Artikel aus Februar 2012

Der Frühling naht …

Der Rasen wächst, es ist Vorfrühling, andere nennen das Winter. Hier gibt es Angebote, weil es (noch) kalt ist.


Kommentar schreiben Sonntag, 19. Februar 2012 M. Morell

Honda Benzinrasenmäher ist Testsieger im Praxistest ’selbst ist der Mann‘

Bereits in der März-Ausgabe 2011 veröffentlicht das Magazin „selbst ist der Mann“ den großen Praxistest für Benzinrasenmäher mit über 50 cm Schnittbreite und Radantrieb. Der Honda Benzinrasenmäher HRX 537C VY konnte hier überzeugen und fuhr den Testsieg ein. Die neutralen Tester der Redaktion des Magazins und des TÜV-Nord (Rheinland) lobten vor allem die ergonomische Bedienung und die präzise Steuerung des Antriebs des Honda HRX 537.

Die Geschwindigkeit des Honda wird über den so genannten Smart Drive-Antrieb geregelt. Dies ist ein Schmetterlingshebel am Holm, mit dessen Hilfe die Geschwindigkeit des Mähers stufenlos und komfortabel per Daumendruck geregelt wird. Ein leichter Druck genügt und die Geschwindigkeit erhöht sich. Zudem ist der Hebel selbst verstellbar und so optimal an die Handhaltung des Benutzers anpassbar. Manövrieren und Wenden werden so zum Kinderspiel.

Das aus dem Kunststoff Xenoy/Nexite bestehende Mähgehäuse macht den HRX 537 im Vergleich zu den anderen getesteten Mähern leichter. Ein Vorteil, denn die Rasenmäher mit hoher Schnittbreite wiegen sowieso schon über 40 kg und sind keine Leichtgewichte.

Der einfache Wechsel von Mähen auf Mulchen über den Hebel am Mähdeck (Honda Versamow-Technologie) überzeugte. Das Schnittbild beim Mulchen bekommt gute 5 von 6 möglichen Punkten. Das intelligente Versamow-System des Mähers überzeugt vollends und erzeugt Bestnoten beim Thema Mulchen: Die Honda Technologie besteht aus Zwillingsmessern, die sowohl Mulchen als auch Mähen können, so dass kein Messerausbau nötig ist. Über den Hebel am Mähdeck lässt sich zudem der Auswurfkanal stufenweise verschließen, so dass der Benutzer nicht nur Fangen oder Mulchen, sondern auch in mehreren Zwischenstufen mähen kann. So wird der HRX 537 zum Multifunktionsgerät, welches schnell und flexibel die richtige Einstellung für jede Mähbedingung bietet.

Der Fangkorb bei den Honda Rasenmähern kann sehr leicht nach oben hin ausgehoben werden. Zudem verfügt der Fangkorb über keine störenden Kanten, die beim Entleeren Schnittgut im Fangkorb zurücklassen und die Reinigung erschweren..

  • Zum Test gibt es einen 2-Minuten Film, den Sie sich auf der Homepage der „selbst ist der mann“ ansehen können. Klicken Sie einfach hier.

Kommentar schreiben Sonntag, 19. Februar 2012 M. Morell

Gartenkalender: Schlag nach bei Ulmer Online

Wo wir gerade bei Gartentipps sind: Die Tipps im Gartenkalender von Ulmer gehören zu den ambitioniertesten. Sie kommen auch als Email, wenn man mag. Im laufe der Jahre hat sich ein reicher Fundus angesammelt. Auch die anderen Webbbereiche sind von bester Güte. Ein Beispiel zum Thema Zwiebelblumen:

»Im Herbst aufs Frühjahr setzen. Sie tun, was sie wollen, und wenn sie sich wohlfühlen, sind sie nicht zu bremsen: verwildernde Blumenzwiebeln und Knollen. Mehr dazu hier

1 Kommentar Sonntag, 19. Februar 2012 M. Morell

Von wegen Pause: Der Winter ist Gartengestalter’s Hauptsaison

Ein alter Gartenbesitzer-Mythos lautet: Weht im Herbst das Laub von den Bäumen, geht die Natur in eine wohlverdiente Wachstumspause: Irrtum – eben nicht! Ihr oberirdisches Wachstum haben die Pflanzen zwar abgeschlossen, unter der Erde sind sie aber umso aktiver und sorgen für ideale Startvoraussetzungen für den kommenden Frühling. Pflanzzeit ist jetzt – und (noch) entspannte Zeit für ein Planungsgespräch mit einem kompetenten Fachmann.

