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Rasen reparieren mit dem Rasenpflaster contra Standardmethode

Um einen Traumrasen zu erzielen, müssen einige Herausforderungen gemeistert werden. Heute geht es darum, die kahlen Stellen in einer Rasenfläche zu reparieren.

Wir werden die Reparatur des Rasens heute mit 2 verschiedenen Möglichkeiten testen und somit auch feststellen können, welche der beiden angewandten Methoden die besseren Ergebnisse bringt. Zum einen testen wir das moderne Rasenpflaster, zum anderen die Standardmethode. Während der Wachstumsphase des neu eingesäten Rasenstücks muß ich leider wieder manuell mähen, da der Automower ansonsten die lockere Erde an den signifikanten Stellen aufwühlen würde.

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Nach ca. 3 Wochen sollten Sie vor allem die mit der normalen Methode reparierten Stellen nachdüngen um hier das Wachstum aufrechtzuerhalten. Die Stellen, die mit dem Rasen-Pflaster ausgebessert wurden können Sie nach ca. 6-8 Wochen noch einmal nachdüngen, solange hält der Dünger, der bereits im Granulat enthalten ist.

hier der Bestell-Link für den Hand-Düngerstreuer – bitte beim Preis beachten, daß die 4 St. Mignon-Batterien bereits enthalten sind. Bei größeren Flächen  den Spyker-Düngerstreuer favorisieren

  1. Substral Magisches Rasen-Pflaster
    a) Zusammensetzung und Wirkung:
    Das Rasen-Pflaster ist eine neuartige 3-in-1 Reparatur-Kombination, die Ihnen auch auf schwierigsten Rasenflächen helfen soll einen dichten und schönen Rasen zu formen.
    Das Rasenpfaster besteht aus einem speziellen Kokosnuss-Schalen-Granulat, Rasensaat, Premium Keimsubstrat und Dünger. Das Granulat bindet das Wasser wie ein Schwamm und hält somit die Saat feucht und schließt diese in eine Schutzschicht ein. In Kombination mit dem Dünger wird der Rasensamen somit perfekt mit Wasser und Nährstoffen versorgt, dadurch soll sich die Aussaat wesentlich schneller entwickeln, wie bei unserer herkömmlichen Methode.
    b) Vorgehensweise:
    – Entfernen der abgestorbenen Grasreste/- u. Wurzeln mit einem Rechen, Rasenlüfter oder einem Vertikutiergerät
    – gleichmäßiges Aufbringen – 3mm dicke Schicht – des Rasenpflasters auf die kahlen Rasenstellen, bei dünn bewachsenen Stellen bitte nur die Lücken bedecken – bitte nicht überdosieren, so daß jeder Keimling genügend Raum zur Entwicklung erhält.
    – ausreichend Bewässernbis das Substrat von hellbraun auf dunkelbraun wechselt, die ausgebesserte Stelle immer mit genügend Feuchtigkeit versorgen – immer wenn das Granulat die Farbe wieder auf hellbraun wechselt, dies ist für das Gelingen unabdingbar.
    c) Wirkungsdauer:
    Die Wirkungsdauer des enthaltenen Düngemittels sind 2-3 Monate eine Nachdüngung ist jedoch bereits nach ca. 6 Wochen möglich – bitte nicht vorher nachdüngen, dies könnte zu Verbrennungen der noch jungen Triebe führen.
    d) Ergiebigkeit:
    Eine Packung mit 3,6kg reicht für ca. 16qm kahle Rasenfläche
    e) Anwendungszeitraum:
    die gesamte Vegetationsperiode von Frühling bis Spätherbst, das Rasenpflaster bitte innerhalb einer Saison verbrauchen – über den Winter ist es eher schlecht haltbar.
  2. Herkömmliche Methode
    a) Zusammensetzung und Wirkung:
    – Blumenerde
    – Bodenaktivator (möglich jedoch nicht zwingend erforderlich)
    Saatgut
    – Dünger
    b) Vorgehensweise (siehe Video folgt in Kürze):
    – Entfernen der abgestorbenen Grasreste/- u. Wurzeln mit einem Rechen, Rasenlüfter oder einem Vertikutiergerät
    – Aufbringung der Blumenerde mit einer Schicht von ca. 2cm
    – großzügige Aufbringung des Saatguts
    – Aufbringung des Bodenaktivators (möglich jedoch nicht zwingend erforderlich)
    – Aufbringung von Blumenerde um das Saatgut zu bedecken
    – Ausreichende Bewässerung
    – Nachdüngung mit Dünger ähnlich wie unter 1. beschrieben
    c) Wirkungsdauer:
    Wenn Sie den Dünger auf das Saatgut aufgebracht haben, dann reicht Ihnen das im Normalfall mind. 3 Monate bevor Sie diese Stellen (wie im Übrigen die restliche Rasenfläche) mit etwas Dünger beglücken sollten.
    d) Ergiebigkeit:
    ähnlich wie bei der Erstaussaat – natürlich erheblich günstiger als das Rasenpflaster, jedoch aufwändiger in der Vorgehensweise.
    e) Anwendungszeitraum:
     die gesamte Vegetationsperiode von Frühling bis Spätherbst.

