Artikel aus April 2012

Rasenpflege-Investition: Mit dem Automower wird alles leichter – und letztlich günstiger im Unterhalt

Ich möchte hier mal ausdrücklich eine Lanze brechen für automatische Rasenmäher. Die Kosten werden durch das immer gleichmäßige Schnittbild, die Maulwurffreiheit, die Zeit- und Energie-Ersparnis sehr schnell wettgemacht. Hier drunter ist eine durchgerechnete Kaufempfehlung aus purer Überzeugung.

 

Erste Bedenken seitens der Raseneigentümer bestehen meist beim relativ hohen Anschaffungspreis, sowie in einem seit Jahrzehnten festsitzenden „Vor“-Urteil, dass ein gut funktionierender Rasenmäher richtig Krach machen muss. Glaubenssache. Besonders in Bezug auf den Krach sind die neuen Mähroboter eine wahre Wohltat für die Ohren von Benutzer und Nachbarn. Mit einer Arbeits-„Lautstärke“ von 62dB bestechen z. B. die Automower von Husqvarna – die am häufigsten verkauften Mähroboter weltweit. Viele Rasenbesitzer programmieren, deshalb Ihren Automower bereits so, dass dieser nur nachtsarbeitet und somit das Rasen mähen vollständig „unsichtbar/-hörbar“ wird.

Nun zum Anschaffungspreis – dieser sieht mit ca. 1500 EURO für einen Rasenmäher und einer zu mähenden Fläche von 500 qm in der Tat erst einmal  abschreckend aus. Die erste Reaktion ist dann auch meist „da geh ich doch zum nächsten Baumarkt und hol‘ mir einen Benziner – der kostet nicht mal die Hälfte“.

Meiner Ansicht nach viel zu kurz gedacht, denn vergleicht man nicht nur den Anschaffungspreis, sondern bezieht in die Vergleichsrechnung auch die Arbeitszeit für Rasenmähen und Schnitt entsorgen, sowie die Unterhaltskosten der beiden Mäher mit ein… dann sieht das Ergebnis gleich erheblich anders aus. Immer vorausgesetzt natürlich, dass Rasen mähen NICHT Ihr Hobby ist – das soll es ja auch geben.

Jetzt Kostenvergleichsrechnung per PDF hier klicken.

Ich für meinen Teil ziehe jedoch z. B. folgende Freizeitaktivitäten am Samstag Nachmittag dem Rasenmähen klar vor, eben meine Art die Lebensqualität zu steigern:

  • Familie, Freunde sehen
  • Schwimmbad
  • Grillabend vorbereiten
  • Shopping
  • Fussball-Bundesliga… usw.

Hier klicken zu einigen echten Kundenmeinungen zur Qualität der automatischen Rasenmäher.

 

1 Kommentar Freitag, 20. April 2012 M. Morell

Wann sollte man Rasen säen?

Viele juckt es in den Fingern. Schon im März stellen Gartenbesitzer, die kaum mehr warten können, die Frage „Kann man denn schon Rasen Samen säen?“ Und Rasensaat, die letztes Jahr noch im November ausgebracht wurde, ist die letzten Wochen ordentlich aufgeschossen und quält sich nun mit Hagel, Eis, Matsch und Wind.

rasngrossEnde Oktober heißt es „Ist Säen überhaupt noch möglich?“. Doch in beiden Fällen ist Warten bis zum Mai angesagt, weil das Risiko zu groß ist und immer ein Teilverlust zu erwarten ist. Wenn man lückenlos bewässern kann, darf auch im Juli und August ausgesät werden. Doch hier muss unbedingt täglich gegossen werden, sonst trocknet der Keimling aus. Katastrophal ist ausgiebiger Regen oder ein heftger Schauer, der die Saat wegwäscht und in Rinnen oder Senken (die es nicht geben darf) sammelt.