Viele glauben es kaum: Von November/Dezember bis März ist Gartengestalters Hauptsaison. Ob mit oder ohne Frost – es wird geplant und renoviert und neu angelegt, damit der Garten im Frühling umso schöner erwacht. Und der Nachbar sagt: „Erstmal feiern wir Weihnachten und Silvester – dann schauen wir im Februar oder März weiter.“ Ob er dann noch einen Termin beim Gartenfachmann bekommt?

Wer zuerst kommt, der …

Wenige Monate nach der Gartensaison ist die Erinnerung noch recht frisch, wo ein kräftiger Farbtupfer eine langweilige Ecke beleben könnte, an welcher Stelle ein Sichtschutz fehlt oder eine Lücke im Staudenbeet gähnt. Bestimmt ist noch der ein oder andere Gartenwunsch offen, den einem der Fachmann erfüllen kann. Der pflegende Top-Gärtner ist ja auch ein kreativer Gartengestalter. Er erkennt, was aus dem mit Liebe angelegten Garten noch werden könnte und schmiedet mit einem gemeinsam bereits Pläne für die nächste Gartensaison. Jonni Borgmann, »Gärtner von Eden« in Rellingen sagt aus Erfahrung: „First come, first serve, das ist jedes Jahr wieder das gleiche Motto. Wenn im März die Sonne steigt, steht das Telefon kaum still. Die Kunden wollen Schwimmteiche oder neue Terrassen, dann sind die Auftragsbücher meist schon voll. Mit einer Planung Anfang des Jahres kann man noch einen günstigen Bautermin erwischen und alles wird zeitig und ohne Stress fertig. Auch Baumschnitte sind jetzt viel besser durchführbar als im weiteren Frühjahr.“

Schwere Maßnahmen nur bei Frost

Entgegen der landläufigen Meinung ist Frost für die Erledigung schwerer Arbeiten willkommen. Er hilft, die Oberfläche zu schonen, die sich durch den Einsatz von Maschinen bei Nässe und milden Temperaturen in eine Schlammlandschaft verwandeln könnte. Bei Mauer- und Pflasterarbeiten hingegen bedeutet eine Frostperiode immer Wartezeit. Klassischer Gehölzschnitt, Holzfällarbeiten und sogar Formschnitt können dann durchaus gut erledigt werden. Hubwagen für den Schnitt in großer Höhe stehen dann wie eine eins und hinterlassen kaum Spuren“, sagt Jonni Borgmann. Er macht die Erfahrung, dass Garten- und Pflanzpläne in diesen Monaten besonders gut erarbeitet und verabschiedet werden können, um dann von Fachleuten in wahre Traumgärten umgesetzt zu werden. „Da erwachen andere gerade erst aus dem Winterschlaf und reiben sich die Augen“

Extratipps vom »Gärtner von Eden«:
Immergrüne für Balkon und Terrasse, niedrige Hecken und blühende Sträucher

Wenn Eis und Schnee Einzug halten und der Wind um die Hausecken pfeift, dann sind die Laubbäume längst kahl, die letzte Rose ist meist verblüht, und alles Leben scheint sich im Winterquartier verkrochen zu haben. Doch Terrasse und Balkon müssen nicht trist und leer bleiben. Denn jetzt beginnt die große Zeit der immergrünen Gehölze und der frostharten, wintergrünen Stauden und Hecken. “Viele immergrüne Gehölze können auch Balkon und Terrasse verschönern, denn einige wachsen langsam oder bleiben von Natur aus klein. Schön in der kalten Jahreszeit sind z.B. Buchsbäume und Winterheide. Auf der Giardina und auf der Chelsea Flower Show konnte man beobachten, dass der Trend noch immer in Richtung formgeschnittener Nadelgehölze wie Eiben, Thuja, Taxus usw. zeigt“, so Borgmann. „Sich mit Trends auseinanderzusetzen gehört zum Beruf, aber sie fachlich korrekt einzusetzen, ist die Herausforderung, die man immer wieder neu nach Objekt lösen muss. Fachlich ist eine Trendkopie nicht das, was wir »Gärtner von Eden« fördern wollen – sondern der sachgerechte Umgang mit Pflanzen, dafür bezahlt uns der Auftraggeber“