Nachdem jetzt 3 Wochen seit der Rasenreparatur verstrichen sind können wir ein kleines Zwischenfazit ziehen:

Vorteile Rasenpflaster:

  • sehr einfach und schnell von jedem anwendbar
  • in einem Arbeitsgang ist alles erledigt
  • einfach Granulat auf die kahle Rasenstellen geben, verteilen – bewässern fertig
  • jederzeit u. vor allem jetzt im Herbst anwendbar, um den Rasen winterfit zu machen
  • 3-in-1-Mischung, Rasensamen + Keimsubstrat + Dünger
  • weniger Wasser durch Granulatspeicherung
  • keine Vorarbeiten, wie Blumenerde verteilen nötig
  • kein aussäen des Samens nötig
  • keine zusätzliche Düngung nötig
  • hervorragendes Ergebnis
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Vorteile herkömmliche Methode:

  • das gleiche Ergebnis wie oben
  • preiswerter wie die Substral-Methode, jedoch wesentlich zeitaufwändiger


34 Kommentare Montag, 2. September 2013 M. Morell

Qualitäts-Saatgut rechnet sich immer

Ich erhalte Herbst und Frühjahr vermehrt Anrufe zu Rasenproblemen.  Warum? Nicht alles, was als Rasen grün wurde, verschafft übers ganze Jahr  nachhaltig Freude, insbesondere „Alles-Selbermacher“ sind oft frustriert über das Ergebnis ihr Mühen.

Ich predige dann immer: Bei Rasensaatgut gibt es große Qualitätsunterschiede.
Hochwertige Rasengräser können im Vergleich zu billigen Gräsern nur mit erheblichem Mehraufwand produziert werden und die Erntemengen sind von Natur aus geringer als bei qualitativ schlechteren Arten und Sorten. Im Fachhandel gibt es eine unüberschaubare Menge an Sorten und Arten unter verschiendensten Bezeichnungen. Nicht alle Gräser sind für jeden Zweck geeignet, das ist klar. Je nach der angestrebten Nutzung muß man die geeignete Mischung auswählen. Die populärsten Rasenmischungen bestehen in der Regel aus folgenden Gräsern:

– Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
– Wiesenrispe (Poa pratensis)
– Rotschwingelarten (Festuca ssp.)
– Straußgrasarten (Agrostis ssp.)
– Schafschwingelarten (Festuca ovina ssp.)

Diese Arten werden aufgrund ihrer Eigenschaften in unterschiedlichen Anteilen zusammen gemischt, um den verschiedenen Anforderungen der Rasentypen gerecht zu werden.

Vorteil von Qualitätsmischungen: es werden deutlich geringere Aussaatmengen verbraucht. 40 – 50 g / m² einer einfachen Berliner Tiergarten Mischung stehen 20 – 25 g / m² einer Qualitätsmischung gegenüber. Qualität hat ihren Preis, der sich durch kleinere Saatmenge, Dauerhaftigkeit und leichtere Pflege schnell bezahlt macht. Wir empfehlen natürlich Qualitätssaatgut. Und Rollrasen. Noch Fragen? (Foto: Garpa)

Mehr:
www.rasengesellschaft.de

 

35 Kommentare Sonntag, 1. September 2013 M. Morell

Tipp: Welcher Rasen ist der richtige?

rasenwolfgartenflaschenEntscheidend für die Vorbereitung des Bodens und die Auswahl des Rasensaatgutes ist die Frage nach der vorgesehene Nutzung der Rasenfläche.
Das ist logisch, die Frage wird aber meist nicht gestellt oder nicht richtig beantwortet. Meistens soll ein Rasen am Haus unkompliziert und belastbar sein. Darauf laufen, spielen, liegen und feiern will man können, und die regelmäßigen Pflegearbeiten sollen nicht sehr aufwändig sein. Für diesen Verwendungszweck kommen die Rasengräser Ausdauerndes Weidelgras, Wiesenrispe, Rotschwingel und Lägerrispe in Frage.

Andererseits kann ein Hausrasen aber auch rein repräsentativen Zwecken dienen. In diesem Fall wird er kaum betreten oder belastet. Für einen Zierrasen sind die Rasengräser Rotschwingel, Wiesenrispe und Lägerrispe geeignet. In beiden Fällen müssen bei der Auswahl der Gräser noch besondere Standortbedingungen wie z.B. Schatten oder Trockenlage berücksichtigt werden. Im Zweifel helfen Fachleute oder Nachbarn, die Rasenerfolg haben. Mehr Informationen finden sich auch in folgenden Artikeln zum Thema:

„Anlage von Hausrasen“ der Deutschen Rasen Gesellschaft e.V.
http://www.rasengesellschaft.de/content/rasenbasis/rasentypen_hr_anlage.php
„Typen wählen je nach Zweck“
http://www.rasenblogger.de/2006/10/12/typen-waehlen-je-nach-zweck/
„Gras, die Mischung macht’s“
http://www.rasenblogger.de/2006/05/07/gras-die-mischung-machts/
„Qualitäts-Saatgut rechnet sich immer“
http://www.rasenblogger.de/2006/04/09/qualitaetssaatgut-rechnet-sich-immer/
(Photo: WOLF-Garten)

5 Kommentare Sonntag, 6. Mai 2012 M. Morell

Wann sollte man Rasen säen?

