Artikel aus Oktober 2006
So kann man es dem Mitbürger auch klarmachen - wenn schon, dann auf die gepflegte und gehegte Art. Diese wirklich nette Aufnahme fand ich im Intranet der Gärtner von Eden. Wegen zahlreicher Anfragen: Macher und Lokalität sind mir leider nicht bekannt.






Mittwoch, 25. Oktober 2006
M. Morell
Bei der Frage, ob ich bei der bestehenden Wetterlage meinen Rasenmäher volltanken soll, oder nicht, kann ich mich nicht immer auf mein Bauchgefühl verlassen. Wieder wurde ich von einer Holsteinischen Wetterfront überrascht - die Hälfte des Rasens blieb somit ungemäht. Wiedernentdeckt habe ich die Regenkarte bei Wetter Online. Sie ist recht zuverlässig, wenngleich sie kleine regionale Schauer nicht abbildet. Gerade kommt es kurz und heftig von Südwest. Bis das trocknet, vergeht wieder ein Tag ohne Mähen.






Dienstag, 24. Oktober 2006
M. Morell
Es gibt erfolgreiche Produkte und Dienste, die hätte man auch selbst erfinden können. FLICKR ist ein Bilderportal, das jeder nutzen kann. Die Idee: zeigen, teilen, austauschen, alles über Fotos, die man selbst einstellt - kostenfrei. Das Betriebsjubiläums-Essen, allzu Privates, ambitionierte Fotokunst, Halbkünstlerisches und viel Alltags-Trash. Die Zufallssuche der Favoriten der letzten 7 Tage ist mein Lieblink. Der Clou sind die netten Features, die Teilen, Suchen, Staunen so einfach machen. Bei der Eingabe von “Rollrasen” z.B. kommen ganz erstaunliche Fotos zutage, zu denen man selbst Geschichten erfinden könnte. Neugierig geworden? Hier.






Montag, 23. Oktober 2006
M. Morell
Hätten Sie Ihren neuen Rasen nicht auch lieber gestern als heute? Immerhin haben wir Herbst. Rasen sähen können wir vergessen, der wird nicht mehr ordentlich anwachsen. Es gibt Wunder - morgen oder kommende Woche kann Ihr Rasen verlegt sein. Sofort begehbar und saftig grün. Jetzt klingt es wie Werbetext, es ist auch fast einer: Keine mühevolle Anzucht, kein ewiges Warten bis der Rasen ein bisschen grün, geschweige denn benützbar, ist. Kein erhobener Zeigefinger und dutzende Ermahnungen Ihrer Kinder. Sondern einfach morgen einen schönen Rollrasen betreten, um den Sie Ihr Nachbar beneidet. Das geht mit Jonni Borgmann - zumindest im Norden. Ich mache gern Werbung für Jonni, weil er schlichtweg gut ist.






Montag, 16. Oktober 2006
M. Morell
Beim Rasen rät mein Nachbar jetzt: “Finger weg”. Rollrasen könne man noch verlegen, Saatgut sollte man besser nicht streuen und das Vertikutieren auch lieber lassen. “Je nach Witterung”, so Nachbar: “kommt im Oktober der letzte Schnitt. Dann nur noch Laub vom Rasen entfernen.” Jahrzehnte Erfahrung sprechen für sich.






Samstag, 14. Oktober 2006
M. Morell
Bei Rollrasen.de finde ich eine nette Rubrik “Dr . med. R . Rasen” Der Virtuelle Doktor gibt brauchbare Rasen- Tipps für den Hausgebrauch. Passt in die Sammlung. Ansonsten beschäftigt man sich mit Rollrasen. Und das passt in die Zeit. Der junge Mann im roten Hemd kommt allerdings von www.rasen.de und dem wird jetzt sicher nass und kühl. Wir haben Herbst, da hilft kein Leugnen.






Freitag, 6. Oktober 2006
M. Morell
Wie so oft, macht erst der Schliff die Sache rund. Stumpfe, malträtierte Mäher-Messer voller Kerben und Dellen schlagen den Grashalm nur ab und fransen ihn in der Spitze aus. Wie auch sonst?
Zwar heilt der Grashalm diese Verletzungen zwischen zwei Schnitten - gut Erkennbar sind diese Wundheilungen an braunen Spitzen am Grashalm. Je nach scharfem oder fransigem Schnitt fallen sie größer oder kleiner aus. Damit bestimmen sie auch entscheidend das gepflegte Aussehen der Rasenfläche.
Für die Rasen-Optik und den Erhalt des teuren Mähers soll man jährlich einen fachgerechten Schliff des Rasenmähermessers vornehmen. Aber bitte nur von einem Fachmann ausführen lassen, der hat entsprechendes Spezialgerät. Ungleichmäßiges Schleifen führt zu einer Unwucht, die - ähnlich wie bei einem Autoreifen - ausgeglichen werden muss. Geschieht dies nicht, kommt es zur ungleichmäßigen Verteilung der Fliehkräfte, was letztlich Auswirkungen auf die Welle und damit auf die Laufleistung des Motors hat. Vibrationen und zunehmende, metallische Mergelgeräusche sind da ein untrügliches Zeichen. Da ist es aber meist schon zu spät. Machen Sie die Schärfung jetzt und schützen Sie das Blatt mit Öl. Mein Lehrmeister brachte es immer erst zum Glühen und bestrich es dann mit Leinöl. “Macht hart und hält scharf”, sagte er mit einem speziellen Lächeln.






Dienstag, 3. Oktober 2006
M. Morell