Artikel aus Juli 2006

Rasen verbrannt, verdörrt … bekomme ich wieder hin

Feng ShuiHallo, ich melde mich gebräunt zurück. Ich war in Griechenland und habe so wenig Rasen wie lange nicht gesehen. ;-)) In der Hotelanlage in Tezzala wurde der spärliche Rasen mit muffigem Chlorwasser in Schuss gehalten. Wegen der argen Sonneneinstrahlung sind die Blätter oder Halme im Süden sehr dünn und fein, das fiel mir richtig auf. Sonst war es schön am Meer – und h e i s s ist kein Ausdruck. Beim Heimkommen dann trifft mich der Schlag. Nicht der Kulturschock, nein – meine Nachbarin hat sich um meinen Rasen nicht gekümmert. Sie ist weggefahren, ohne Vorkehrungen zu treffen. Immerhin habe ich ein Beregnungs-Zeitschaltsystem mit hygrometrischem Auslöser. Den hat sie nicht aktiviert, oder die Sicherung ist raus wegen Gewitter. Verbrannt und verdörrt sind über 500 qm, eine ganz traurige Angelegenheit. Das Bild oben ist reine Wunschvorstellung aus dem beregneten Gartenmärchenland. Wie ich die Fläche wieder grünpeppele, darüber berichte ich. Ich habe ja Urlaubspower getankt, da haut mich mich erstmal garnichts um. Pack mer’s!




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1 Kommentar Dienstag, 25. Juli 2006 M. Morell

Deutschland hat Nachholbedarf in der Privatgarten-Gestaltung

Hier bringe ich ausnahmsweise mal einen Beitrag von mir, den ich jüngst für meinen Kunden Gärtner von Eden an Redakteure geschrieben habe. Als Nachlese zur Chelsea Flower Show. Ich erlaube mir das, weil ich die Statements meiner Gartenbauer zum Qualitätsgefälle Deutschland/England gut finde und weil die Fotos der Schaugärten schlichtweg göttlich sind:

»Die Liebe zur Pflanze: Deutschland hat Nachholbedarf in der Privatgarten-Gestaltung

Vor wenigen Jahren prognostizierten Trendforscher wie Matthias Horx oder Peter Wippermann einen Boom im Bereich Outdoor/Gardening – einer Branche, die gegen den Trend im Einzelhandel weiter stark wächst. Im Zeitalter der Globalisierung und der Beschleunigung suchen Menschen, so die Forscher, nach einer neuen Beziehung zur natürlichen Umwelt und einer klareren Sicht auf sich selbst. Entsprechend wird in diesem Bereich deutlich mehr geplant und investiert.

Der Blick auf den gärtnerischen Alltag in Deutschland offenbart gestalterisch noch immer viel Mainstream. Modische Zeiterscheinungen wie der mediterrane Garten oder der weiße formal gestaltete Garten werden hierzulande schnell zu Trends erkoren. Dabei sind sie eher Geschmacksrichtungen oder modische Erscheinungsformen vor dem Hintergrund großer gärtnerischer Vielfalt und können somit keinen wirklichen Allgemeintrend abbilden. Dazu kommt die Erfahrung, dass jedes Gartenthema sein soziales, geografisches und klimatisches Umfeld braucht, um wirken zu können. Schon deshalb schließen sich bestimmte Themen von vornherein aus. Manch fertiger „Trendgarten“ bleibt dabei auf der Strecke und muss zwangsläufig enttäuschen.

Wie gut tut es da, wenn man als Profi oder ambitionierter Gartenbesitzer einen Blick über den Ärmelkanal werfen kann. Alljährlich findet in Chelsea die legendäre Chelsea Flower Show statt. Nur wenige Tage lang treffen sich hier Pflanzen-Begeisterte aus der ganzen Welt. Hier sieht man beispielgebende Gartenlösungen auf höchstem Niveau, hier werden Trends abgebildet und neue Wege aufgezeigt. Andreas Leucht, „Gärtner von Eden“ in Stuhr bei Bremen reiste mit einer Gruppe von 30 Branchenkollegen an und bringt es für sich auf den Punkt: „Hier bekommt man Depressionen“ – eine Anspielung auf das gestalterische Gefälle England-Deutschland, das einem dort schmerzlich vor Augen geführt wird. Die besondere Liebe zur Pflanze und eine ausgesprochen harmonische Farbgestaltung ist in jedem Beitrag deutlich zu erkennen – ob im klassischen Schaugarten samt Cottage und bemoostem Quellstein bis zum High-Tech-Experimentalgarten mit Edelstahl-Beeteinfassung.

