Kategorie 'Rasenpflege'

Rasenmäher-Problem: kleine Schnittbreite und kleine Fangkörbe

Immer wieder zu beobachten – und das nicht nur in Kleingärten:

Oft werden zu kleine Schnittbreiten oder Mini-Grasfangkörbe verwendet. Jede Unterbrechung des Mähens und eine Entleerung des Grasfangkorbes kosten jedoch Zeit, die die Gesamtmähzeit in die Länge zieht. Deshalb ist hier eine umfassende Beratung zur Mähergröße und Antriebsart wichtig. Die kann nur der gut ausgebildete Fachhändler oder Gartenbauer leisten. Als Faustzahl gilt, daß bei Rasenflächen bis 1oo qm Größe Schnittbreiten unter 45 cm möglich sind, darüber aber unbedingt höhere Schnittbreiten mit einem größeren Grasfangsack zum Einsatz kommen sollten. Der Rasenschnitt sollte immer mit einem scharfen Messer erfolgen. Viele Selbermacher schärfen über Jahre nicht und machen sich das Leben zusätzlich schwer. Vom Leiden des Rasenbildes einmal ganz abgesehen.

Kommentar schreiben Samstag, 12. Mai 2012 M. Morell

Rasenmäher kaufen und Frühling: vor dem Neukauf eine „Proberunde“ drehen, Größe und Art des Rasens entscheidend

Beginnt das Gras im Frühling zu sprießen, verlangt es schnell nach dem ersten Schnitt. „Wer sein Gerät über den Winter eingemottet hat, sollte vor dem ersten Einsatz einiges beachten“, erklärt Juan-Luis Fernandez von TÜV Rheinland.

Grasreste aus dem Vorjahr aus dem Gehäuse entfernen, lockere Schrauben festziehen und überprüfen, ob das Kabel – falls vorhanden – noch intakt ist. Besondere Beachtung verdient das Messer: „Es muss fest montiert und scharf sein – ansonsten sollte man es austauschen oder schärfen lassen“, rät der Experte für Gartengeräte. Seinen Rasen sollte der Gartenfreund vor dem ersten Mähen nach Steinen und Ästen absuchen, denn geraten sie unter den Rasenmäher, können sie am Gerät Schäden verursachen oder werden im schlimmsten Fall zu gefährlichen Geschossen.

Wer sich einen neuen Rasenmäher zulegen will, hat die Qual der Wahl zwischen unzähligen Modellen. Entscheidend hierbei sind Größe und Art des Gartens. Kleine Rasenflächen lassen sich noch gut mit einem mechanischen Hand-Spindelmäher bewältigen. Für mittelgroße Rasenstücke oder wenn das Gras sehr hoch steht, sind Elektro- oder Akkurasenmäher die richtige Wahl.

Aufsitzrasenmäher oder Traktoren lohnen sich nur, wenn sehr große Flächen gemäht werden müssen. Ganz allgemein gilt: „Um festzustellen, ob das Gerät geeignet ist, sollte man einige Proberunden drehen. Der Mäher sollte stabil und handlich sein, beim Vorwärtsgehen in der Bahn bleiben und nicht allzu schwer zu schieben sein. Der Grasfangkorb lässt sich im besten Fall ganz leicht ein- und aushängen“, so Juan-Luis Fernandez. Auf Nummer Sicher geht, wer sich für ein Gerät mit dem GS-Zeichen entscheidet, das von TÜV Rheinland vergeben wird und für geprüfte Sicherheit steht.

Bleibt noch die Frage nach der Stromversorgung: „Akkurasenmäher haben den Vorteil, dass sie nicht an einem Kabel hängen, das sich in Bäumen oder Sträuchern verfängt. Damit die Mäharbeiten nicht unfreiwillig unterbrochen werden, ist jedoch ein Zweit-Akku sinnvoll. Viele Hersteller liefern den gleich mit“, berichtet der Fachmann. Wer sich für einen Mäher mit Kabel entscheidet, sollte im Geschäft schon einmal ausprobieren, ob die Handhabung des Kabels beim Richtungswechsel am Rasenrand gut klappt. Auch hier hat der TÜV Rheinland-Experte Fernandez einen weiteren nützlichen Rat zur Hand: „Kabel in Signalfarben wie rot oder orange übersieht man auf dem Rasen nicht so leicht.“

Kommentar schreiben Freitag, 11. Mai 2012 M. Morell

US-Studie: Rasenmäher sind sehr gefährlich

Füsse weg!Was es alles gibt. Nun gilt nicht nur das Trinken frisch gebrühten Kaffes als gefährlich oder das Verspeisen von zu viel Cheeseburgern oder das Leben an sich – nun sind endlich die wahren Ausmaße blutig endender Mäharbeiten publik geworden. In Focus Onlinesteht’s:

»Die Risiken der Rasenpflege wurden bislang offenbar unterschätzt: Allein in den USA müssen jährlich 80 000 Menschen nach Unfällen mit Rasenmähern im Krankenhaus behandelt werden.

