Artikel aus Juni 2010

So geht Rasenmähen umweltfreundlich

Der umweltfreundlichste Rasenmäher ist das Schaf oder die Sense, doch die meisten Gartenfreunde bedienen sich lieber der modernen Technik, um das Grün zu stutzen. Unüberhörbar „knattern“ in der warmen Jahreszeit vielerorts motorisierte Rasenmäher und sind dabei oftmals Quelle für Luftschadstoffe und Lärmbelastungen im Garten.

stigaEin lauter 2-Takt-Benziner verursacht schon mal Lärm bis zu 96 Dezibel und stößt so viel krebserregende Kohlenwasserstoffe aus, wie rund 150 mit Katalysatoren ausgerüstete Autos. Die Verbrennungsmotoren der Mäher tragen so dazu bei, bodennahes Ozon und damit Sommersmog zu bilden. „Aus Umweltsicht ist bei einer Rasengröße unter 200 Quadratmeter der Einsatz von Handgeräten zu empfehlen.“, meint deshalb Christian Böhme Umweltberater der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. „So stärkt der Verbraucher nicht nur seine Fitness, sondern Handmäher liefern oft auch den saubersten Schnitt.“

Aber auch wer es gern bequem hat, kann seinen Rasen mit weniger Krach und Gestank stutzen. Hier sind elektrische Rasenmäher, die sinnvollere Alternative. Sie sind abgasfrei und zeichnen sich durch geringere Geräuschbelastung aus. Leise Elektromäher kommen kaum über 84 Dezibel. Sie gibt es ebenfalls in der Variante mit Akku-Betrieb. Diese sind aber meist teurer und bringen zusätzliche Entsorgungsprobleme für die Akkus.

Wenn auf einen benzinbetriebenen Rasenmäher nicht verzichtet werden kann, ist es besser einen 4-Takt-Motor mit Katalysator zu verwenden, da dieser einen um 80 Prozent reduzierten Schadstoffausstoß hat. Ein Benzinmäher lohnt sich erst ab einer Fläche von 500 Quadratmetern. Gartenbesitzer sollten der Umwelt zu Liebe möglichst selten mähen und einen Teil des Rasens als Wildblumenwiese wachsen lassen. Dies lockt Schmetterlinge und seltene Vogelarten in den Garten. Bunte Wiesen bieten dem Auge außerdem mehr Erholung als steriles Sportplatzgrün.

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Hinweise:
– Nach der „Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung“ (32. BImSchV) dürfen Motorrasenmäher, auch Elektromäher in Wohn-, Kleinsiedlungs-, Erholungs-, Kur- und Klinikgebieten, an Sonn- u. Feiertagen ganztägig sowie an Werktagen in der Zeit von 20.00 bis 7.00 Uhr nicht betrieben werden. In kommunalen Verordnungen können bestimmte einzuhaltende Ruhezeiten noch ausgeweitet sein.
– Achten Sie beim Kauf des Rasenmähers auf den Geräuschpegel am Typenschild.
– Suchen Sie nach lärmarmen Geräten mit dem „Blauen Engel“

Kommentar schreiben Freitag, 18. Juni 2010 M. Morell

Mäher nach Maß, Husqvarna erweitert sein Rasenmäher-Sortiment

Husqvarna bringt diese Saison zahlreiche neue Rasenmäher-Modelle auf den Markt. Diese sechs neuen Modelle präsentieren sich mit einem neuen, ergonomischen Design und passen sich ganz an die individuellen Bedürfnisse des Benutzers an.

husqbergDie neuen Rasenmäher von Husqvarna wurden so konzipiert, dass sie den vielfältigen Ansprüchen von Rasenbesitzern gerecht werden. Husqvarna ist es gelungen, mit der neuen Ergo series eine Geschwindigkeitskontrolle der neuen Art einzuführen.

Mit der Antriebsfunktion Comfort cruise kann die Fahrgeschwindigkeit nicht nur konstant geregelt, sondern ganz auf die individuellen Bedürfnisse des Benutzers eingestellt werden. Jeder Rasenmäher ist mit mehreren Mähsystemen ausgestattet. Zur Auswahl stehen die BioClip-Methode zum Mulchen, die Grasfangbox sowie der Heck- oder Seitenauswurf. Mit BioClip wird das Schnittgut besonders fein gehäckselt und dann als natürlicher Dünger auf dem Rasen belassen.

„Vor der Markteinführung haben wir 30.000 Stunden in Forschung und Entwicklung und weitere 3.500 Stunden in Tests investiert“, so Heiko Pfister von Husqvarna Deutschland.

