Artikel aus September 2006
Ich lese, daß in Hamburg bereits rund 7000 Rosskastanien von der Miniermotte befallen sind. Bei der Info-Hotline der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) sollen gestern mehr als 200 Hamburger angerufen haben, um sich zu erkundigten, wie sie den befallenen Bäumen helfen könnten. Die wichtigsten Fragen und deren Beantwortung hier:
Was kann ich gegen die Miniermotte tun?” Das mit den Schädlingen befallene Laub sollte entsorgt werden. Entweder in der Restmülltonne oder in die entsprechenden Säcken der Stadtreinigung.
Dürfen Gartenbesitzer das Laub verbrennen? “Ja”, sagen die Bezirksamter. Das ist das ganze Jahr über erlaubt - auf Nachbarn sollte natürlich Rücksicht genommen werden.
Sind alle Kastanienbäume betroffen? Nein, nur die weiß blühenden Kastanien. Auf rot blühenden sterben die Eier der Miniermotte ab
Ist es sinnvoll, Pheromon-Lockfallen aufzustellen? Mit dem weiblichen Sexuallockstoff werden Miniermotten-Männchen gefangen - so wird eine Befruchtung der Weibchen verhindert. Herstelleradresse und Kosten findet man unter folgender Adresse: www.wald.de/sdw im Internet. Doch Experte argumentieren, da es Tausende von Motten in einem Baum gäbe, seien die Fallen nur begrenzt wirksam.
Kann man natürliche Feinde gegen die Miniermotte einsetzen? Ja - Schlupfwespen legen ihre Eier direkt in die Raupen der Miniermotten hinein und vernichten so den Nachwuchs. Wissenschaftler des Pflanzenschutzamts in Berlin arbeiten zurzeit an einer Methode, diese Insekten langfristig anzusiedeln.
Wie gefährlich ist die Miniermotte wirklich für die Kastanie? Die Bäume werden durch den Schädling geschwächt. Aber nur ein anderweitig stark vorgeschädigter Baum kann durch den Befall absterben.






Samstag, 23. September 2006
M. Morell
An dieser Stelle einmal ein kurzer Hinweis auf einen Garten-Event-Kalender, der nur erstklassige “Events” in Ihrer Region listet. Er entstammt meinem Lieblingsmagazin für Gartengestalter, dem Magazin GartenEden.






Samstag, 23. September 2006
M. Morell
Immer mehr Menschen entdecken ihren Garten als den Ort, an dem sie sich frei von Hektik erholen können. Dass sie dabei sehr gerne auch hier und da Hand anlegen, beweist eine aktuelle Untersuchung von Emnid:
Der mit Abstand beliebteste “Ferienjob” der Deutschen war im Sommer 2006 Garten- und Balkonarbeit. 52 Prozent der Befragten nutzten ihren Garten oder Balkon auch, um ihre Kreativität voll auszuleben. Wichtig ist, dass der Garten dabei nicht selbst zum Stressfaktor wird. Wenn die Pflanzen nicht richtig blühen, der Rasen eher braun ist statt grün und der Garten einer ewigen Baustelle gleicht und nicht einem Raum für Erholung vom Alltag, lohnt es sich, lieber einmal den Fachmann ranzulassen. Viele Gartenbesitzer wünschen sich einen geringen Pflegeaufwand, damit ihnen das Lieblingshobby nicht über den Kopf wächst, sondern ausschließlich Freude bringt. Also: Fragen Sie Ihren Gärtner oder gleich den Garten-und Landschaftsbauer.


Freitag, 22. September 2006
M. Morell
Der Abschied vom Sommer fällt schwer und ein Hauch von Melancholie liegt in der Luft. Zentner frischer Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Pfirsiche werden gerade geerntet. Voraussetzung dafür ist der richtige Schnitt der Obstgehölze. Wer unsicher ist, überlässt den Sommer- und Winterschnitt lieber dem Fachmann.
Nicht nur die im Frühling blühenden Zwiebeln müssen bekanntlich jetzt in die Erde, der Herbst ist die beste Pflanzzeit für viele Gehölze und Stauden. Man kann zwar Bäume, Sträucher und Stauden, die in Kunststoffgefäßen, den so genannten Containern, angeboten werden, das ganze Jahr über pflanzen. Um ihnen einen Entwicklungsvorsprung gegenüber der Frühjahrspflanzung zu geben, ist die Herbstpflanzung im allgemeinen besser. Die Pflanzen bilden dann noch vor dem Winter neue Feinwurzeln. Wenn im Frühjahr die Vegetationsperiode beginnt, sind sie schon gut verwurzelt und wachsen ohne Zeitverlust, während die im neuen Jahr gepflanzten Gehölze und Stauden mehr Zeit zum Anwachsen benötigen.
Bei Pflanzen, die mit nackten Wurzeln oder Erdballen angeboten werden, gilt folgender Kalender: Immergrüne und Stauden werden ab September gepflanzt, laubwerfende Gehölze ab Mitte Oktober. Wichtig für langanhaltende Freude an den Pflanzen ist der richtige Standort. Lichtverhältnisse, Bodenart, Wasserversorgung, ausreichend Platz zum Wachsen – all das sind Aspekte, die eine Rolle spielen, damit sich Bäume, Sträucher und Stauden gut entwickeln können. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf den Gartenbereich. Und der Anruf beim Fachmann.






