Renovierung: Schnelles Vorher/Nachher und alles ohne Umgraben?

Montag, 30. April 2012 M. Morell

Auf der Seite gartenatelier.de findet man eine Anleitung zum Trimmen von abgewirtschaftetem Rasen. Und das liest sich so:

Jibbt det det?»Nach mehreren Jahren siedeln sich im Rasen Fremdgräser und Wildkräuter an, und die Rasennarbe ist durch zu starkes Begehen zerstört. Sollte der Rasen sich nicht mehr aus eigener Kraft erneuern, dann muss er behandelt werden. Heute kann man schon nach sechs bis acht Wochen wieder einen dichten Rasen haben, ohne ihn vorher komplett umzugraben.

Dies vollzieht sich in folgenden Arbeitsschritten:
– alten Rasen so tief wie möglich mähen, Schnittgut entfernen
– Rasen vertikutieren, Rasenfilz beseitigen
– Fläche mit einem Starterdünger gleichmäßig düngen
– Saatgut gleichmäßig und sparsam aufbringen
– gesamte Fläche mit einer dünnen Schicht Torf bedecken
– Fläche fein beregnen, 1 – 2 Wochen feuchthalten, der Torf darf nie abtrocknen
– nach vier Wochen etwa einen Spezialdünger auf die Rasenfläche ausstreuen
– sind die Gräser etwa 8 cm hoch sind, auf ca. 4 cm Höhe heruntermähen
– einmal wöchentlich mähen
– nach 6 Wochen ist der Rasen dicht«

Nun frage ich mit ernsthaftem Interesse: Ist das der Weg? Geht das? Ist das der Weg der Profis? Oder ist das ein PR-Vorstoss der Torf- und Dünger-Vertreiber?
Bitte Feedback, wir wollen es wirklich, wirklich wissen.

Archiviert unter: Rasenpflege und Rollrasen

3 Kommentare Kommentar schreiben

  • 1. Kurt Muller-Wissmath  |  11. Mai 2006, 03:14 Uhr

    Ja. so habe iuch es auch schon gemacht und es funktioniert. Allerdings verteilt man die Rasenkörner ungleichmässig, wenn man den Torf mittels eines Rechens oder ähnlichem aufbringt. Besser aber erheblich mühsam ist es, den Torf mittels eines Siebes fein aufzubringen. Es muss übrigens kein Torf sein, torfhaltige Rasenerde ist genau so gut. Nicht geeignet ist Kompost, da dieser das Saatgut zersetzt.

  • 2. Hausgarten.net  |  16. März 2007, 11:20 Uhr

    Ob es DER Weg ist, lässt sich schwer sagen, aber die Abfolge scheint schlüssig und logisch. Im Optimalfall funktioniert das sicher, aber viele würden wohl zwischendurch Fehler machen z.B. bei der Stärke der Torf-Schicht. „Dünn“ ist sehr ungenau, zumal Rasen sehr sensibel reagiert, wenn es um die Abdeckung der gesamten Fläche geht.

  • 3. Klaus Gürtel  |  15. September 2009, 15:29 Uhr

    Ja, das macht man so. Allerdings muss es wirklich nicht unbedingt Torf sein. Man bringt eben eine neue Schicht Erde o.ä. ein, um neue Nahrung zu bekommen und damit man nicht walzen muss.
    Es gibt inzwischen auch ummanteltes Saatgut, das dürfte auch ohne diese Schicht auskommen.

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