Am besten geeignet ist der ruhigere Monat Mai, eventuell auch schon Ende April, sowie September und bis Mitte Oktober. Zum einen keimt der Grassamen nur bei einer Wärme, die auch nachts nicht unter 10° C sinkt und braucht hierfür, je nach Sorte, auch viel mehr als eine Woche dieser konstant warmen Temperaturen. Demzufolge wären auch die Monate Juni, Juli und August geeignet. Doch hier drohen Gefahren. Heftige Regengüsse, Hagelschlag und Trockenperioden können die Arbeit und das investierte Kapital zunichte machen. Man muss dann oft von vorn beginnen, der Rasen ist dann mitunter nicht gleichmäßig und kann im schlimmsten Falle erst nach Monaten genutzt werden. Rollrasen ist hier wieder eine gute Alternative, die sich auch rechnet.

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5 Kommentare Freitag, 20. April 2012 M. Morell

Von der Erfindung des Rasenmähers, die verschiedenen Formen und Typen

Man musste das Gras früher per Hand aufwändig mit Sichel und Sense kürzen. Damals war man froh, wenn der Rasen nicht so hoch wurde, langsam wachsende Grasmischungen waren üblich, dafür  musste man nicht so viel Aufwand betreiben. Mit Maschinenantrieb wurde alles viel leichter.

Textilingenieur Edwin Beard Budding war vor der Jahrhundertwende aufgefallen daß man die üblichen Handsensen nicht mehr verbessern kann und wendete ein Prinzip der Weber auf das Rasenschneiden an. Die Webereimaschine hat bei einem Stoff die überschüssigen Fasern automatisch entfernt und dieses Prinzip eignete sich auch bestens für das Rasenschneiden. Er meldete im Jahr 1830 das Patent auf einen Handrasenmäher an. Allerdings wurd erst 1902 der erste motorbetrieben Rasenmäher erfunden und zwar von der Firma Ransomes. 50 Jahre später, im Jahr 1956, hat SOLO dann die ersten Sichelmäher nach serienmaß verkauft. Cricket, Fussball und andere populäre Rasensportarten haben sicher auch für die schnelle Verbreitung der Rasenmähertechnik gesorgt. Der Erhalt der Sportplätze rechnete sich, auch Vereine konnten sich Top-Rasen leisten.

Damals noch revolutionär, heute gibt es über 800 verschiedene benzinbetriebene Rasenmäher, die sich in Eigenschaften und Typen unterscheiden. Beim Rasenmäher unterscheidet man auch in Elektromäher (Kabel oder Akku), Rasentraktoren (Motor ist vorm Fahrer), Handmäher (Spindelmäher), Aufsitzmäher (Motor ist hinterm Fahrer) und Benzinmäher. Außerdem werden die Rasenmäher noch nach der Anordnung des Messers unterschieden.

Es gibt das Scherenprinzip, wobei das Obermesser an einer rotierenden Spindel angebracht ist und das Gras gegen das feststehende Untermesser schneidet. Sichelmäher haben zum Beispiel ein horizontales Messer. Dieses rotiert und schlägt das Gras mit hoher Geschwindigkeit ab. Der Balkenmäher hingegen besitzt mehrere Untermesser und hin und her bewegende Obermesser, die dann wie beim Scherenprinzip handeln. Man könnte den Balkenmäher als große Haarschneidemaschine betrachten.

Mittlerweile gehören Rasenmäher, ob hand-, motor- oder elektrobetrieben, zur Grundausstattung fast jeden Grundstückes mit Zierrasen. Nach Angaben des Herstellers Briggs & Stratton sind in Deutschland allein über fünf Millionen Rasenmäher im Einsatz, die mit Benzin betrieben werden. Der Markt offeriert etwa 800 Modelle von 50 Herstellern, wobei der überwiegende Anteil von Elektro- oder Benzinrasenmähern sowie Rasentraktoren bestritten wird.