Viele juckt es in den Fingern. Schon im März stellen Gartenbesitzer, die kaum mehr warten können, die Frage „Kann man denn schon Rasen Samen säen?“ Und Rasensaat, die letztes Jahr noch im November ausgebracht wurde, ist die letzten Wochen ordentlich aufgeschossen und quält sich nun mit Hagel, Eis, Matsch und Wind.

rasngrossEnde Oktober heißt es „Ist Säen überhaupt noch möglich?“. Doch in beiden Fällen ist Warten bis zum Mai angesagt, weil das Risiko zu groß ist und immer ein Teilverlust zu erwarten ist. Wenn man lückenlos bewässern kann, darf auch im Juli und August ausgesät werden. Doch hier muss unbedingt täglich gegossen werden, sonst trocknet der Keimling aus. Katastrophal ist ausgiebiger Regen oder ein heftger Schauer, der die Saat wegwäscht und in Rinnen oder Senken (die es nicht geben darf) sammelt.

Am besten geeignet ist der ruhigere Monat Mai, eventuell auch schon Ende April, sowie September und bis Mitte Oktober. Zum einen keimt der Grassamen nur bei einer Wärme, die auch nachts nicht unter 10° C sinkt und braucht hierfür, je nach Sorte, auch viel mehr als eine Woche dieser konstant warmen Temperaturen. Demzufolge wären auch die Monate Juni, Juli und August geeignet. Doch hier drohen Gefahren. Heftige Regengüsse, Hagelschlag und Trockenperioden können die Arbeit und das investierte Kapital zunichte machen. Man muss dann oft von vorn beginnen, der Rasen ist dann mitunter nicht gleichmäßig und kann im schlimmsten Falle erst nach Monaten genutzt werden. Rollrasen ist hier wieder eine gute Alternative, die sich auch rechnet.

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5 Kommentare Freitag, 20. April 2012 M. Morell

Der perfekte Rasen für Gartenmöbel

Die Schönheit eines gepflegten Rasens im Garten ist wie ein Aushängeschild für ein Haus und seine Bewohner. Da der Rasen im Garten aber nicht allein zum Anschauen dient, sondern einer großen Beanspruchung stand halten muss, spielt die Auswahl des richtigen Rasens eine wichtige Rolle. Wie die Wahl des richtige Rasen ist eine regelmäßige Rasenpflege wichtig, sie sorgt dafür, die Schönheit des Rasens zu erhalten.

Es gibt unterschiedliche Sorten von Rasen, so dass die Auswahl mit Bedacht stattfinden muss. Für einen viel beanspruchten Rasen, der beispielsweise als Stellfläche für Gartenmöbel und als Liegewiese genutzt wird, ist ein einfacher Mischrasen die beste Alternative. Hier finden sich außer Gras ebenso Kräuter und Wiesenblumen, die hoher Beanspruchung standhalten und dem Rasen eine natürliche Wildwiesen-Optik verleihen. Doch auch Fußballrasen ist durchaus geeignet für die hohe Beanspruchung im Garten. Wer auf Wildkräuter und Blumen verzichten möchte, kann mit diesem Rasen aus dünnen Grashalmen, einen grünen und anspruchslosen Teppich im Garten zaubern.

Zum Aufstellen von Gartenmöbeln sollte also für einen Rasen entschieden werden, wo Gräser sich nach der Beanspruchung wieder aufrichten und durch Unverwüstbarkeit langfristig überzeugen. Natürlich spielt auch die Auswahl der richtigen Gartenmöbel eine Rolle, um einen Rasen lange schön zu halten. Regelmäßige Mäharbeiten sorgen für einen kurz geschnittenen und dicht wachsenden Rasen, der unter der Beanspruchung nicht leidet. Im Abstand von mindestens 2 Wochen, bei Bedarf auch öfter, sollte ein Rasen gemäht werden. Der Abstand zwischen den Mäharbeiten ist hauptsächlich von der Feuchtigkeit, sowie der Wärme in der Wachstumsphase abhängig. In trockenen Sommern wächst der Rasen weitaus langsamer, als im Sommern, wo öfter Regen fällt.

Um in Rasen und Boden keine bleibenden Löcher zu hinterlassen, eignen sich Gartenmöbel mit großer und ebener Standfläche am besten. Auf dem weichen Rasengrund können sie nicht kippen und hinterlassen keine bleibenden Beschädigungen im Rasen. Reine Terrassenmöbel erweisen sich ungeeignet.

Mehr zum Thema Rasensorten und Rasensaaten hier

4 Kommentare Dienstag, 27. Dezember 2011 M. Morell

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