In der ersten nationalen Studie dieser Art ermittelten Mediziner der Johns Hopkins University Bloomberg School of Public Health, dass zwischen 1996 und 2004 insgesamt mehr als 663 000 Menschen nach Rasenmäher-Zwischenfällen in den Notfallambulanzen der USA versorgt worden sind. Am häufigsten kam es zu Verletzungen durch aufgewirbelte Steine und Äste im Rasen sowie zu Brüchen an den Füßen.

Damit verursachen Rasenmäher ungefähr halb so viele behandlungsbedürftige Verletzungen wie Schusswaffen. Betroffen waren vor allem Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren und ältere Menschen über 60 Jahren.

Um die Unfallrate zu senken, empfehlen die Autoren beim Rasenmähen unter anderem das Tragen von langen Hosen, kräftigen Schuhen und Schutzbrillen. Kinder unter zwölf Jahren sollten am besten überhaupt nicht zum Mähen herangezogen werden.«

Gesunder Menschenverstand und Stahlkappen-Schuhe helfen schon weiter. Und Automower:

1 Kommentar Donnerstag, 10. Mai 2012 M. Morell

Wie kurz darf Rasen denn nun sein?

Wenn die Halme so kurz stehen, wie dieser Text hoch ist, wären sie zu kurz. Das ist schonmal klar.Und die erste Maht ist kritisch. Man fängt lang an und geht die nächsten Male immer tiefer. Das ist gut für den Wuchs, sonst macht man sich die Grasnarbe schon zu Anfang der Saison  kaputt.

»Das Schneiden des Rasens ist immer dann angesagt, wenn die Halme um die Hälfte länger geworden sind, als sie sein sollen«. So steht es auf der Website von John Langley, dem Fernsehgärtner des NDR. Mehr von ihm hier.

Näheres hier zu Rasen-Ideallänge und Rasenmähereinstellungen

Kommentar schreiben Donnerstag, 10. Mai 2012 M. Morell

Tipp: Welcher Rasen ist der richtige?

rasenwolfgartenflaschenEntscheidend für die Vorbereitung des Bodens und die Auswahl des Rasensaatgutes ist die Frage nach der vorgesehene Nutzung der Rasenfläche.
Das ist logisch, die Frage wird aber meist nicht gestellt oder nicht richtig beantwortet. Meistens soll ein Rasen am Haus unkompliziert und belastbar sein. Darauf laufen, spielen, liegen und feiern will man können, und die regelmäßigen Pflegearbeiten sollen nicht sehr aufwändig sein. Für diesen Verwendungszweck kommen die Rasengräser Ausdauerndes Weidelgras, Wiesenrispe, Rotschwingel und Lägerrispe in Frage.

Andererseits kann ein Hausrasen aber auch rein repräsentativen Zwecken dienen. In diesem Fall wird er kaum betreten oder belastet. Für einen Zierrasen sind die Rasengräser Rotschwingel, Wiesenrispe und Lägerrispe geeignet. In beiden Fällen müssen bei der Auswahl der Gräser noch besondere Standortbedingungen wie z.B. Schatten oder Trockenlage berücksichtigt werden. Im Zweifel helfen Fachleute oder Nachbarn, die Rasenerfolg haben. Mehr Informationen finden sich auch in folgenden Artikeln zum Thema:

„Anlage von Hausrasen“ der Deutschen Rasen Gesellschaft e.V.
http://www.rasengesellschaft.de/content/rasenbasis/rasentypen_hr_anlage.php
„Typen wählen je nach Zweck“
http://www.rasenblogger.de/2006/10/12/typen-waehlen-je-nach-zweck/
„Gras, die Mischung macht’s“
http://www.rasenblogger.de/2006/05/07/gras-die-mischung-machts/
„Qualitäts-Saatgut rechnet sich immer“
http://www.rasenblogger.de/2006/04/09/qualitaetssaatgut-rechnet-sich-immer/
(Photo: WOLF-Garten)

5 Kommentare Sonntag, 6. Mai 2012 M. Morell

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