Grüne Muscheln, blaue Sterne

Klassiker: Auch einige Nadelbäume können jetzt in Gefäßen auf Balkon und Terrasse eine gute Figur machen. Eine kleine botanische Kostbarkeit ist dabei die sehr langsam wachsende Muschelzypresse (Chamaecyparis obtusa ’Nana Gracilis’). Ihre kleinen Zweige sind so gedreht und gewellt, dass sie tatsächlich an Muscheln erinnern. Reizvoll ist auch der Blausternwacholder (Juniperus squamata ’Blue Star’). Dieser kompakt und langsam wachsende Wacholder hat silberblaue Nadeln, wird jedoch in neuen Anlagen trotz seiner Reize eher selten eingesetzt.

Immergrüne haben im Winter Durst

“Viele Gartenbesitzer wissen nicht, dass immergrüne Gehölze wie Zuckerhut-Fichten oder Kriechspindeln auch im Winter Wasser über ihre Nadeln beziehungsweise Blätter verdunsten. Im Garten können sie mit ihren Wurzeln noch aus tieferen Bodenschichten Wasser aufnehmen, in Gefäßen ist der Wurzelraum für die Pflanzen dagegen sehr begrenzt und es kann viel schneller zu Wassermangel kommen“ warnt Jonni Borgmann. Deshalb sollten Immergrüne, die in Töpfen, Kästen oder Kübeln wachsen, an frostfreien Tagen unbedingt gegossen werden. „Wichtig ist außerdem ein schattiger, geschützter Standort, an dem sie vor austrocknender Sonne und Wind geschützt sind“, sagt’s und gibt lächelnd eine Extraportion Wasser aufs Formgehölz.

Niedrige Hecken oder blühende Sträucher

Für niedrige Einfassungen bieten sich neben dem klassischen Buchsbaum und der zwergig wachsenden Berberitze auch Halbsträucher an, zum Beispiel Lavendel, Heiligenkraut, Gamander oder niedrige Fingerkraut-Sorten. Diese Pflanzen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich durch Schnitt klein und kompakt halten lassen, ohne dadurch ihre Schönheit zu verlieren. Wer sich eine geschnittene Hecke mit attraktivem Blüten- oder Fruchtschmuck wünscht, wählt jetzt zum Beispiel die immergrüne Berberitze, die im Mai goldgelbe Blütenrispen trägt, oder den unverwüstlichen Feuerdorn, der sich im Herbst unter roten, orangen oder gelben Beeren biegt. Viele andere Blütensträucher lassen sich ebenfalls klaglos in Form halten, wie Blutjohannisbeere, Forsythie, Rot- und Weißdorn oder der beliebten Schneeball. „Von Schnee aber werden wir bald genug haben“, sagt Jonni Borgmann. „Bald ist endlich wieder Frühling … Wünschen wir uns ein schönes, neues Gartenjahr!“

Kommentar schreiben Montag, 13. Februar 2012 M. Morell

Rasen, so exakt geschnitten wie der Crewcut eines Marines

Zeig‘ mir deinen Rasen und ich sage dir, wer du bist. Beim Kampf um den perfekten Vorstadtrasen ist dem Amerikaner jedes Mittel recht: Vom Unkrautvernichter aus dem Militärlabor bis zum blutigen Mord. Petra Steinberger schreibt in der Süddeutschen:

„Charles Martin saß wie so oft auf seiner Veranda in Union Township, Ohio, als er den Nachbarssohn dabei erwischte, wie der durch seinen scharf gemähten Vorgarten lief. Da holte Charles Martin sein Gewehr und schoss. Der Junge brach auf dem Rasen zusammen. Martin schoss noch einmal, aus nächster Nähe. Der Junge war auf der Stelle tot. „Hat mich genervt“, erklärt Martin später, „hat Sachen in meinem Garten zerstört.“ Ein extremer Fall von „lawn rage“, von Rasenfuror war das, sagten Psychologen danach – aber bei weitem nicht der einzige. Jedes Jahr gibt es derartige Zwischenfälle, in einer idyllischen Vorstadt irgendwo in Amerika, dort, wo der Rasen noch unkrautfrei und grün ist und so exakt geschnitten wie der Crewcut eines Marines.
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Kommentar schreiben Montag, 6. Februar 2012 M. Morell

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