Und das sind die Vorteile der neuen Mäher-Mannschaft: Dank unterschiedlicher Mähsysteme ist ein perfektes Schnittergebnis jederzeit garantiert – auch bei unterschiedlicher Beschaffenheit des Rasens. Durch das benutzerfreundliche Design ist komfortables, ergonomisches Arbeiten eine Selbstverständlichkeit. Die hochwertigen Bauteile und der robuste Rahmen schließlich sorgen für Langlebigkeit.

Kommentar schreiben Mittwoch, 16. Juni 2010 M. Morell

Neuer Robomow City 110 jetzt bei Hornbach

Das neue Modell der Roboter-Rasenmäher-Familie „Robomow“ – der City 110 – ist seit Mai 2010 exklusiv in allen deutschen Hornbach-Filialen erhältlich. Dies gibt Rumsauer, Spezialanbieter von Gartengärten und automatischen Mähern der Marke Robomow, bekannt.

robowowDer Robomow City 110 ist mit einem Preis von 1.199 Euro inklusive Mehrwertsteuer der günstigste vollautomatische Rasenmäher mit Ladestation auf dem Markt und mäht Rasenflächen bis zu 400 m². Der Roboter-Rasenmäher entlastet Gartenbesitzer, die nicht auf einen schönen gepflegten Rasen verzichten wollen, von anstrengender Mäharbeit. Denn: Wie bei allen Robomow-Modellen gilt auch beim City der Grundsatz „Er mäht, Sie nicht!“.

Während der Robomow City 110 an die Arbeit geht und den Rasen automatisch mäht, hat der Gartenbesitzer Freizeit, die er anderweitig genießen kann. Ist der Akku des Mähers nach gut zweieinhalb Stunden Arbeitszeit leer, kehrt er selbstständig in die mitgelieferte Ladestation zurück. Auch bei Regen fährt er dank Regensensoren dorthin zurück. Die Installation des Geräts ist einfach und intuitiv. Mithilfe eines konfigurierbaren Wochenprogramms lassen sich Arbeitszeiten und -tage einstellen.

Dabei arbeitet das Gerät leise, umweltfreundlich, mit niedrigem Energieverbrauch und abgasfrei. Um lästiges Fangkorbleeren und Entsorgung des Schnittguts muss sich niemand mehr kümmern, da der Robomow das Gras fein zerkleinert auf dem Rasen verteilt. So zersetzt es sich schnell, und wertvolle Nährstoffe gelangen zurück in den Boden. Durch regelmäßiges Mähen kann der Robomow die Qualität des Rasens deutlich verbessern: Das Ergebnis ist sogar vergleichbar mit einem englischen Rasen. Ich habe  das Modell selbst in Aktion gesehen und war überrascht über die Qualität des Schnittes.

Kommentar schreiben Montag, 14. Juni 2010 M. Morell

Wie oft, wie tief: über deutsche Mäh-Unsitten

rasngross

Alte Hasen haben es mir gepredigt und die Zahl ist für unsere Breiten realistisch:

In der Vegetationszeit rechnet man mit bis zu 2o Schnitten auf einer intensiv und gut gepflegten Rasenfläche. In der wuchintensiven Zeit liegen dann nur wenige Tage zwischen zwei Schnitten. Das zu tiefe Schneiden ist dabei eine deutsche Unsitte. Das soll Zeit sparen, bewirkt aber genau das Gegenteil.

Der tiefe Schnitt beschädigt die Rasenpflanze viel mehr und unterbricht ihr Wachstum. Besser ist es, nur in mittlerer Rasenmäherstellung zu arbeiten und nur die Spitzen sauber abzuschneiden. Zudem wird so der Boden beschattet und das Austrocknen verhindert. Warum wollen es die Deutschen nur so kurz?

Hier geht es weiter zu Ideallängen und besten Abschnitts-Verhältnissen

2 Kommentare Samstag, 12. Juni 2010 M. Morell

Rasenprofis für die Fußballweltmeisterschaft

Die Fußballweltmeisterschaft steht vor der Tür: In vielen Stadien laufen die Rasen-Vorbereitungen auf Hochtouren. Die letzte wichtige Tätigkeit war der Austausch des vorhandenen Rasens, der etwa vier Wochen vor Beginn der WM in allen Stadien einen wichtigen Meilenstein während der Vorbereitungen darstellt. Düngen, Sanden, Walzen, Bewässern und Wetterbeobachtung steht ganz weit vorn in der Prioritätenliste.
Ohne Rollrasen geht da natürlich nichts. Weiterlesen bei Gartentechnik.de

Kommentar schreiben Donnerstag, 10. Juni 2010 M. Morell

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