E10-Kraftstoff: Entwarnung für Briggs & Stratton Benzinmäher

Montag, 14. März 2011 M. Morell

Es sind jetzt auch viele Hobbygärtner besorgt, was die Verträglichkeit der neuen E10-Kraftstoffe mit ihren benzinbetriebenen Gartengeräten angeht. Briggs & Stratton, weltweit führender Anbieter von luftgekühlten Benzin-Viertaktmotoren, gibt nun Entwarnung: Alle Motoren des Herstellers sind ohne Einschränkung E10-tauglich.

In zahlreichen Ländern, darunter auch dem US-amerikanischen Heimatmarkt von Briggs & Stratton, ist die Beimischung von 10 Prozent Bioethanol zum Benzin seit Jahren üblich. Etwaige Sorgen von Hobbygärtnern, dass die Motoren durch den neu in Deutschland eingeführten E10-Kraftstoff Schaden nehmen könnten, kann das Unternehmen zerstreuen: „Alle unsere Motoren sind ohne weiteres E10-tauglich“, betont Technikexperte Marlon Treptow von Briggs & Stratton. Dies gelte, so Treptow weiter, nicht nur für die aktuellen Antriebe des Unternehmens sondern auch für grundsätzlich alle Motoren, die in Millionen deutscher Hausgärten bereits im Einsatz sind.

Ein entscheidender Nachteil der E10-Kraftstoffe soll jedoch nicht verschwiegen werden: die Haltbarkeit beträgt kaum mehr als drei Wochen. Danach lässt die Zündfähigkeit des Kraftstoffs nach und er beeinträchtigt oder schädigt schlimmstenfalls kraftstoffführende Bauteile des Motors. Ein Additiv, wie das von Briggs & Stratton angebotene Fuel Fit, hält diesen Alterungsprozess für bis zu zwei Jahre auf. Damit kann der E10-Kraftstoff selbst über den Winter in Tank oder Benzinkanister verbleiben.

Archiviert unter: Gartenmaschinen, Rasenpflege, Technik/Wartung und Trends

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