Artikel aus März 2007
Wer träumt nicht von einem dichten Rasen? Doch Belastung und falsche Pflege lassen ihn oft braun werden. John Langley erklärt aus dem Garten von Christian Bahl (Gärtner von Eden), wie er sich wieder in ein saftiges Grün verwandelt.
Hauptproblem Moos – Mit der Zeit bildet sich in fast jedem Rasen eine Filzschicht, die aus Moosen, abgestorbenen Gräsern und Unkräutern besteht. Diese Schicht wirkt wie ein Schwamm – Licht und Luft können nicht mehr bis zum Boden durchdringen. Die Folge: Die Rasenwurzeln erhalten keine Nährstoffe mehr, verkümmern und trocknen nach und nach aus.
Richtig vertikutieren – Mit einem Vertikutierer, den es im Fachhandel auch auszuleihen gibt, schneidet man die Verfilzung und den Erdboden senkrecht ein. Auf diese Weise wird das unerwünschte Grün zerschnitten und durch rotierende Messer entfernt. Die Messer dürfen den Boden aber höchstens vier Millimeter tief einschneiden – so werden die Rasenwurzeln nicht beschädigt. Wer den Rasen zuvor mäht, verbessert das Ergebnis. Generell gilt: Der Boden darf nicht zu feucht sein. Ein wenig Dünger und Rasensaat (zehn bis 15 Gramm pro Quadratmeter) sorgen nach dem Vertikutieren dafür, dass nach spätestens sechs Wochen das Gartengrün dichter denn je wächst.
Mähen mit Köpfchen – Ein guter Schnitt macht den Rasen fit – aber nur, wenn Hobbygärtner einige Regeln beachten: Die Halme des Rasens nur bis maximal zur Hälfte abmähen, ansonsten wird die Photosynthese der Triebe beeinträchtigt. Dadurch haben sie nicht mehr genügend Energie, um zu wachsen. Ein Schnitt bis zur Hälfte der Halmhöhe fördert dagegen das Wurzelwachstum. Die Wurzeln wachsen tiefer in den Boden, was zu vermehrter Mineralstoffaufnahme und mehr Trockentoleranz führt. Nach dem Mähen helfen dem Rasen außerdem fünf Gramm Hornmehl pro Quadratmeter – so bleibt er lange gesund.






Samstag, 31. März 2007
John Langley
Rasen sollte gleich zum Saisonstart gedüngt werden. Im März kann Langzeitdünger eingebracht werden, der die Nährstoffe über einen Zeitraum von zwei bis sechs Monaten abgibt. Darauf weist die Zeitschrift «Mein schöner Garten» hin. Recht so. Je nach Wirkungsdauer wird eine weitere Düngung im Juni oder Juli fällig. Ab August sollte dann Dünger mit hohem Kalium-Anteil verwendet werden, der die Widerstandsfähigkeit des Rasens gegen Frost erhöht.
Rasenflächen leiden häufig unter Nährstoffmangel, heißt es in dem Artikel weiter. Zum einen, weil die Rasengräser sehr viele Nährstoffe benötigen, zum anderen, weil sie durch das häufige Mähen Substanz verlieren. Ja, stimmt. Das war immer so und das bleibt auch so.






Dienstag, 13. März 2007
M. Morell
In der Stadionwelt lese ich, dass “Ambrogio” italienisch ist und “Hausdiener” bedeutet. Im April kommt ein neuer Rasenmähroboter der gleichnamigen Firma auf den Markt, der einem auch im Privatgarten-Arbeit abnehmen kann. Die Lithium-Akkus halten 7 Stunden und die Maschine weiss genau, was zu tun ist – Dank Programmierung. Angetrieben von zwei Rädern mäht der Rasenroboter bis zu 5.000 Quadratmeter am Tag, so berichtet Johann Stegmair von der Firma Stegmair Rollrasen. Dies sei Weltrekord. Die Akkus lassen sich innerhalb von zwei Stunden wieder aufladen. Seine Arbeit verrichtet der Rasenroboter völlig selbständig: Er fährt alleine aus seiner Garage, mäht die ihm aufgetragenen Rasenflächen und fährt nach getaner Arbeit wieder in sein „Haus“ zurück. Ein weiteres Novum: „Die neue 300er Serie ist sogar per Mobiltelefon programmierbar. Wer’s braucht?
Per Regensensor unterbricht der Rasenmäher bei Niederschlag seine Mäharbeiten. Danach setzt er seine Arbeit selbständig fort. Hindernisse auf dem Grün erkennt das Gerät und umfährt sie. Mit einer Schnittbreite von 36 Zentimetern hat der Apparat eine breitere Schnittfläche als normal. Außerdem hat er ein Alarmsystem gegen Diebstahl. Es ist über ein Passwort, das mit der Tastatur aktiviert werden kann, gesichert. Sobald das Gerät vom Boden gehoben wird, schrillt es.






Dienstag, 6. März 2007
M. Morell