Kategorie 'Rollrasen'

Wann sollte man Rasen säen?

Viele juckt es in den Fingern. Schon im März stellen Gartenbesitzer, die kaum mehr warten können, die Frage „Kann man denn schon Rasen Samen säen?“ Und Rasensaat, die letztes Jahr noch im November ausgebracht wurde, ist die letzten Wochen ordentlich aufgeschossen und quält sich nun mit Hagel, Eis, Matsch und Wind.

rasngrossEnde Oktober heißt es „Ist Säen überhaupt noch möglich?“. Doch in beiden Fällen ist Warten bis zum Mai angesagt, weil das Risiko zu groß ist und immer ein Teilverlust zu erwarten ist. Wenn man lückenlos bewässern kann, darf auch im Juli und August ausgesät werden. Doch hier muss unbedingt täglich gegossen werden, sonst trocknet der Keimling aus. Katastrophal ist ausgiebiger Regen oder ein heftger Schauer, der die Saat wegwäscht und in Rinnen oder Senken (die es nicht geben darf) sammelt.

Am besten geeignet ist der ruhigere Monat Mai, eventuell auch schon Ende April, sowie September und bis Mitte Oktober. Zum einen keimt der Grassamen nur bei einer Wärme, die auch nachts nicht unter 10° C sinkt und braucht hierfür, je nach Sorte, auch viel mehr als eine Woche dieser konstant warmen Temperaturen. Demzufolge wären auch die Monate Juni, Juli und August geeignet. Doch hier drohen Gefahren. Heftige Regengüsse, Hagelschlag und Trockenperioden können die Arbeit und das investierte Kapital zunichte machen. Man muss dann oft von vorn beginnen, der Rasen ist dann mitunter nicht gleichmäßig und kann im schlimmsten Falle erst nach Monaten genutzt werden. Rollrasen ist hier wieder eine gute Alternative, die sich auch rechnet.

a href=“http://www.karlhaeussler.de/?pid=mmorell“ target=“_blank“>

5 Kommentare Freitag, 20. April 2012 M. Morell

Der Frühling? Der Frühling!

Isolde Fritsch-HamannDer Frühling lässt auf sich warten in diesem Jahr.
Wir können ihn immer noch nicht fühlen, wir können ihn kaum sehen – aber wir können ihn hören: in der freien Natur und im Garten. Es klingt, es rauscht, es zwitschert und plätschert, es singt und tirilliert – und plötzlich schieben sich die grauen Wolken zur Seite und wir erwachen mit dem Grün und dem Blau und dem Gelb und wissen: er ist nicht mehr aufzuhalten – der Frühling.

Die Amseln haben Sonne getrunken
aus allen Gärten strahlen die Lieder.
In allen Herzen nisten die Amseln
und alle Herzen werden zu Gärten
und blühen wieder.

Nun wachsen der Erde die großen Flügel,
und allen Träumen neues Gefieder.
Alle Menschen werden wie Vögel
und bauen Nester im Blauen.

Nun sprechen die Bäume im grünen Gedränge,
und rauschen Gesänge zur hohen Sonne.
In allen Seelen badet die Sonne,
alle Wasser stehen in Flammen.
Frühling bringt Wasser und Feuer
liebend zusammen.

Max Dautheney

Kommentar schreiben Montag, 9. April 2012 Isolde Fritsch-Hamann

Du Schwingel, du: laufend Neuentwicklungen im Rasenbereich

Deutlich innovative Entwicklungen sind ein Markenzeichen der deutschen Fertigrasen-Produktion.

Robust - auch bei TrockenheitDie Forderungen nach attraktiven, robusten und funktionalen Rasenflächen läßt neue Mischungen enstehen. Eine junge Entwicklungen ist Fertigrasen aus Rohrschwingel. Früher eher selten und ausschließlich für Gebrauchsrasen verwand, brachten neue Züchtungen erhebliche Verbesserungen hinsichtlich Schönheit, Resistentz und Belastbarkeit. Im Bild einjähriger Rohrschwingel auf hohem Pflegeniveau.

Mehr bei der Deutschen Rasengesellschaft e.V. DRG
www.rasengesellschaft.de
Die DRG widmet sich u.a. der Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Rasensektor.

 

1 Kommentar Sonntag, 25. März 2012 M. Morell

Gastbeitrag: Das „neue“ Naturerlebnis Rasenpflege

John Langley, Fernseh-Gärtner des NDRWer vermutet, dass die gute alte Eisenharke und der legendäre Federbesen ausreichen, um die Rasenpflege in den Griff zu bekommt, liegt – wenn man der Werbung glaubt – weit daneben. Auch auf dem Rasen wird zunehmend technisiert gezupft, gesaugt, getrimmt, geschnitten, geglättet, geblasen und geputzt. Der Gartenmarkt boomt. Unermüdlich wird im Garten maschinell geackert. Fest verwurzelt wächst damit auch der Einsatz modernster – zum Teil mit Mikroelektronik ausgestatteter – Hochleistungsmaschinen für die anstehende Freilufttätigkeit.

