegt. Doch so einfach ist das nicht mit dem Fußballgrün. Der holländische Firmenchef John Hendriks hat noch drei weitere Bahnen auslegen lassen. Die Deutschen sollen raten, wo der WM-Rasen sprießt. Die Experten fühlen sich herausgefordert. Der eine Rasen ist tiefgrün und saftig. Der andere struppig. Der dritte hell und flauschig. Der letzte scheint der perfekte Picknickrasen zu sein. Die Kenner patrouillieren um die Bahnen, betasten die Halme, streichen mit der flachen Hand übers Grün und treten vorsichtig auf die feuchten Teppiche.«

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Kommentar schreiben Sonntag, 4. Juli 2010 M. Morell

Schatz, mach’ Du mal heut den Rasen

Rasenmähen wird nach Aussagen der Gartengeräte-Hersteller meist von Frauen erledigt. Denn nach landläufiger Meinung soll Gartenarbeit zur Hausarbeit zählen und darf damit aus Männersicht ohne schlechtes Gewissen als ‘brauch ich nicht zu machen’ abgehakt werden.

Realsatire vom FeinstenDas legt den Schluss nahe: Wenn schon Frauen diese Arbeit überwiegend tun, dann sollten auch ihre speziellen Bedürfnisse Berücksichtigung finden, oder? Die neuen Mäher-Exemplare, die ich auf der Messe sah, waren geräuscharmer, leichter und formschöner. Es gibt einen Weg weg von martialischer Garten-Power-Ästhetik. Die Zahl der Geräte mit unterstützenden Rad-Antrieben scheint auch zu wachsen. Das hat auch mit der überalternden Gesellschaftund sich wandelnden Bedürfnissen zu tun. Unbeschwert bis ins hohe Alter den Garten geniessen - da braucht es manch Erleichterung von technischer Seite . Aber das ist wieder ein Extra-Thema für sich.

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Kommentar schreiben Samstag, 3. Juli 2010 M. Morell

Rasen mähen - muß nicht unbedingt. Geht auch automatisch.

In Deutschland wird das Rasenmähen mehr als lästige Pflicht denn als Freizeitvergnügen erlebt.

1bigmoEs gibt ja auch Wichtigeres. Der Rasenmäher wird erst aus dem Schuppen oder der Garage geholt, wenn es gar nicht mehr anders geht oder die Nachbarn schon gucken. Wässern und Düngen wird unterlassen, denn das würde ja das Wachstum auch noch anregen. Dann müsste glatt wieder mehr gemäht werden. Unkraut macht sich breit, aus dem schönen Rasen wird bestenfalls eine Wiese, die oft noch unter Staunässe leidet.

Andere Länder - andere Sitten. Dort gibt es weit mehr Gartenfans, die ihren Rasen mindestens ein, wenn nicht sogar zwei Mal in der Woche mähen, regelmäßig düngen und bei Bedarf ausreichend wässern. Entsprechend sehen hier die Flächen aus: saftig grün, ohne Unkraut, fertig zum Golfspielen. …

Es muss sich bei den deutschen Vorbehalten gegen das Rasenmähen um eine grundsätzliche Abneigung handeln. Warum nur? Am Mäher-Angebot kann es nicht liegen: Geschätzte 8oo Rasenmähertypen von über 50 Anbietern suchen nämlich Käufer. Die habe ich gerade auf der größten Galabau-Messe erlebt. Nur so ein Gedanke.

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1 Kommentar Samstag, 3. Juli 2010 M. Morell

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