Artikel aus Februar 2012

EUFLOR: Rasendünger komplett gibt es jetzt in granulierter Form

Den EUFLOR Rasendünger komplett gibt es jetzt als kompaktes Granulat, das die einfache Ausbringung mit handelsüblichen Streuwagen möglich macht.

Der milde organisch-mineralische Volldünger mit Sofort- und Langzeitwirkung beseitigt durch seine ideale Nährstoffkombination schnell und lang anhaltend den Nährstoffmangel des Rasens. Er ist besonders geeignet für humusarme Rasenflächen und Rasenneuanlagen. Er ist ab sofort erhältlich in der 5kg Faltschachtel sowie im 12,5kg Eimer.

Kommentar schreiben Mittwoch, 29. Februar 2012 M. Morell

Maulwurf im Rasen, Talpa europaea wie fangen?

Schon wieder ein Hügel inmitten der makellosen grünen Fläche. Und da, noch einer und noch einer…. es werden immer mehr, und sie werden immer höher und größer. Warum nur sind diese Erdpyramiden immer nur auf meinem Rasen und nicht beim Nachbarn?

Dimmer am Ball - der Maulwurfa stellt sich doch zunächst einmal die Frage: Welche Schäden richten eigentlich diese kleinen, aktiven Störenfriede an? Fakt ist: Dieses unterirdische, dickfellige Urtier mit dem Namen Talpa europaea belüftet das Erdreich. O.K. es untergräbt unsere Möglichkeiten, es für immer zu stoppen. Es soll sogar Gartenbesitzer(innen) geben, die jagen das 15 bis 20 Zentimeter lange, fleißige Wühl- und Grabetier seit vielen Jahren ohne sichtlichen Erfolg. Der unermüdliche Einsatz von Geruch, Lärm, Hochfrequenzen oder, oder, oder beeindruckt den Maulwurf vermutlich nur peripher.

Seine ärgsten Feinde auf und über der Erdoberfläche – neben dem Menschen versteht sich – sind Iltis, Hermelin, Igel, Fuchs, Marder, Eule, Rabe, Storch, Falke und nicht zuletzt der Bussard. Doch viele dieser Kreaturen sind inzwischen aus unserer verstädterten Lebensgewohnheit geflüchtet. Damit wenigstens der Maulwurf bei uns überlebt, wurde er vom Gesetzgeber unter Naturschutz gestellt – und darf demzufolge nur gejagt oder beseitigt werden, wenn er größeren Schaden anrichtet.

Und ist es unser Schaden, wenn der Regenwurmvernichter Maulwurf sich über Winter riesige „Überlebensvorräte“ an lebenden Würmern anlegt? Oder sich von der Vielfalt des im Boden befindlichen Lebens ernährt? Nicht wirklich. Zudem zeigen die Aktivitäten des Maulwurfs an, dass der Garten- oder Rasenboden ökologisch völlig in Ordnung ist.

Das Tierchen lockert nicht nur den Boden auf, sondern frisst und frisst auch viele dort im Erdreich lebenden Schädlinge auf. Auf seiner Speisekarte stehen nicht nur Mai- und Mistkäfer, große kräftige Maulwurfsgrillen, Nacktschnecken, Asseln, sondern auch (wer hätte das gedacht) sogar Spitz- und die gemeinen Wühlmäuse.

Kleiner Gärtner-Tipp: Einfach seine Bodenerhebung mit der Schaufel oder Harke flach machen. ACHTUNG – und nicht anschließend die weiche Erde in die Gänge treten, weil das möglicherweise die natürliche „Klimaanlage“ des Gänge – Labyrinths beeinträchtigt … und das motiviert die Erdbewohner unmittelbar zum erneuten Hügelbau. Es gibt sogar so sensible lichtscheue Erdwühler, die über diese Maßnahme so verärgert sind, dass sie nach dieser einfachen Erdbewegung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 67 Meter pro Minute (4 km/h) in den Nachbargarten abwandern.

Um die beiden fünffingrigen Grabhände des Schaufelbaggers zu fangen, empfiehlt sich die Kastenfalle aus Holz oder Kunststoff. Wer beim Einsatz die Gebrauchsanleitung sorgfältig beachtet, könnte zu besseren Fangquoten kommen. Die beste Zeit für diesen „Undercover-Einsatz“ ist von September bis November und von Februar bis Ende April, dann sind Maulwürfe besonders aktiv. Ansonsten bleibt nur eine langjährige Freundschaft mit einem Tier der ganz besonderen, schützenswerten Art. Sie gehören für mich zum Rasen, auch wenn sie viele rasend machen.

Langfristig werden Maulwürfe auch durch den Einsatz von Mährobotern und Automowern vertrieben. Deshalb der Tipp von uns:

3 Kommentare Sonntag, 26. Februar 2012 John Langley

Wann Rasen kalken?

Eine nette Gartenbegeisterte aus Elmshorn traf ich im dortigen Garten-Paradies von Isolde Fritsch-Hamann und Mann Piet. Sie meint, dass Kalk – wenn überhaupt – erst im Frühjahr, etwa im März, auf den Rasen gebracht werden muss. Sie hat es trotzdem bereits hinter sich und es sieht jetzt wie Rauhreif aus. Wir haben Winter bei über 10 Grad Celsius. Nun lese ich in „Land und Garten“, man solle bereits im November oder Dezember kalken. Welche Aussage stimmt nun?

