Artikel vom Donnerstag, 20. Mai 2010

Rasenpflege: Mulchen macht Sinn

Nicht immer ist der Mulchmäher die optimale Lösung. Bekommen die Bodenlebewesen nämlich zu lange, zu viele oder zu harte Grashalme und schaffen dadurch den Zersetzungsprozess nicht, verfilzt der Rasen schnell.

Ist der Rasen zu lramaeang, bleiben zudem unansehnliche Rasenklumpen liegen, oder man trägt sich den Rasenschnitt möglicherweise ins Haus. Im Schnitt muss beim Mulchmähen während der Wachstumsperiode alle drei bis fünf Tage gemäht werden. Der zusätzliche Zeitaufwand ist aber insgesamt niedriger als beim Mähen mit Fangkorb.

Nachteile: Je höher und dichter das Gras ist, desto schwerer wird es für den Mäher, das Grün zu häckseln und gleichzeitig in den Rasen einzuführen. Somit kann es schnell dazu führen, dass Grasklumpen zurückbleiben oder der Rasen durch das viele Material verfilzt und der Boden nicht mehr Atmen kann. Das wirkt sich nachteilig auf den Rasen aus und kann in manchen Fällen zum langsamen Absterben führen.

Es ist daher sinnvoll, in der Wachstumsphase (April/Mai) in diesen Intervallen zu mähen. Aus meiner unverbindlichen Sicht ist ein Mulchmäher grundsätzlich zu empfehlen und als Kombigerät ideal für jeden Garten. Es funktioniert jedoch nur, wenn der Rasenboden auch die Voraussetzungen hierfür mitbringt.

Mulchmähen ohne ausreichende Humusversorgung des Bodens führt zur Bildung von Rasenfilz. Diese Verfilzung ist meist ein Zeichen dafür, dass der Boden biologisch nicht aktiv ist. Nur ein aktiver Boden würde die anfallende organische Masse, also abgestorbene Wurzeln oder Rasenschnitt wieder umwandeln in Humus und Nährstoffe. Und das ist bei einem stark lehmhaltigen Boden nicht gerade der ideale Fall.

John Langley

2 Kommentare Donnerstag, 20. Mai 2010 John Langley

Rasen-Renovierung: So klappt’s auch mit dem Nachbarn

1rollras12Der Wunsch nach Privatsphäre stellt die Besitzer kleiner Gärten manchmal vor Probleme, das sehe ich bei meinen Kundenbesuchen immer wieder. Vor allem bei Reihenhausgärten, die meist kleinere Ausmaße haben, ist es keine Lösung, den Garten durch hohe Hecken oder Zäune abzugrenzen. Das Ergebnis sind immer eher dunkle, schlauchähnliche Gebilde mit beklemmender Atmosphäre.

Es geht auch ganz anders: Um die Terrasse gegen allzu neugierige Blicke abzuschirmen, eignen sich ein paar locker angeordnete Gehölze wie Buxus oder höhere Stauden ganz hervorragend. Und da der Nachbar das gleiche Interesse haben dürfte, ist es empfehlenswert, sich mit ihm abzustimmen, damit die Grenzbepflanzung ein „grenzenloses“ Blütenmeer oder eine gemeinsame Gehölzgruppe wird oder wenn aus einer geplanten Kirschlorbeer-Hecke oder aus einer Buchsbaum – Reihe eher eine kunstvoll beschnitten Gruppierung wird, die in Form gehalten wird und nicht optisch abgrenzt. Ideal ist es, wenn vor allem Rasen- und Beetflächen benachbarter Gärten ineinander übergehen. Aus dem schmalen „Gartenhandtuch“ wird dann erstaunlich großräumiges Grün.

Bei der Rasenrenovierung sollte man sich also besser absprechen und eine einheitliche Sorte wählen und das Thema Rasen gemeinsam anpacken. Gemeinsam gekauft, verlegt und gepflegt wird es eine runde Sache. Dann klappt das auch mit dem Nachbarn.

3 Kommentare Donnerstag, 20. Mai 2010 Jonni Borgmann


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