Mittwoch, 20. September 2006
M. Morell
Tom Cruise ist auf dem absteigenden Ast, so liest man es in der Yellowpress . Nun soll ein namentlich nicht bekannter Mann auf seinen Rasen gepinkelt haben. Wie das Magazin “Life & Style” berichtet, wurde der Unbekannte umgehend von der Polizei festgenommen. Cruise und seine Verlobten Katie Holmes sollen sich zur Tatzeit in der Villa in Los Angeles aufgehalten haben, heißt es. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt.
Weil Tom Cruise in letzter Zeit sehr an Popularität verloren hat, will der Schauspieler nun sein Image ändern. Ein Insider dazu: “Es gibt einen Plan, um Tom wieder als normalen Menschen zu zeigen.” Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt und interessieren auch garnicht.






Dienstag, 19. September 2006
M. Morell
Ein Golffreund mit grünem Daumen meinte neulich, “das Topdressing ist aber gut geworden”. Ich war verwirrt, hatten wir nicht gerade Salat gegessen mit Fertigdressing?. Zugegeben, das Dressing war nicht ohne, aber … Gut, jenes Dressing meinte er also nicht. Unter Topdressing bezeichnet man das Einebnen einer Rasenfläche mit Sand. Dieser Arbeitsgang wird häufig auf Golfgrüns nach dem Ärifizieren durchgeführt. Nach dem Abkehren des Bodenaushubs werden die Ärifizierungslöcher mit Sand gefüllt und die vorhandenen Bodenunebenheiten mit Sand geglättet. Als Topdressingmaterial sollte der gleiche Sand wie in der Rasentragschicht verwendet werden. Nach einem Topdressinggang wird die behandelte Fläche nachgesät.
Topdressingsand wird im trockenem Zustand eingebaut. Der Sand muss unkrautfrei sein. Daher wird er nach Möglichkeit in einer Halle zwischengelagert, um ihn vor Regen und Unkrauteintrag zu schützen. Nun bekomme ich Appetit.






Sonntag, 17. September 2006
M. Morell
Für atemberaubende Innovationen im Mähbereich sind die Engländer nicht sonderlich berühmt. Der neue sog. DOV™-Motor für Schiebemäher von Briggs & Stratton bietet allerdings eine Fülle an Innovationen, die dessen Anwender auch sehen, hören und fühlen können. Verglichen mit herkömmlichen Motoren seiner Größenordnung, bietet der DOV™-Motor zahlreiche Vorteile: Er startet leichter, läuft ruhiger, hat eine angenehmere Klangcharakteristik und verfügt zudem über eine höhere Schnittleistung. Jetzt wird es technisch - wir Männer lieben das:
Was genau steckt nun hinter diesem Durchbruch in der technologischen Entwicklung kleiner Benzinmotoren? Die Ingenieure von Briggs & Stratton haben eine komplett neue, innovative Ventilsteuerung entwickelt. Diese patentierte Lösung sorgt für eine direkte Ansteuerung der Ventile über ein einzigartiges Hebelsystem. Das schönste daran ist dessen Einfachheit: Im Gegensatz zu der traditionellen Steuerung über Stößel gibt es beim DOV™-Motor weniger bewegliche Teile und weniger Reibung zwischen Metall und Metall. Anders als bei einem OHC-Motor (oben liegende Nockenwelle), benötigt er weder Steuerriemen noch -kette.
Der Motor verfügt über verbesserte Ultraleicht-Kolben und -Kolbenringe. Zudem haben die Ingenieure mit neuester Software die optimale Balance zwischen Gewicht und Stabilität für alle entscheidenden Komponenten ermittelt. Das Ergebnis ist ein kompakter, leichter und länger haltbarer Motor, der bei geringeren Vibrationen deutlich leiser läuft. Der DOV™-Motor soll den Führungsanspruch von Briggs & Stratton unterstreichen, das weltweit führende Unternehmen bei der Herstellung benzinbetriebener Motoren für die Gartengeräteindustrie zu sein. Gut gemacht, Inselbewohner.






Donnerstag, 14. September 2006
M. Morell
Gut, noch ist es warm, wenn sich die Nebel verziehen, um 20 Uhr ist es aber bereits dunkel. Je besser man ab jetzt seinen Rasen bis zum Vollerbst pflegt, desto schöner wird er sich im kommenden Frühjahr zeigen. Also ran! Briggs and Stratton gibt brauchbare Tipps für Pflegemaßnahmen während der leuchtend goldenen Jahreszeit.
Bei größeren Trockenschäden bietet sich der Spätsommer für eine Nachsaat an: Die Stellen sollten mit einer speziellen Nachsaatmischung ausgebessert werden. Um dem Rasen außerdem ausreichend Kraft zu geben, ist eine kaliumbetonte Herbstdüngung empfehlenswert, die entweder bereits im August oder erst im Oktober erfolgen kann. Der September sollte düngungsfrei bleiben.
Unbedingt muss bald das Herbstlaub vom Rasen entfernt werden, sonst erstickt er unter diesem Luft- und Lichtabschluss: Das gesammelte Laub kann man mulchen und als natürliche Düngung unter Bäumen ausbringen oder dem eigenen Komposthaufen zuführen. Je nach Wachstum wird der Rasen ein letztes Mal Ende Oktober bis Mitte November gemäht. Der letzte Schnitt vor dem Winter kann kaum zu spät erfolgen, da bei mildem Wetter das Gras noch weit in den November hinein treibt, besonders in wärmeren Lagen. Genießen wir den Altweibersommer.






Mittwoch, 13. September 2006
M. Morell
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