Empfehlung: Moderne Robomäher, Automower, Mähroboter hier kaufen, Rasenmäher Angebote nutzen

Handarbeit, womöglich noch mit der Nagelschere den Rasen trimmen? Nein danke! Mit dem richtigen Profigerät lässt sich das flache Schnittgrün schneller, gründlicher aufsaugen, abtrennen und zerkleinern. Der Einsatz mit Rechen und Schubkarre ist vorbei. Zeit sparen durch Technik. Hier leisten besonders leichte, abgasarme um 360 Grad drehbare Freischneider mit Micro-4-Takt-Motor gute Arbeit. Sie schweben nur so durch den Garten. Akku-Mäher mit komfortablem Handling oder Recycle-Cutter mit Fangkorb sorgen ganz nebenbei für Makellosigkeit auf der grünen Fläche. Da freut sich die Green-Fun-Generation.

Und Lebensfreude und ein unbeschreiblich Gefühl kommt auf, wenn beim Mähen eines 60 Quadratmeter großen Reihenhausgartens der Wendekreis des neuen Aufsitzmähers nach mehrmaligen Versuchen endlich gelingt. So wird Rasenpflege unverkrampft zur unverzichtbaren Leidenschaft, zum Naturerlebnis. Und nebenbei schnurrt der computerunterstützte Mähroboter übers Grün. Jetzt ist viel Zeit für die Hängematte, so erholsam ist das „neue“ Naturerlebnis.

John Langley ist populärer „TV-Gärtner“ des NDR Fernsehen. Seine Website anschauen

Kommentar schreiben Mittwoch, 14. März 2012 John Langley

Maulwurf im Rasen, Talpa europaea wie fangen?

Schon wieder ein Hügel inmitten der makellosen grünen Fläche. Und da, noch einer und noch einer…. es werden immer mehr, und sie werden immer höher und größer. Warum nur sind diese Erdpyramiden immer nur auf meinem Rasen und nicht beim Nachbarn?

Dimmer am Ball - der Maulwurfa stellt sich doch zunächst einmal die Frage: Welche Schäden richten eigentlich diese kleinen, aktiven Störenfriede an? Fakt ist: Dieses unterirdische, dickfellige Urtier mit dem Namen Talpa europaea belüftet das Erdreich. O.K. es untergräbt unsere Möglichkeiten, es für immer zu stoppen. Es soll sogar Gartenbesitzer(innen) geben, die jagen das 15 bis 20 Zentimeter lange, fleißige Wühl- und Grabetier seit vielen Jahren ohne sichtlichen Erfolg. Der unermüdliche Einsatz von Geruch, Lärm, Hochfrequenzen oder, oder, oder beeindruckt den Maulwurf vermutlich nur peripher.

Seine ärgsten Feinde auf und über der Erdoberfläche – neben dem Menschen versteht sich – sind Iltis, Hermelin, Igel, Fuchs, Marder, Eule, Rabe, Storch, Falke und nicht zuletzt der Bussard. Doch viele dieser Kreaturen sind inzwischen aus unserer verstädterten Lebensgewohnheit geflüchtet. Damit wenigstens der Maulwurf bei uns überlebt, wurde er vom Gesetzgeber unter Naturschutz gestellt – und darf demzufolge nur gejagt oder beseitigt werden, wenn er größeren Schaden anrichtet.

Und ist es unser Schaden, wenn der Regenwurmvernichter Maulwurf sich über Winter riesige „Überlebensvorräte“ an lebenden Würmern anlegt? Oder sich von der Vielfalt des im Boden befindlichen Lebens ernährt? Nicht wirklich. Zudem zeigen die Aktivitäten des Maulwurfs an, dass der Garten- oder Rasenboden ökologisch völlig in Ordnung ist.

Das Tierchen lockert nicht nur den Boden auf, sondern frisst und frisst auch viele dort im Erdreich lebenden Schädlinge auf. Auf seiner Speisekarte stehen nicht nur Mai- und Mistkäfer, große kräftige Maulwurfsgrillen, Nacktschnecken, Asseln, sondern auch (wer hätte das gedacht) sogar Spitz- und die gemeinen Wühlmäuse.

Kleiner Gärtner-Tipp: Einfach seine Bodenerhebung mit der Schaufel oder Harke flach machen. ACHTUNG – und nicht anschließend die weiche Erde in die Gänge treten, weil das möglicherweise die natürliche „Klimaanlage“ des Gänge – Labyrinths beeinträchtigt … und das motiviert die Erdbewohner unmittelbar zum erneuten Hügelbau. Es gibt sogar so sensible lichtscheue Erdwühler, die über diese Maßnahme so verärgert sind, dass sie nach dieser einfachen Erdbewegung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 67 Meter pro Minute (4 km/h) in den Nachbargarten abwandern.

Um die beiden fünffingrigen Grabhände des Schaufelbaggers zu fangen, empfiehlt sich die Kastenfalle aus Holz oder Kunststoff. Wer beim Einsatz die Gebrauchsanleitung sorgfältig beachtet, könnte zu besseren Fangquoten kommen. Die beste Zeit für diesen „Undercover-Einsatz“ ist von September bis November und von Februar bis Ende April, dann sind Maulwürfe besonders aktiv. Ansonsten bleibt nur eine langjährige Freundschaft mit einem Tier der ganz besonderen, schützenswerten Art. Sie gehören für mich zum Rasen, auch wenn sie viele rasend machen.

Langfristig werden Maulwürfe auch durch den Einsatz von Mährobotern und Automowern vertrieben. Deshalb der Tipp von uns:

3 Kommentare Sonntag, 26. Februar 2012 John Langley

weitere Artikel ältere Artikel


Kalender

Januar 2018
M D M D F S S
« Mai    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Archiv

Kategorien