Sommerhitze: wieviel Wasser darf’s für Rasen denn sein?
Montag, 11. September 2006 M. Morell
Aus halbwegs saftigen Rasenflächen sind jetzt in der Sommerhitze und Trockenheit wieder teilverbrannte Areale geworden, die sich nur langsam erholen, gerade nach Abwesenheit. Was hilft neben Stärkung durch Mineralien auch beim Wässern? Konsequenz!
Stellt sich die Frage, wieviel Wasser ein Rasen tatsächlich braucht. Rasengräser bestehen zu 75 – 90 % aus Wasser. Es ist sowohl für den Stoffwechsel, als auch den Nährstofftransport und die Kühlung der Pflanze unverzichtbar. Bereits der Verlust von 5 – 10 % führen zum Absterben der Gräser. Der Wasserbedarf unserer Grasarten ist unterschiedlich. Nimmt man die Verdunstung als Maß für den Bedarf ergibt sich folgende Reihenfolge:
Rotschwingelarten < Deutsches Weidelgras < Wiesenrispe = Rohrschwingel = Flechtstraußgras = Jährige Rispe
Der effektive Wasserverbrauch der Gräser hängt dabei von einer Vielzahl von Faktoren ab. Dazu zählen in erster Linie die Temperatur, die Grasart, die Nachlieferung aus dem Boden und möglicher Wind, der großen Einfluss auf die Verdunstung hat. Es gelten nach meinem Fachbuch folgende Faustzahlen:
Tageshöchsttemp. (°C) Wasserverbrauch (l/qm) Beregnungsintervall (Tage)
< 20 < 2 > 10
20 – 22 2 – 3 7 – 10
25 – 30 3 – 4 5 – 7
> 30 > 5 4
Kommt zu diesem Temperatureinfluss Wind hinzu, der die Verdunstung erhöht, liegt der Wasserverbrauch wesentlich höher.
Archiviert unter: Rollrasen

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1. Heimwerker-Erfolg&hellip | 5. Juni 2011, 16:38 Uhr
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