Gießen am Morgen: mit Schnecken kaum Sorgen
Montag, 22. Juni 2009 M. Morell
Wer Beete und Rasen früh gießt, hat mit Nacktschnecken weniger Probleme. Die Erde wie auch die Blätter sind dann am Abend wieder trocken, so dass sich die auf Feuchtigkeit angewiesenen Schnecken meist andere Wege suchen, wenn sie nachts aus ihren Verstecken kommen. Auch regelmäßiges Lockern des Bodens hindert Schnecken am Vorwärtskommen. Gleichzeitig werden damit Hohlräume zerstört, in denen sich Nacktschnecken tagsüber verstecken oder ihre Eier ablegen.
Bestimmte Nacktschneckenarten wie die Spanische Wegschnecke
wandern nachts häufig von angrenzenden Wiesen oder naturbelassenen
Grundstücken zu, in denen sie tagsüber Unterschlupf finden. In diesem
Fall empfiehlt Görlitz das Aufstellen eines Schneckenzaunes, der etwa
zehn Zentimeter tief in den Boden eingegraben werden sollte. Im
Garten selbst können noch vorhandene Schnecken dann abgesammelt
werden. Ausgelegte Bretter, Dachziegel und große Pflanzenblätter
leisten dabei gute Dienste, weil Nacktschnecken darunter Schutz
suchen und so gut abzusammeln sind.
Archiviert unter: Rasenpflege und Trends


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