Moderne Mähroboter oder Automower haben akkubetriebene Sichelmmähwerke. Sie finden durch intelligente Technik ihren Weg durch den Garten, umfahren Hindernisse und mähen dauerhaft auch große Flächen kreuz und quer. Dabei wird nur wenig nachgewachsener Halm gemäht und als Mährückstand wie beim Mulchen in der Grasnarbe belassen. Die Folge ist ein immer exates Raseschnittmaß, verringerter Düngebedarf und so gut wie lautlose Erledingung der Mäharbeit auch in der Nacht. Bei Abwägung der Kosten ist der Wegfall von Mäharbeit und Entsorgung mit zu berücksichtigen. Auch die Wartung minimiert sich enorm. Hier beispielhaft eine Quelle:

 

Kommentar schreiben Sonntag, 15. April 2012 M. Morell

Gartenplanung 2012 – Welche Bodenbedingungen braucht ein Rasen zum Wachsen?

Die vorherrschenden Bodenbedingungen haben einen großen Einfluss darauf, ob sich der Rasen den Erwartungen entsprechend entwickelt und viel Freude bereitet.

Auch, wenn die Rasenfläche wesentlich schneller nutzbar ist, als bei klassischem gesäten Rasen, muss auch für die Anlage einer Grünfläche mit Fertigrasen der Boden vorher entsprechend vorbereitet werden, insbesondere wenn der Boden keine optimalen Bedingungen mitbringt. Zwar ist gerade Fertigrasen sehr resistent im Gegensatz zu eingesätem Rasen und auch das Ergebnis ist wesentlich gleichmäßiger, aber um sich nachhaltig gut zu entwickeln, braucht Fertigrasen ebenso gut die für eine gutes Rasenwachstum notwendigen Voraussetzungen.

Wie so häufig im Leben – die richtige Mischung macht es und genau das gilt auch für einen guten Boden, auf dem ein Fertigrasen verlegt werden soll. Der ideale Gartenboden ist von krümeliger, nährstoffreicher Struktur und kann bei guter Belüftung trotzdem ausreichend Wasser speichern. Diese Eigenschaften werden durch ein Zusammenspiel der Bodenbestandteile Sand, Lehm, Ton & Humus erreicht. Fehlen Bestandteile im Boden, können diese aber durch das manuelle Einbringen derselben angereichert werden und der Boden wird qualitativ besser. Nach der Aufbringung von Fertigrasen werden die Bodenverbesserungen dann schnell sichtbar, indem der Fertigrasen in saftigem Grün steht und belastbar ist.

Das Vorkommen von Lehm, Humus und Sand ist auch für Laien durch einen einfachen Test erkennbar.

Leichter, sandiger Boden:

– hat oftmals einen hohen Sandanteil
– lässt sich nicht formen und rieselt durch die Finger in der Hand
– in der Regel keine Probleme mit Staunässe
– gut belüftet
– oft eher nährstoffarm und nur eine geringe Speicherfähigkeit an Wasser

Rasen, der auf leichtem und sandigen Boden angelegt wird, egal ob Fertigrasen, Fertigrasen, Teppichrasen oder auch frisch gesäter Rasen, kann auf diesen oft ausgelaugten und wasserarmen Böden nur eingeschränkt gut gedeihen. Daher ist hier eine gute Düngung und vermehrtes Wässern notwendig.Um aber ein gutes Anwachsen der Fertigrasen-Fläche zu ermöglichen und auch um einen saftig grünen Rasen zu erhalten, sollten aber die Maßnahmen zur korrekten Versorgung mit Nährstoffen und Wasser durchgeführt werden.

Normaler Boden

– Mischung aus Sand, Lehm, Humus
– formbar, aber nicht zu stark verdichtet
– große Anzahl an Mikroorganismen
– gute Speicherfähigkeit von Nährstoffen und Wasser

Dieser sehr gut für Rasen in allen Variationen geeignet. Sowohl frisch gesäter Rasen, wie auch Fertigrasen honoriert diese Bodenbedingungen in der Regel mit einem saftigen Grün. Vor einer Aufbringung von Fertigrasen sind daher keine besonderen Maßnahmen notwendig. Die typischen Vorbereitungen der späteren Rasenfläche, wie ein Entfernen des Altrasens, das Herstellen der planen Fläche etc. sind natürlich trotzdem vorzunehmen, um eine unproblematische Aufbringung des Rollrasens zu ermöglichen. Gerade bei diesen Bodenbedingungen geht die Aufbringung von Fertigrasen sehr schnell und auch ein Anwachsen von Fertigrasen stellt kein Problem dar, so dass die Rasenfläche umgehend genutzt werden kann.

