Eine der häufigsten Unfallursachen bei Elektro-Rasenmähern ist das Reinigen der Messer bei nicht gezogenem Netzstecker: Mit den Fingern werden Steine oder Grasbüschel aus den stehen gebliebenen Messern gelöst, plötzlich und blitzschnell rotieren die Messer wieder und verletzen die Finger. Die schmerzhaften Folgen reichen von Fleischwunden, durchtrennten Nerven bis hin zum Verlust von Fingern. Bei der Gartenarbeit sind die Finger fast dreimal so gefährdet wie bei der normalen Hausarbeit: Dort werden “nur” in zwölf Prozent aller Unfälle die Finger verletzt, bei der Gartenarbeit sind bei 34 Prozent aller Unfälle die Finger beteiligt. Deshalb: Vor dem Reinigen oder Warten der Messer stets den Netzstecker ziehen. und beim Rasenmähen nie rückwärts gehen: Auch wer seinen Rasenmäher …
Auch wer seinen Rasenmäher rückwärts gehend zieht, spielt mit dem Risiko. Wer dabei stürzt, kann mit dem Fuß unter das laufende Messer geraten und sich schmerzhafte Wunden zuziehen. Besonders groß ist diese Gefahr beim Mähen am Hang. Rote oder gelbe Klebestreifen, in kurzen Abständen um ein schwarzes Elektrokabel gewickelt, tragen ebenfalls zu mehr Sicherheit beim Rasenmähen bei. Und ein defektes Stromkabel ist ein Reparatur-Auftrag für den Fachmann - kein Anlass zum Selberflicken.
Weitere Informationen zur sicheren Gartenarbeit bietet die kostenlose Broschüre “Den Garten genießen. Sicher gärtnern” von GDV und DSH. Bezugsadresse: DSH, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg, oder über infoødas-sichere-haus.de Kostenloser Download unter www.das-sichere-haus.de, Rubrik: Broschüren.
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Montag, 27. April 2009
M. Morell
Der Rasen steht für einen April dieses Jahr schon recht gut da. Vorm Ausmotten und ans-Licht-zerren sollte man seinem Mäher deutlich mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken. Besser für diese Arbeiten ist der Herbst, viele haben es aber nicht mehr geschafft. Bevor wir loslegen: Damit der Motor während der Pflegearbeiten nicht aus Versehen anspringt (selbst schon passiert), sollte der Zündkerzenstecker gezogen werden. Dann werden alle (oft angeschimmelten) Grasreste von Gehäuse, Messer und Rädern entfernt, das Gerät innen und außen geschmiert und die Metallteile mit Rostschutzmittel behandelt. Silikonspray oder Nähmaschinenöl ist auch ein Mittel der Wahl für die Feinmechanik wie Bowdenzüge und Feststellschrauben, nicht ranzende Fette nimmt man für Großflächen und Messer. Gummigriffe fettet man mit Hirschtalg ein, sie bleiben länger griffig und trotzen dem Zerfall wegen UV-Strahlung. Und der Motor und die Messer? Der Frühling ist der zweitidealste …
Der Frühling ist der zweitidealste Zeitpunkt für eine Motorenwartung bei Benzinmähern, der Herbst ist eher dafür geeignet: Durch jährliche Motorenwartung reduzieren wir die Abgasmengen, senken den Benzinverbrauch und verlängern die Lebensdauer des Motors deutlich. Es werden Luftfilter, Zündkerze und Öl gewechselt. Für den Herbst/Winter bedenken: In jedem Fall sollte man dem Benzin für die mähfreie Winter-Zeit einen Stabilisator beigeben, sagt mein Tankwart. Der Handel bietet extra Wartungssets an, versierte Selbermacher lächeln darüber nur. Nach Abschluss der Einmottungsarbeiten soll der Mäher an einem trockenen Ort gelagert werden. Das klingt zwingend logisch, wird aber meist nicht beherzigt. Wozu hat man das Gerät denn eingefettet
?! Das Messer schärfen und auswuchten kann man gleich mitmachen. Aber bitte nicht an der heimischen Werkbank, die man nicht hat. Darüber schrieb ich schon hier. Frühjahrs-oder Herbst-Wartung mit Zündkerze, Ölwechsel, Schärfen und Auswucht kosten bei mir im Dorf 25 Euro. Unschlagbar. Den Rest “mok ick sülbens” (”mach ich selber” auf plattdeutsch)
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Montag, 6. April 2009
M. Morell