Hier ein sagenhaftes Video. Ganz ruhig erklärt der Hobby-Gartenbesitzer, warum ein naturbelassener Garten schön sein kann und es nichts macht, wenn der Salbei die Waschbetonplatten überwuchert. Die Scharfgarbe ist da und auch die Bienen kommen wieder. Anfangs dachte ich, es sein ein Satirebeitrag. Auch, wenn es in den Fingern juckt: schön, wenn die Bienen und Hummeln summen, der Lavendel duftet. Und Löwenzahnsamen segeln durch die Luft und Giersch ist auch irgendwo versteckt. Jedem sein ganz eigenes Paradies. Auch mit Giersch meinetwegen.
Einige Hobbygärtner glauben ernsthaft: »Wenn ich nicht dünge, dann brauche ich nicht mähen.«Gleichzeitig fällt nicht so viel Schnittgut an, das ich auf irgendeine Art und Weise verarbeiten oder entsorgen muss. Dies ist eine Milchmädchen-Rechnung und gehört zu den ewig doofen Garten-Mythen.
Klar: Ohne Wachstum bilden sich die Gräser zurück und der Rasen wird immer lückiger bis er schließlich ganz verschwindet. Für ein gutes Wachstum sorgen Nährstoffe, die über die Düngung zugeführt werden müssen. Das Wachstum der Gräser erfordert aber auch ein regelmäßiges Mähen, damit die Gräser wirklich einen Rasen bilden. Für die anfallenden Schnittgutmengen viel entscheidender als die Düngung sind die in der Saatmischung verwendeten Gräsersorten.
Billige Mischungen enthalten oft Gräserarten und Gräsersorten, die eigentlich für die Futternutzung in der Landwirtschaft gezüchtet wurden und für Rasen nicht geeignet sind. Kein Wunder: Der günstige Klassiker „Berliner Tiergarten“ wächst in gleicher Zeit fast doppelt so schnell wie hochwertigere und teurere Mischungen diverser Hersteller. „Berliner Tiergarten“ produziert bei vergleichbarer Narbendichte bis zu 40% mehr Schnittgut als eine spezielle Rasenmischung aus dem Fachhandel. Fragen Sie mal den Gartenbauer Ihres Vertrauens. Der hat die richtigen Tüten auf Lager.
Der praktische Ratgeber liefert umfassende Informationen, wie man Wege und gepflasterte Plätze, Stufen, Holzdecks anlegt. Hier kommt Expertenwissen direkt von der Quelle und es ist sofort umsetzbar. Wie schaut der Unterbau aus, wie mischt man Beton an, wie verlegt man losen Belag, wie macht man Trittsteine? Handlich und praktisch! Rundherum ein gelunger Ratgeber, mit dem es Spaß macht zu arbeiten. Mein Exemplar ist schon richtig abgegriffen. Mit Glück bekommt man es auch gebraucht in bester Qualität.
Aus dem Inhalt:
Wege und Terrassen anlegen: Das richtige Material am richtigen Ort sowie als Einfassung geeignete Pflanzen
Gestaltete Flächen: Die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Steinen, Kies und Holz – mit anregenden Beispielfotos und übersichtlichen Bauplänen
Praktische Tipps: Auswahl und Kauf von Baumaterial; Arbeitsgeräte; Mörtel; Zement und Beton; Sicherheitsvorkehrungen
Hier ein Tipp: Meine Nachbarn habe sie, Freunde in der Stadt haben sie. Die Gärtnerschürze für Sie und Ihn. Sie ist praktisch und langlebig. Mit Gartenschaufel Gartenharke Grubber und mehr. Als innovatives Gartenset für alle Hobbygärtner und Balkonbesitzer. In einer reißfesten Schürze befinden sich alle gängigen Gerätschaften für leichte Garten- und Umtopfarbeiten. Ideales, zeitloses Geschenk für Gärtener und Gärtnerinnen.
Was ist drin?:
2 x Harke
3 x Schaufeln
1 x Sprühflasche
1 x Selgeltuchtasche
Technische Daten
Maße: 55 x 51 x 8
Gewicht: ca. 1,5
Sparen nach dem Rasenmäherprinzip ist eher verpönt. Sparen mit Rasenmähern dagegen ist im Kommen – zumindest mit biologischen.
Die Berliner Morgenpost schreibt zur etwas anderen Art, den Rasen in Zeiten der Krise zu mähen: “Die Spandauer SPD will die Verwaltung prüfen lassen, ob es nicht sinnvoller wäre, Grünflächen – rein ökologisch und energie- sowie personalsparend – von Tieren beweiden zu lassen, anstatt sie vom zwar schon personell zusammengesparten, aber dennoch pflegeintensiven Grünflächenamt mähen zu lassen. Mit ihrem Vorschlag sind die Genossen nicht allein. Mehrere Bezirke greifen auf großen oder schwierig zu pflegenden Arealen auf Grasfresser zurück.” Mehr zum Vorstoss hier lesen.