Meine Gartenbau-Kunden verhalten sich zum Thema Kalken uneindeutig: Im Prinzip ist beides richtig. Das Wichtigste ist, dass Kalk nie zusammen mit Stickstoffdünger auf den Rasen gebracht wird. Denn dabei wird Nitratstickstoff freigesetzt. Zwischen der Gabe von Kalk und der Stickstoffdüngung sollten deswegen mindestens vier Wochen liegen. Wenn die Düngung erst im April erfolgt, kann also auch Anfang März gekalkt werden. Weil die Kalkgaben einen Vorrats-Effekt von zwei bis drei Jahren haben, kann aber ebenso gut in den Wintermonaten gekalkt werden. Nun wissen wir’s.

Tipp: Kalken sollten Sie nur bei regnerischem Wetter tun. So vermeiden Sie verbrannte Stellen im Flor. So gepflegt kann Ihr Rasen nun ordentlich wachsen und wird Ihnen mit seinem satten Grün viel Freude bereiten.

—> Mehr zum Thema Gartengestaltung und Gartenpflege findet sich bei den Freunden von garten-ratgeber.net

3 Kommentare Samstag, 25. Februar 2012 M. Morell

Wahre Rasen-Liebe: „Nice-n-stripy, isn’t it?“

Eine nachahmenswerte Geschäftsidee ist in England überaus erfolgreich. Ist Deutschland reif dafür? Ja.

Maniküre für den Rasen – so das Motto, unter dem das britische Franchise-Unternehmen Nice-n-stripy seinen Rasen-Service für Privatleute und Firmen anbietet. Von März bis Oktober kümmern sich die Rasenfreunde ausschließlich um den gepflegten Rasen ihrer Kunden. Andere Arbeiten in Gärten und Grünflächen werden in diesen Monaten nicht angeboten.

Der Franchise-Unternehmer setzt ganz bewusst auf diese Spezialisierung. Mit enormem Wachstum. Nur für die Überbrückung der Wintermonate bietet das Unternehmen einen Zusatzservice an: Den Garten winterfest machen. „Nice-n-stripy“ heisst so viel wie „Schön und mit Streifen“ , was auf die Streifencharakteristik beim Mähen mit Spindelmäher hinweist. Ein Charakteristikum, das nicht nur die Briten verzückt. Ein Kunde lobt auf der Website: „My stripes could not look any better”

Man sucht sucht nun Partner in anderen Ländern, darunter auch in Deutschland. Am liebsten würden die Briten mit einem Master-Franchise-Nehmer zusammenarbeiten, der den deutschen Markt bearbeitet.

Kommentar schreiben Freitag, 24. Februar 2012 M. Morell

Obsession in Grün – Der Rasen im ARTE Video

Rasenliebhaber erzählen von der Bedeutung eines kulturellen und ökologischen Phänomens.

arte„Kein Anblick ist erhabener als jener von feinem, dichtem, kurz geschorenem Gras!“, schrieb im 13. Jahrhundert der Philosoph und Naturforscher Albertus Magnus. Zwar ausschließlich aus Gräsern bestehend, ist Rasen weit mehr als Gras – und alles andere als natürlich. Unkräuter haben auf einer Rasenfläche keine Chance, sie werden erbarmungslos entfernt. Ein Rasen wird regelmäßig gepflegt, denn nur so erhält er seine wunderbar weiche Struktur. Was für die einen bloß ein alltägliches Grün darstellt, das sie achtlos betreten, ist für andere ein Objekt der Besessenheit, dem sie sich vollkommen verschrieben haben. Mehr dazu in diesem arte-Film.

Die Geschichte des Zierrasens geht bis in die Antike zurück, doch waren es die Briten, die ihn im 18. Jahrhundert zum Lebensstil erklärten. Überall in Großbritannien wurden weite Landschaftsparks und perfekte „Pleasure Grounds“ zum ästhetischen Ideal der Aufklärung. In der Neuen Welt erreichte die Rasenkultur ihre Blüte. Seit den 50er Jahren sind große, freie Rasenflächen aus keinem nordamerikanischen Vorort mehr wegzudenken. Der kurz geschnittene Rasen symbolisiert in den USA gesellschaftlichen Erfolg und steht für das Lebensgefühl des verwirklichten amerikanischen Traums. Und so ist das satte Grün längst ein enormer Wirtschaftsfaktor, für den in den Vereinigten Staaten jährlich 40 Milliarden Dollar ausgegeben werden und der dort mehr Fläche als jede andere Kulturpflanze – einschließlich Weizen, Mais und Tabak – beansprucht.

Während es sogar Golfplätze in der Wüste gibt und man wegen Nicht-Mähens verhaftet werden kann, wird in Laboren auf der ganzen Welt nach immergrünen Mischungen geforscht. Von der Rasenfarbe bis zum Mähroboter entfacht die Suche nach dem perfekten Rasen die Leidenschaft des Menschen. Zum Video geht es hier.

2 Kommentare Dienstag, 21. Februar 2012 M. Morell

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