Artikel vom Dienstag, 22. August 2006

Versiegelung nicht erwünscht - der Garten als Wasserspeicher

Gerade kommen sintflutartige Wassermassen aus dunklen Wolken hier oben an der Schlei herunter und es blitzt. Nach Monaten Trockenheit kann die Natur aufatmen. Denkt man dabei an die verheerenden Überschwemmungen in diesem Jahr, kann man sich fragen: Was lässt sich vorbeugend tun? Kann ich selbst etwas dazu beitragen oder überlasse ich es der Politik? Nicht nur Bäche, Flüsse und Seen haben Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, sondern auch das eigene Grundstück, der Garten und das Haus beeinflussen den Wasserkreislauf. Wenn das Regenwasser überall auf natürlichem Weg versickern kann, statt über die Kanalisation abtransportiert zu werden, ist schon viel gewonnen. Allein Rasenflächen binden große Mengen Wasser.

Werden versiegelte Flächen wieder geöffnet, so kommt dies auch der Schönheit und der Qualität des Gartens zugute. Verzichten Sie bei Terrassen auf einen Beton-Unterbau. Ziegel, Platten oder Pflaster liegen genauso sicher in Kies und Sand. Dies gilt auch für die Gartenwege. Breite Fugen zwischen den Platten können z. B. Thymian und Andenpolster Lebensraum bieten und nehmen auf natürliche Weise das Regenwasser auf. Mit Wasser gebundene Beläge lassen sich auch gut begehen; für wenig betretene Flächen bietet sich Rindenmulch als Bodenbelag an. All dies lerne ich, wenn ich mit meinen Kunden, den “Gärtnern von Eden” zusammenarbeite.

Maik Rübner hat hier einen schönen Text zum richtigen Gartensprengen geschrieben.


myParadise.de: Online Shop für Haus und Garten


Torquato - ausgesucht gut.

Kommentar schreiben Dienstag, 22. August 2006 M. Morell

Plauen mäht nach Plan

Der Stadt Plauen gehören etwa 500 öffentliche Grünanlagen. Im Jahr 2003 übergab Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) aus Einsparungsgründen die Pflege der insgesamt 1,4 Millionen Quadratmeter großen Fläche an die Wohnungsbaugesellschaft Plauen mbH (WBG) und ihre Tochtergesellschaft Immobilien Service Plauen (ISP).

Einer ihrer Aufgabenbereiche ist die Rasenpflege. Mit einem detaillierten Mäh-Plan halten Mitarbeiter den grünen Teppich kurz. Dabei werden die Flächen in vier Pflegekategorien eingeteilt. Nur 30 Arbeiter der WBG sind für jene 1,4 Millionen Quadratmeter zuständig. Dabei werden Benzinrasenmäher und Motorsensen verwendet. Bei Mäheinsätzen wird mit bis zu 5 Geräten in Reihe versetzt gemäht. Diese Formation erinnert an alte Fotos von Erntemaschinen auf LPG-Einsätzen. Leider kann das Foto mit Mäher-Mannschaft aus Copyright-Gründen nicht gezeigt werden.

Kommentar schreiben Dienstag, 22. August 2006 M. Morell


Kalender

August 2006
M D M D F S S
« Jul   Sep »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Testberichte bei Ciao!

Archiv

Kategorien