Das besagte Gefälle und die Ausprägung der verschiedenen Garten-Mentalitäten verdeutlicht der deutsche Beitrag zum diesjährigen Gewinner-Garten „The Daily Telegraph Garden“ (www.rhs.org.uk/chelsea/2006/exhibitors/s…)
Die von allen bestaunten schirmförmig gezogenen immergrünen Schneebälle kommen von Bruns, einer der größten und weltweit angesehendsten Baumschulen mit Sitz in Deutschland. Roland Lütkemeyer, Gartenbauer und Vorstand der Vereinigung „Gärtner von Eden“: „Wir Deutsche können zwar gesunde, stattliche Pflanzen heranziehen und liefern, aber die Engländer haben halt das Gefühl dafür“ Für ihn gehört ein Begriffspaar zusammen: Top Qualität und Top Gestaltung. „Das ist, was unsere Kunden von uns verlangen können“. Wenn man einen Trend aus England mitnehmen kann, so Lütkemeyer, dann den, Gärten als erweitertes Wohnzimmer zu gestalten oder als Outdoor-Businessbereich. Und das, ohne sich von vornherein gestalterische Zwänge aufzuerlegen. Ein Trend, der in Ansätzen auch hierzulande zu spüren ist.

Die 30 angereisten „Gärtner von Eden“-Kollegen haben ihre eigenen Flower Show -Favoriten aus 46 Schaugärten in vier Kategorien ermittelt. Wer mehr Details dazu erfahren möchte, kann die Präsentation als Power-Point-Datei bestellen oder geht auf die jeweiligen Homepages der Gewinner – für jeden Garten ist eine Pflanzliste hinterlegt, die Pflanzenfreunde ganz besonders interessiert.

Show gardens
Savill: The Savills Garden
www.rhs.org.uk/chelsea/2006/exhibitors/s…

Courtyard gardens
Leeds Metropolitan University: A Garden For Robin
www.rhs.org.uk/chelsea/2006/exhibitors/c…

Chic gardens
The London Garden Design Co: Less is Moor
www.rhs.org.uk/chelsea/2006/exhibitors/c…

City gardens
Ian Rochead´s Landscape Design Service: The City Workers Retreat
www.rhs.org.uk/chelsea/2006/exhibitors/c… «





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Kommentar schreiben Freitag, 21. Juli 2006 M. Morell

75 Euro – Final-Rasen wird verkauft

Das Versandunternehmen Quelle hatte sich ja bereits vor der WM den Rasen des WM-Stations in Berlin gesichert und Verkauf in großem Stil angekündigt. Nun wird er in Einzel-Portionen verkauft.
Wählen kann man naturbelassene Stücke zum Einpflanzen in einer Größe von 30×20 Zentimeter oder 14x8x5 Zentimeter große Stücke, eingegossen und erstarrt im Acrylblock. Der Stückpreis liegt bei 75 Euro, bestellt werden kann der WM-Rasen per Telefon oder im Internet. Die Rückgabe der Stücke ist übrigens ausgeschlossen. So liest es sich im Online-Katalog werbegetextet:

»Wollen Sie einmal selbst den Teppich der Weltstars streicheln, vielleicht ein Mini-Stadion im Garten bauen? Dann sichern Sie sich den Original Rasen in Natur zum Einpflanzen in Ihren Garten. Nach dem WM-Finale wird er von Gartenprofis abgebaut, portioniert und in Spezialkartons mit Lüftung fachmännisch verpackt – dann haben Sie Ihr persönliches Original-Rasenstück zu Hause! «

Besondere Rasenstücke wie Elfmeterpunkte, Linien und Eckmarkierungen wurden bereits größtenteils versteigert. Die letzte Runde beim Auktionshaus ebay soll noch laufen. Ordentlich hingelangt wird für den Elfmeterpunkt. Der kostet mehrere tausend Euro. 100.000 Euro des Erlöses kommen der Uwe Seeler Stiftung zu Gute, die sich um hilfsbedürftige Menschen kümmert.

1 Kommentar Mittwoch, 12. Juli 2006 M. Morell

Wetterdienst bietet WM-Rasenwetter-Vorhersage

WeidelgrasDer Deutsche Wetterdienst versorgt WM-Mannschaften mit speziellen Wetter-Vorhersagen. Jedes Team bekommt sein eigenes Wetter, so ein Metereologe. Die Daten werden nach einer Vereinbarung mit dem WM-Organisationskomitee für die Mannschaftsunterkünfte sowie alle Trainings- und Spielstätten geliefert. Dazu gehören auch Informationen über große Hitze oder drohende Unwetter, die dem dem Stadionrasen und natürlich den Fußballspielern zu schaffen machen könnten.

Kommentar schreiben Mittwoch, 5. Juli 2006 M. Morell

WM 2010: Kunstrasen im Gespräch

Nicht zu tief mähen - das rächt sichDas WM-Organisationskomitee musste jüngst den Rasen in zwei WM-Stadien nachbessern lassen. In Hamburg und Gelsenkirchen wurden einige Stellen in den Strafräumen erneuert, wie Organisationskommittee-Sprecher Gerd Graus sagte. Es soll sich lediglich um Schönheitsreparaturen handeln. Letzte Woche hatte das OK eingeräumt, ihr gesetztes Ziel für beste Rasenqualität sei verfehlt worden. Ursache war offenbar das regnerische Wetter während der Rasenverlegung im Mai. Für die WM 2010 in Südafrika soll nun sogar Kunstrasen im Gespräch sein.



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Kommentar schreiben Samstag, 1. Juli 2006 M. Morell


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