Rasen im Winter: Wasser ablassen

Samstag, 3. Februar 2007 M. Morell

Januar und Februar sind dieses Jahr definitiv zu milde und zu feucht. Das macht den Rasen zwar schon ordentlich grün, es zeigen sich aber hier und dort Wasseransammlungen, Pfützen und bereits modrige Stellen. Insbesondere, wenn Laub mit im Spiel ist und die Gerbsäure plus Luftabschluss Wirkung zeigt.

Eigentlich könnte man sich mit der Rasenpflege noch etwas Zeit lassen. An Stellen, wo sich Pfützen bilden, sollte man jetzt aber für den Abfluss des Wassers sorgen. Sonst gibt es Probleme. Stechen Sie dazu mit einer Gabel in den Boden ein, damit es anschließend abfließen kann.

Tipp: Mit Eisensulfat (Moosvernichter) lässt sich bald am besten Moos entfernen. Dünn darüber gestreut wird das Moos ganz schwarz und stirbt nach zwei Wochen. Wie man es entfernt und den Boden belüftet, das bespreche ich hier, sobald es etwas wärmer und trockener wird.

Fachleute meinen, man brauche Eisensulfat nicht einzusetzen. Ein gesunder, gut behandelter Rasen, danke es einen mit gesundem Wuchs und Moosresistenz. Daran ist etwas.

Mehr Infos bei der Deutschen Rasengesellschaft e.V. www.rasengesellschaft.de



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Archiviert unter: Rasenpflege und Rollrasen

5 Kommentare Kommentar schreiben

  • 1. Hendrik42  |  11. April 2007, 20:51 Uhr

    Bringt Eisensulfat nicht meine Regenwürmer um?

    Gruß, Hendrik

  • 2. Maurice Morell  |  11. April 2007, 21:01 Uhr

    Nein, Hendrik, die Würmer haben genug Zeit, sich zu verziehen. Es wird ja erst durch Nässe richtig aktiv und dringt dann ein. Das Sulfat wird bei dem Prozess umgewandelt und geht dadurch auch nicht ganz so weit in die Tiefe. Sicher wird John Langley dazu noch an dieser Stelle was sagen.

  • 3. Klaus Wittmann  |  26. Februar 2008, 08:20 Uhr

    Hallo, ja, der Rasen ist wirklich schon grün in diesem Winter. Kein Schnee, kaum Frost, in den nächsten 7 Tagen auch kein Frost in Sicht. Teilweise sind die Halme schon auf 12 cm angewachsen. Darf man den Rasen jetzt schon auf die Hälfte hinunter mähen?

    Dankesehr, Klaus, HH-Neuallermöhe

  • 4. Maurice Morell  |  26. Februar 2008, 08:50 Uhr

    Auch wenn es verführerisch ist, sollte man noch warten. Vor Mitte März, so sagen es dei alten Hasen, sollte man es nicht tun. Es kommen noch Nachtfröste, die dem Schnitt unnötig Schaden zufügen würden.

  • 5. Gerhard Preuss  |  7. März 2008, 17:28 Uhr

    Naja!
    Also wollen wir doch garnicht erst die Regenwürmer stören und die anderen Milliarden notwendiger Mikroorganismen töten durch Eisensulfat/Eisensalz oder Eisendünger!! Schließlich belüften Sie den Boden und sorgen für einen natürlichen Wasserabzug und helfen bei der Umsetzung des organischem Materials. Bauen Humus im Boden auf, sorgen für Bodenfruchtbarkeit!
    Das Moos stirbt auch nicht ab sondern die hohe Gabe Eisens zerstört das Blattgrün!
    Durch den Sulfatanteil (Schwefel) in dem Produkt wird der PH Wert gesenkt!
    Eisen ist in Mikrogrammanteilen sicherlich notwendig aber führt bei Überdosierung zu Festlegung anderer Nährstoffe. Was ist mit Flecken auf Platten/Wegen und der Kleidung?
    Lieber fachgerecht vertikutieren und anschließend den Boden und Rasen stärken, und das regelmäßig damit der Rasen dauerhaft sattgrün, strapazierfähig und gesund bleibt.
    Tun wir doch endlich mal etwas für die Pflanzen und Wachstum und arbeiten nicht immer an den Krankheiten. Das bringt keine Gartenbegeisterung!

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