Schwerer Boden:

– sehr hoher Anteil von Ton oder Lehm
– große Verdichtbarkeit
– gute Speicherfähigkeit von Nährstoffen und Wasser
– Gefahr von Staunässe aufgrund der Verdichtung

Um dem Rasen auch bei diesen schwierigen Bedingungen eine Möglichkeit zu geben, in saftigem Grün zu stehen sind vielfältige Maßnahmen notwendig. Mechanische Auflockerung und auch das Untermischen von Kompost, Humus etc. kann notwendig sein, um die Dichte des Bodens zu verringern und die Eigenschaften zu verbessern. Auch vor der Aufbringung von Fertigrasen auf diesem Boden sind diese Maßnahmen notwendig. Zwar bringt Fertigrasen kleine eigene Erdschicht mit, aber trotzdem müssen diese Rasensorten Wurzeln im darunter liegenden Erdreich schlagen können und gleichzeitig vor der auftretenden Staunässe geschützt werden. Sonst ist die auch die Freude an frisch verlegtem Fertigrasen nur von kurzer Dauer. Vor der Aufbringung vom Fertigrasen sollte daher der Boden professionell vorbereitet und aufgelockert werden. Häufig sind dafür Maschinen notwendig, die nur ein Profi zu Verfügung hat. Nach der entsprechenden Präparation geht die eigentliche Aufbringung des Rollrasens auch auf schwerem Boden recht zügig und die Rasenfläche kann umgehend genutzt werden.

Eine kompetente Analyse der Bodenbedingungen und auch die individuelle Vorbereitung und fachmännische Aufbringung des Rollrasens bietet unter anderem die Firma Kerkhoff Grün (www.rasen-verlegung.de ) an. Dort kann auch ein kostenloses und unverbindliches Angebot für eine Aufbringung von Fertigrasen (rasen-verlegung.de/rollrasen_verlegeangebot.html) angefragt werden über ein Formular.

(Fotos und Text mit Genehmigung von rasen-verlegung.de)

Mehr zum Thema Rollrasen, Pflege und Verlegung hier

 

1 Kommentar Samstag, 14. April 2012 rasen-verlegung.de

Der Frühling? Der Frühling!

Isolde Fritsch-HamannDer Frühling lässt auf sich warten in diesem Jahr.
Wir können ihn immer noch nicht fühlen, wir können ihn kaum sehen – aber wir können ihn hören: in der freien Natur und im Garten. Es klingt, es rauscht, es zwitschert und plätschert, es singt und tirilliert – und plötzlich schieben sich die grauen Wolken zur Seite und wir erwachen mit dem Grün und dem Blau und dem Gelb und wissen: er ist nicht mehr aufzuhalten – der Frühling.

Die Amseln haben Sonne getrunken
aus allen Gärten strahlen die Lieder.
In allen Herzen nisten die Amseln
und alle Herzen werden zu Gärten
und blühen wieder.

Nun wachsen der Erde die großen Flügel,
und allen Träumen neues Gefieder.
Alle Menschen werden wie Vögel
und bauen Nester im Blauen.

Nun sprechen die Bäume im grünen Gedränge,
und rauschen Gesänge zur hohen Sonne.
In allen Seelen badet die Sonne,
alle Wasser stehen in Flammen.
Frühling bringt Wasser und Feuer
liebend zusammen.

Max Dautheney

Kommentar schreiben Montag, 9. April 2012 Isolde Fritsch-Hamann

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