Rasen immer kräftig und tief wässern - der Spatentest zeigt es
Sonntag, 22. Juli 2007 M. Morell
Bis zu drei Liter Wasser pro Quadratmeter braucht Rasen am Tag, damit die Grasfläche dicht und saftig grün bleibt. Das entspricht etwa drei Millimetern Niederschlag. Regnet es weniger, muss man gießen. Allerdings sollte das nicht täglich, sondern nur ein- bis zweimal in der Woche erfolgen - und zwar mit reichlich Wasser. 13 bis 15 Liter sollte jeder Quadratmeter Rasenfläche aufsaugen dürfen.
Eine Binsenwahrheit - trotzdem machen es die Nachbarn immer falsch: Gegossen wird am besten abends. Dann kann das Wasser ohne Verdunstungsverlust über Nacht versickern. Die Rasenpflanzen brauchen die Feuchtigkeit, um die im Boden vorhandenen Nährstoffe zu lösen. Die durchdringende Bewässerung sorgt dafür, dass die Gräser in die Tiefe und nicht in die Breite wachsen und Unkraut erfolgreicher abwehren können. Auch eine Binsenwahrheit: Je besser der Boden durchwurzelt ist, umso leichter übersteht der Rasen Trockenperioden. Etwa zehn Zentimeter tief sollte das Wasser in den Boden eindringen. Kontrollieren lässt sich das am besten mit dem Spaten: Man sticht ihn senkrecht in die Rasenfläche und bewegt ihn hin und her, so dass ein Spalt entsteht. An der dunkleren Farbe des Bodens lässt sich erkennen, bis wohin das Wasser eingesickert ist.
Archiviert unter: Rollrasen


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1. Gerhard Preuss | 1. März 2008, 13:41 Uhr
Folgende Maßnahmen solten meiner Meinung vorab zu einer allgemeinen Reduzierung des Wasserbedarf durchgeführt bzw. eingehalten werden:
Bodenverbesserungsmaßnahmen (Aufbringen von Bodenhilfsmiiteln) zur Verbesserung der bodeneigenen Wasser- und somit auch Nährstoffspeicherfähigkeit.
Organische Rasendünger einsetzen - da Humusbildung und somit ebenfalls Wasserspeicherung.
Während Hitzeperioden den Rasen auf möglichst 6 - 7 cm Höhe schneiden. Dies bewirkt durch die Beschattung einen Verdunstungsschutz des Bodens und zusätzlich hemmt es auch die Entwicklung von Saatunkräutern, da Lichtkeimer.
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