Notarzt. Finger ab! Schon wieder.

Mittwoch, 1. Juli 2009 M. Morell

Man kann es wirklich nicht oft genug wiederholen: Verfängt sich Gras zwischen Rotormesser, Auswurf und Fangkorb und der Mäher steht still, ist höchste Vorsicht beim Gangbarmachen geboten. Kerzenstecker ziehen, Gerät vom Netz trennen. Egal, ob Elektro- oder Benzinmotor: die Messer können sofort wieder anspringen und rotieren in einer Geschwindigkeit, dass man keine Chancen hat, seine Extremitäten wegzuziehen. So lesen wir in der Kemptener Zeitung eine blutige Story:

„Kempten – Erheblich verletzt wurde am Montagnachmittag eine 40-jährige Frau, als sie ihren Benzinrasenmäher reinigen wollte. Beim Rasenmähen in ihrem Garten führte vermutlich frisch geschnittenes Gras zu einer Verstopfung des Geräts. Die Rotorblätter blockierten. Als die Frau bei laufendem Motor das verfangene Schnittgut entfernen wollte, setzte sich die Drehbewegung der Mähmesser wieder fort und trennte die Endglieder des rechten Zeigefingers und des Daumens ab. Nachbarn wurden auf die Hilferufe der Verletzten aufmerksam und verständigten den Notarzt.“

Archiviert unter: Rasenmäher

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