Artikel aus Juli 2010

Rasen-Typen wählen je nach Zweck

Je nach Lebensart, nach Garten-Vorlieben und alltäglichen Nutzungsvorstellungen des Grüns sind verschiedene Rasentypen klar voneinander zu trennen.

immer schön pflegenDie Rasen-Typen setzen sich aus verschiedenen Grassorten zusammen, die sich in in ihrer Strapazierfähigkeit sowie ihren Pflege- und Umweltansprüchen unterscheiden. Durch den sinnigen und zweckgebundenen Einsatz der Rasentypen wird der Grundstein für dauerhafte Qualität der Grünflächen gelegt. Das klingt trocken, bleibt aber ewig wahr. Ein Riesen-Thema, über das man auch ewig diskutieren kann. Auch über die miese Qualität, die massenhaft in Baumärkten mitgenommen wird („Schatz, wir brauchen noch Samen, ein Mal Berliner Tiergarten bitte, oder wie hiess der billige noch …“).

Eine saubere Kurzübersicht bietet Rasen.de und die Deutsche Rasengesellschaft. Noch mehr gibt es beim TV-Gärtner John Langley. Wie schreibt er so schön und richtig:

»Die hochwertigen Rasenmischungen der guten Züchter sind individuell auf alle auftretenden Standortprobleme abgestimmt und haben zudem noch den Vorteil, nicht so „ins Kraut zu schießen“ wie die Pauschalmischungen. Sie bringen wenig Schnittgut, was ja auch gewollt ist. Richtig ist es deshalb, bevorzugt RSM-Saatgut zu verwenden. Bei Verwendung von Regel-Saatgutmischungen (RSM) hat man eine gewisse Gewähr für gute Qualität des Saatgutes. In diesen Mischungen werden die besten Sorten jeder Art verwendet, und die Mindestkeimfähigkeit ist höher als bei anderen Mischungen. «

Rasensaaten und Dünger gibt es übrigens hier im Rasenblogger-Shop.

1 Kommentar Sonntag, 4. Juli 2010 M. Morell

Urlaub: So bleibt der Rasen trotz Rekordhitze fit

WeidelgrasDieser Jahrhundertsommer enttäuscht nicht.

Niemand kann sich beschweren über zu wenig an mediterraner Stimmung: Eher zu viel Sonne haben wir, zu viel Hitze und viel zu selten Regen. Ein ewig wahrer Tipp, damit der Rasen sommer- und ferienfit bleibt: Rasen mähen bitte! Bevor es in den Urlaub geht, sollte der Rasen unbedingt noch einmal gemäht werden. Ist er bei der Rückkehr zu hoch, dann nicht sofort auf die Normallänge (Stufe 3 ist später ideal) kürzen, sondern in 2 Tagesetappen zuerst auf Stufe fünf bis sechs und dann erst kürzen. Der Rasen würde im kräftigen Sonnenlicht schlichtweg verbrennen. Das sehe ich in meiner Nachbarschaft in jedem 2. Garten.

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Sommerloch: Rasen-Witz am Rande

Nun ist gartentechnisch sicherlich noch immer Hochsaison und es gibt Rasenblogger-Themen genug. Bei der Recherche fand ich heute diesen Rasenmäher-Witz, den ich nicht für mich behalten kann.

„Stehen ein Schaf und ein Rasenmäher auf einer Wiese. Blökt das Schaf: „Määääähhhhhhh!“
Antwortet der Rasenmäher: „He blödes Schaf, Du hast mir garnichts zu befehlen!“

… nett am Rande.

Maik Rübner hat hier einen schönen Text zum richtigen Gartensprengen geschrieben. Und witzige und nützliche Sachen für den Garten gibt es im Rasenblogger-Shop.

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Rasen gerade jetzt nicht zu kurz kappen

Jedes Jahr beobachte ich Nachbarn, die die Schnitthöhe ab Hochsommer kontinuierlich zum Herbst hin herunterfahren, und das bei kürzeren Schnitt-Intervallen. Wozu?

Feng ShuiAchten Sie beim Rasenmähen darauf, dass Sie ihn nicht zu kurz schneiden. Der Grund: Wird der Rasen zu kurz, können die Gräser keine neuen Triebe entwickeln. Die Folge ist, dass der Rasen ausdünnt. Durch kurze Halme ist der Schattenwurf eh schon zu gering, die Wasser-Verdunstung beschleunigt sich bei Sonne enorm. Die Halme leiden.

Die optimale Schnitthöhe eines normalen Haushaltsrasens liegt bei rund fünf Zentimetern. Im Schatten sollten es ein bis zwei Zentimeter mehr sein. Einen Golfrasen durch geringe Halmhöhe und ordentliche Düngergaben erzeugen zu wollen, ist vergebene Liebesmüh. Der Gang zum Rasenspezailisten ist besser. Möchten Sie einen kürzeren Rasen, wie er etwa auf Fußball- oder Tennisplätzen zu finden ist, dann müssen Sie zuvor die entsprechende Grassorte säen und sich mit Dünger- und Pflege intensiv auseinandersetzen. Brauchbare Hinweise gibt auch die Deutsche Rasengesellschaft. Über optimale Bewässerung zur Qualitätssteigerung und bester Optik schreibe ich an anderer Stelle. Bitte in die Suche gehen.

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Weißer Kiesel statt Rasen?

Gott, wer’s mag … Eine Österreichische Gartenwebsite propagiert eine Alternative zu Rasen. Das Argument:

»Gerade im Hochsommer wird die Rasenpflege oft mühsam. Eine Alternative zum Gras etwa im Vorgarten ist Kies. Kiesgärten sind zum Beispiel in England weit verbreitet. „Diese steinigen Flächen werden zuerst mit einem Unkrautvlies abgedeckt. Dann kommt eine dünne Schicht Kies drauf, fast so wie in den japanischen Gärten“, so Ploberger. Besonders schön werden Kiesgärten aber erst, wenn man darin Pflanzen setzt«

Dann lese ich die Zwischenheadline „Pflegeleicht und edel“ – da musste ich dann doch schmunzeln. Wie das dann aussieht, kann man hier sehen. Seventies come back again. Und dazu die Musik von Boney M – und ABBA natürlich (die ich liebe).

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